Campingküche: Weil's draußen besser schmeckt!

 

Wer seinen Urlaub im Zelt oder Wohnwagen auf dem Campingplatz verbringt, hat meist nur einen Gaskocher und dementsprechend nur eine Flamme zum Kochen. Die Zubereitung von schmackhaften Leckereien wird dank unserer Tipps jedoch zum Kinderspiel!

Die Campingküche – was muss mit?

Ein wenig Anpassungsfähigkeit ist also gefragt, zusätzlich noch eine Prise Erfahrung und natürlich: das passende Zubehör. Selbst wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist und möglichst platzsparend und gewichtsreduziert packen muss: Zwei Töpfe oder einen Topf und eine Pfanne sollte man für die Campingküche mindestens dabei haben. Optimalerweise sind diese aus leichtem Aluminium oder Titan. Zusätzlich braucht man noch ein paar Plastikteller, Besteck und ein Taschenmesser, mit dem man Dosen und Weinflaschen öffnen kann. Kleine Behälter für Salz, Pfeffer, Gewürze, Öl, Essig und ein paar Gewürzsoßen sind Gold wert und ersparen das Kaufen von großen Mengen, wenn man nur ein Wochenende unterwegs ist. Ein Problem ist Butter: Sie ist zwar lecker auf dem Frühstücksbrötchen, jedoch mangels Kühlmöglichkeit so gut wie nicht lagerbar. Hier bietet sich Butter in Tuben an, da die Menge klein ist und die Tube gut und fest verschlossen werden kann. Wer auf die Milch im Kaffee nicht verzichten mag, greift auf H-Milch zurück, overwendet Kaffeeweißer oder abgepkacte, kleine Milchportionen, wie man sie in Cafés zum Kaffee serviert bekommt.

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Im Wohnwagen oder Wohnmobil kann natürlich mehr Zubehör mitgenommen werden: Ein Sieb, eine Salatschüssel und ein Schneidebrettchen sollten mindestens dabei sein. Meist weiß jeder selbst am besten, was er dringend benötigt: Der eine geht ohne sein Espressokännchen nirgendwohin, der andere verzweifelt, wenn er sein Lieblingsmesser zu Hause vergisst. Je weniger Platz die Küchenutensilien benötigen, desto besser kann man sie transportieren. Bei vielen Topfsets lassen sich die Deckel auch als Pfannen, Schalen oder Teller benutzen. Praktisch sind faltbares Geschirr, Besteck, Taschenmesser sowie faltbare Wasserkanister oder -säcke. Sogar Kaffeefilterhalter gibt es inzwischen in faltbaren Ausführungen beim Campingausrüster. Im Outdoor-Fachhandel gibt es inzwischen fast jeden Gegenstand für professionelles Camping gewichtsreduziert und packoptimiert – wie optimal man ausgerüstet ist, ist also häufig auch eine Frage des Geldes.

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Die Campingküche – was kommt in den Topf?

Sowohl für den spartanischen Zelter als auch für den Wohnmobil-Liebhaber gilt: Einfach muss die Campingküche sein und schnell soll es gehen – möglichst in einem Topf und mit wenigen Zutaten. Pfannengerichte bieten sich da ebenso an, wie Suppen, schlichte Gemüsegerichte oder Nudeln mit Soße. Besonders schnell ist ein Eintopfgericht zubereitet: Gemüse wird klein geschnitten und in Brühe gegart. Würstchen, Speck oder Fleischwürfel sind deftige Einlagen. Niemand wird beim Camping Fond zubereiten – Brühwürfel gehören deshalb zur Grundausstattung.

Etwas höhere Anforderungen an die Kochkunst stellen Pfannengerichte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Temperatur der Kocher nicht immer hoch genug und nicht gleichmäßig ist. Außerdem lässt sie sich schwer regulieren. Hier brennt schnell etwas an. Doch durch einen stabilen Untergrund wird eine ungleichmäßige Flamme vermieden und bei der Temperaturregulierung hilft ein Windschutz. Besonders willkommen sind dem Camper natürlich auch Salate, die wenig Arbeit machen und im Sommer häufig als Hauptmahlzeit reichen. Dazu Brot, ein wenig Käse und Wein – und das Camping-Glück ist perfekt!

Campingküche

Camping – kochen mit Nudeln, Reis und Co.

