Die Campingküche – einfach kochen auf kleinstem Raum

Die Campingküche – schnell und köstlich unterwegs

Wer seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringt, wird schnell feststellen: Die Zubereitung von schmackhaften Leckereien, wie es sie im Urlaub eigentlich geben sollte, stellt für die Campingküche eine gewisse Herausforderung dar. Wer im Zelt unterwegs ist, hat meist nur einen Gaskocher und dementsprechend auch nur eine Flamme zum Kochen. Wer ein Wohnmobil sein Eigen nennt, hat zwar mehrere Kochplatten zur Verfügung, aber auch das nur auf engstem Raum und mit wenig Zubehör.

Campingküche

Die Campingküche - was muss mit?

Ein wenig Anpassungsfähigkeit ist also gefragt, zusätzlich noch eine Prise Erfahrung und natürlich: das passende Zubehör. Selbst wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist und möglichst platzsparend und gewichtsreduziert packen muss: Zwei Töpfe oder einen Topf und eine Pfanne sollte man für die Campingküche mindestens dabei haben. Optimalerweise sind diese aus leichtem Aluminium oder Titan. Zusätzlich braucht man noch ein paar Plastikteller, Besteck und ein Taschenmesser, mit dem man Dosen und Weinflaschen öffnen kann. Kleine Behälter für Salz, Pfeffer, Gewürze, Öl, Essig und ein paar Gewürzsoßen sind Gold wert und ersparen das Kaufen von großen Mengen, wenn man nur ein Wochenende unterwegs ist. Ein Problem ist Butter: Sie ist zwar lecker audf dem Frühstücksbrötchen, jedoch mangels Kühlmöglichkeit so gut wie nicht lagerbar. Hier bietet sich Butter in Tuben an, da die Menge klein ist und die Tube gut und fest verschlossen werden kann.

Im Wohnwagen oder Wohnmobil kann natürlich mehr Zubehör mitgenommen werden: Ein Sieb, eine Salatschüssel und ein Schneidebrettchen sollten mindestens dabei sein. Meist weiß jeder selbst am besten, was er dringend benötigt: Der eine geht nirgendwohin ohne sein Espressokännchen, der andere verzweifelt, wenn er sein Lieblingsmesser zu Hause vergisst. Je weniger Platz die Küchenutensilien benötigen, desto besser. Bei vielen Topfsets lassen sich die Deckel auch als Pfannen, Schalen oder Teller nutzen. Praktisch sind faltbares Geschirr, Besteck, Taschenmesser sowie faltbare Wasserkanister oder -säcke. Sogar Kaffeefilterhalter gibt es inzwischen in faltbaren Ausführungen beim Campingausrüster. Im Outdoor-Fachhandel gibt es inzwischen fast jeden Gegenstand für professionelles Camping gewichtsreduziert und packoptimiert - wie optimal man ausgerüstet ist, ist also häufig auch eine Frage des Geldes.

Die Campingküche - was kommt in den Topf?

Sowohl für den spartanischen Zelter als auch für den Wohnmobil-Liebhaber gilt: Einfach muss die Campingküche sein und schnell soll es gehen - möglichst in einem Topf und mit wenigen Zutaten. Pfannengerichte bieten sich da ebenso an, wie Suppen, schlichte Gemüsegerichte oder Nudeln mit Soße. Besonders schnell ist ein Eintopfgericht zubereitet: Gemüse wird klein geschnitten und in Brühe gegart. Würstchen, Speck oder Fleischwürfel sind deftige Einlagen. Niemand wird beim Camping Fond zubereiten - Brühwürfel gehören deshalb zur Grundausstattung.

Etwas höhere Anforderungen an die Kochkunst stellen Pfannengerichte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Temperatur der Kocher nicht immer hoch genug und nicht gleichmäßig ist. Außerdem lässt sie sich schwer regulieren. Hier brennt schnell etwas an. Doch durch einen stabilen Untergrund wird eine ungleichmäßige Flamme vermieden und bei der Temperaturregulierung hilft ein Windschutz. Besonders willkommen sind dem Camper natürlich auch Salate, die wenig Arbeit machen und im Sommer häufig als Hauptmahlzeit reichen. Dazu Brot, ein wenig Käse und Wein - und das Camping-Glück ist perfekt! 

Campingküche

Camping - kochen mit Nudeln, Reis und Co.

Die wichtigsten sättigenden Zutaten in der Campingküche sind Nudeln und Reis. Sind sie als Beilagen geplant, wird aber eine zweite Flamme benötigt und die hat nicht jeder. Bei Reis lässt sich dieses Problem wunderbar lösen: Er wird in einem Topf kurz aufgekocht und dieser dann in einen Schlafsack eingewickelt. Dort gart der Reis. Inzwischen wird das Gemüse oder eine Soße gekocht. Nudeln werden am besten mit kaltem Pesto serviert oder so zubereitet: Zunächst werden die Nudeln gegart, dann beiseite gestellt, die Soße gekocht und die Nudeln darin nochmals erwärmt.Wem das zu viel Aufwand ist, der setzt auf ein Gemüse- oder Fleischgericht aus dem Topf und komplettiert es mit Salat und Brot. Das sättigt und eignet sich, um die Soße zu stippen.

Eine ideale Zubereitungsmethode der Campingküche ist natürlich auch das Grillen: Wer mehr Platz zur Verfügung hat, bringt seinen Lieblingsgrill mit, wer sein Heim auf dem Rücken trägt, kauft abends im Supermarkt einen Einweggrill. Vielleicht hat man ja sogar das Glück, ein romantisches Lagefeuer machen zu können - dann bieten sich Stockbrot oder geröstete Marshmallows an und in der Glut kann man später noch Kartoffeln oder Gemüse in Alufolie rösten. 

Die Campingküche - perfekt geeignete Rezepte

Gerichte für einen Topf oder eine Pfanne

Camping-Rezepte für das Lagerfeuer

Kalte Gerichte für die Campingküche

Rezepte für den 2 Platten-Herd

Auf der nächsten Seite finden Sie noch mehr Rezepte, die sich schnell und einfach auch unter spartanischsten Bedingungen in der Campingküche zubereiten lassen!

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