Italienische Rezepte: Die leckere italienische Küche

Italienische Rezepte sind mehr als Kochanleitungen

Italienische Rezepte

Die italienische Küche ist nicht nur in Italien, sondern weltweit beliebt. Kein Wunder, steht die italienische Küche doch ähnlich der französischen Küche nahezu als Synonym für puren Genuss und die Freude und Leidenschaft für Essen. Italienische Rezepte leben von frischen Zutaten wie Kräutern und Gemüse, die in Italien beheimatet sind. Aber auch Fisch und Fleisch spielen eine große Rolle in Italien.

In Italien wird das Essen oft und gerne zum Abendprogramm. Ein traditionelles Abendessen besteht in Italien aus mehreren Gängen – in der Regel mindestens aus vier. Italienische Spezialitäten bieten allerdings mehr als Pizza und Pasta. Sie sind von Region zu Region unterschiedlich, vielseitig und haben einige Überraschungen zu bieten.

Italienische Rezepte: Antipasti – italienische Vorspeisen

Den Start beim traditionellen italienischen Essen machen in der Regel kalte Antipasti, gefolgt von warmen Antipasti. Das können eingelegte oder gebratene Gemüsesorten wie Zucchini, Pilze, Paprika, Tomaten oder Bohnen sein. Auch italienische Rezepte wie Bruschetta (geröstetes Brot mit einer Tomaten-Basilikum-Mischung) oder Caprese (Mozarella auf Tomaten mit Basilikum) gehören zu den gemüsehaltigen und nicht nur in Italien, sondern auch bei uns beliebten Antipasti. Aber auch auf Fleisch basierende italienische Spezialitäten wie Bresaola (getrockneter Rinderschinken), Carpaccio (hauchdünne rohe Rinderfiletscheiben) Vitello Tonnato (gekochtes Kalbfleisch in Scheiben mit einer Thunfischsauce) werden als italienische Vorspeise gereicht.

Wie euch eine der beliebtesten Vorspeisen Italiens, die Bruschetta gelingen, zeigen wir euch im Video:

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Bruschetta, die beliebte Vorspeise beim Italiener mag ich auch sehr gerne. Wie wir die zuhause hinbekommen, das zeige ich euch heute.

Ein wichtiger Schritt beim Bruschetta Zubereiten, ist das enthäuten der Tomaten. Dafür drehen wir sie mit dem Strunk nach unten und schneiden ein Kreuz rein. Das machen wir erst mal zwei Tomaten.

Die Tomaten ein Drittel einschneiden und jetzt können wir rüber zum Herd und die Tomate ins Salzwasser schmeißen.

Beim Kochen ist es wichtig, dass die Tomaten nicht zu lange im heißen Wasser bleiben, da sonst das Fruchtfleisch mit kocht und zu weich wird.

So, die Tomaten waren 30 Sekunden im heißen Wasser und können wir jetzt im Eiswasser abschrecken.

Jetzt können wir unsere Tomaten aus dem Eiswasser nehmen. Die sind abgeschreckt und können ganz einfach die Haut abziehen. Die löst sich quasi schon wie von allein.

Wir vierteln die Tomaten und entfernen die Kerne, so dass wir nur noch das Fruchtfleisch haben. Als nächsten Step die Tomaten in feine Würfel schneiden.

Als Nächstes kommt eine Schalotte dran. Die schälen wir und schneiden sie auch in feine Würfel.

Für unsere Bruschetta brauchen wir Scheiben vom Ciabatta oder vom Baguette, dafür schneide ich die Scheiben etwas schräger um eine größere Fläche zu bekommen und natürlich gleich groß, damit es keinen Streit gibt.

Auf die Scheiben kommt jetzt ein bisschen Öl. Ich nehme Olivenöl. So und dann können unsere Baguettescheiben auch schon ab in den Ofen.

Bei zirka 180 Grad und Grillfunktion für zirka drei bis vier Minuten.

Und während die Brotscheiben im Ofen sind, mariniere ich schon mal meine Tomaten.

Dafür nehme ich Olivenöl, Salz und Pfeffer. Für Geschmack und Farbe eignet sich natürlich Basilikum. Den einfach klein schneiden und zu den Tomaten dazu geben.

So, das Ganze miteinander verrühren, nochmal gut durchrühren und abschmecken. Noch eine Prise Pfeffer und wir können die Brote aus dem Ofen holen.

So, unsere Brotscheiben sind schön knusprig und jetzt kommt unser Knoblauch ins Spiel. Weil wir bei der Bruschetta nur eine dezente Note von Knobloch haben wollen, reiben wir mit der halbierten Knoblauchzehe und der Schnittfläche, unsere Baguettescheiben ein.

So, unsere gerösteten Brotscheiben sind mit Knoblauch eingerieben und jetzt können wir schon die Tomaten rauf geben.

Fertiges sind sie, unsere Bruschetta.