Die wichtigsten sättigenden Zutaten in der Campingküche sind Nudeln und Reis. Sind sie als Beilagen geplant, wird aber eine zweite Flamme benötigt und die hat nicht jeder. Bei Reis lässt sich dieses Problem wunderbar lösen: Er wird in einem Topf kurz aufgekocht. Dieser wird dann in einen Schlafsack gewickelt. Dort gart der Reis. Inzwischen wird das Gemüse oder eine Soße gekocht. Nudeln werden am besten mit kaltem Pesto serviert oder wie folgt zubereitet: Zunächst werden die Nudeln gegart, dann beiseite gestellt, die Soße gekocht und die Nudeln darin nochmals erwärmt.Wem das zu viel Aufwand ist, der setzt auf ein Gemüse- oder Fleischgericht aus dem Topf und komplettiert es mit Salat und Brot. Das sättigt und eignet sich, um die Soße zu stippen.

Eine ideale Zubereitungsmethode der Campingküche ist natürlich auch das Grillen: Wer mehr Platz zur Verfügung hat, bringt seinen Lieblingsgrill mit, wer sein Heim auf dem Rücken trägt, kauft abends im Supermarkt einen Einweggrill. Vielleicht hat man ja sogar das Glück, ein romantisches Lagefeuer machen zu können – dann bieten sich Stockbrot oder geröstete Marshmallows an und in der Glut kann man später noch Kartoffeln oder Gemüse in Alufolie rösten.

Die Campingküche – perfekt geeignete Rezepte

Gerichte für einen Topf oder Pfanne, für das Lagerfeuer, den Zwei-Platten-Herd oder auch kalte Camping-Gerichte gibt es zahlreiche. Auf der nächsten Seite sind sie versammelt und verdeutlichen eines noch einmal: Auch unter den spartanischsten Bedingungen in der Campingküche kann man Leckeres schnell und einfach zubereiten.

Wer in den Sommermonaten ein Festival besucht, kann zudem unsere Tipps und Produktempfehlungen in Sachen Festival-Küche unter die Lupe nehmen!

Festival-Küche: Frisch gekocht rockt!

 

Die Campingküche - Rezepte von Stockbrot bis Pizzasuppe

Bauern Pfanne

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(Foto: lukasmama)

Schneller Bohnentopf

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(Foto: Herta)

Schnelle Linsensuppe, Campingsuppe

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(Foto: JohannPeter)

Pancakes

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(Foto: Fisch1990)

Spaghetti mit Aceto Balsamico

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(Foto: Rumpel222)

Gebratener Blumenkohl nach Steffis Art

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(Foto: Sinja78)

Topfenschmarrn

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(Foto: lmo)

Herta's Knoblauchhähnchen

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(Foto: PurpurSchnecke)

Plank-grilled Lachs

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(Foto: garten-gerd)

Forelle in der Alufolie

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(Foto: Obelixine)

Steckerlfisch

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(Foto: motomania)

Sivi's ungarisches Kesselgulasch

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(Foto: Kullimann)

Mediterrane Pasta - Pfanne mit Gemüse und Ziegenkäse

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(Foto: Kochduett)

Curryfleisch mit Banane

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(Foto: oberstudienrat)

Leberkäs - Nudel - Pfanne

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(Foto: s-fuechsle)

Spaghetti mit Zucchini

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(Foto: Silbernerstern)

10 - Minuten - Hühnerfrikassee

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(Foto: webgoddess)

Kartoffelgulasch

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(Foto: linguine)

Reise - Salat

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(Foto: Baumfrau)

Bruschetta

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(Foto: asiaSF)

Bratwurstgeschnetzeltes

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(Foto: 66maria)

Italienischer Brotsalat

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(Foto: juttaobst)

Pikanter Paprika - Käse - Wurst - Salat

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(Foto: Mama0007)

1-2-3 - Salat

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(Foto: Goerti)

1A Eier - Mayo - Sandwich

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(Foto: sparkling_cherry)

Gabys Tomatensalat

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(Foto: garten-gerd)

Basilikumbutter

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(Foto: Mama0007)

Quarkpuffer

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(Foto: bonkoki)

Omas Pizzasuppe

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(Foto: ManuGro)

Stockbrot

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(Foto: Gartenliebe)

Exotischer Kokos - Milchreis

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(Foto: Kiara_007)

Wer sich entspannt auf dem Campingplatz ein köstliches Mahl zubereiten will, darf natürlich auch auf einen leckeren Nachtisch nicht verzichten – denn davon hat auch die Campingküche genug zu bieten! Das schnellste Dessert ist immer noch ein schlichter Obstsalat, aber auch eine einfache Quarkcreme braucht nicht viel Zeit. Wer Lust auf Süßes hat, kann auch direkt Apfelpfannkuchen zum Abendessen zubereiten und wer ein Feuer oder einen Grill zur Verfügung hat, kann sich köstliche Bananen mit Schokolade gönnen oder auch Zitrusfrüchte rösten. Guten Appetit und viel Spaß im Grünen!

Der schönste Ort im Haus ist noch immer die Küche. Am besten mit Auflauf im Ofen und Lieblingsmenschen am Küchentisch.

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