Und jetzt steht dem italienischen Abend nichts mehr im Wege. Dazu passt natürlich ein schönes Glas Rotwein.
Von: Fabio Haebel, Länge: 5:12 Minuten, Aufrufe: 137.542

Italienische Rezepte: Primi piatti

Der erste Hauptgang besteht in der italienischen Küche meist aus Pasta. Hier kommen alle möglichen italienischen Gerichte auf Pasta- oder auch Gnocchi-Basis zum Zug. In einigen Regionen von Italien sind dagegen Risotto oder auch Suppen als italienische Primi piatti beliebt. Bekannte italienische Pastagerichte, die als erster Hauptgang dienen können, sind zum Beispiel Penne all'Arrabbiata, Spaghetti Bolognese, Spaghetti Carbonara oder Spaghetti aglio e olio.

Italienische Rezepte: Secondi piatti

In der italienischen Küche folgt auf den ersten Hauptgang traditionell der zweite Hauptgang. Als secondi piatti dienen in Italien in der Regel Fleisch- oder Fischgerichte. Aber auch frittierte Gemüsesorten oder Eiergerichte können hier gereicht werden. Typische italienische Gerichte für diesen Gang sind zum Beispiel Ossobuco alla milanese (Kalbshaxe), Saltimbocca alla Romana (Kalbsschnitzel) oder auch verschiedene Calamari-Varianten, die in Italien äußerst beliebt sind.

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Bolognese für Pasta oder Lasagne

Wir kochen heute eines der klassischsten Gerichte aus Italien, nämlich das Ragú alla Bolognese. Dafür brauchen wir frisches Hackfleisch vom Metzger. Ich persönlich empfehle relativ eiweißhaltiges Fleisch. Da wäre die Wade, also die Hesse (das wäre der Fachbegriff dafür) oder die Hüfte das richtige Fleischstück.

Wir brauchen frische Tomaten, wir gebrauchen geschälte Dosentomaten, einen kräftigen Rotwein, frische Kräuter und als Gegenspieler zu den sehr säurehaltigen Tomaten brauchen wir zuckerhaltiges Gemüse. Und dazu eignet sich Wurzelgemüse, wie zum Beispiel Sellerie und Karotten sowie auch Zwiebeln. Als kleinen Geheimtipp verwenden wir kleine Speckwürfel für die rauchige Note in der Bolognese. Im ersten Schritt schneiden wir unsere frischen Tomaten.

Die Dosentomaten könnt ihr ruhig im Ganzen lassen, die zerfallen beim Kochen sowieso. Und jetzt geht es rüber zum Herd. Jetzt nehmen wir unseren Bauchspeck und lassen den erst mal im Topf aus und können jetzt schon unser Hackfleisch dazugeben. Übrigens im Original verwenden die Italiener ein Stück Schmorfleisch zum Beispiel aus der Schulter. Das wird dann so lange in der Soße in dem Ragout gekocht, bis man das Fleisch mit zwei Gabeln richtig schön zerfetzten kann. Mit unserem Hackfleisch von heute geht das natürlich wunderbar.

Wenn das Fleisch rundherum angebraten ist und eine schöne Farbe bekommen hat, können wir unser Wurzelgemüse dazugeben. Jetzt können wir unsere frischen Tomaten zugeben. Einmal kurz durchrühren. Die verlieren natürlich auch schon gut Wasser und das ist der perfekte Zeitpunkt, um mit einem guten Schluck Rotwein abzulöschen. Und zu guter Letzt unsere geschälten Dosentomaten, sowie eins, zwei Zweige frische Kräuter.

Statt Rosmarin könnt ihr auch Oregano oder Thymian mit dazugeben. Und jetzt kommt unsere wichtigste Zutat, Zeit. Das Ragú alla Bolognese braucht sicherlich 2 bis 3 Stunden um seinen perfekten Geschmack zu entfalten und erst danach fangen wir an, mit Pfeffer und Salz zu würzen. Aber Vorsicht mit dem Salz, Speck, Fleisch und Rotwein geben schon ordentlich Würze ab. Wenn ihr das Ganze abgeschmeckt habt und ihr zufrieden seid, können wir das mit kalter Butter einfach (abdecken?).

Dafür kalte Butter in kleine Stücke schneiden und einfach mit dazugeben und unterrühren. Das bringt nicht nur eine schöne Bindung für das Ragout, sondern auch eine tolle Farbe und Glanz und tollen Geschmack. Und fertig ist unsere Ragú alla Bolognese. Und dazu passt natürlich ganz hervorragend Spaghetti, aber auch jede andere Pastasorte. Und wenn ihr am nächsten Tag davon noch was übrig habt, eignet sich ganz hervorragend, daraus eine Lasagne zu backen.
Von: Fabio Haebel, Länge: 3:37 Minuten, Aufrufe: 151.499

Das Rezept zum Video:

Italienische Rezepte: Desserts

Die italienische Küche hat auch beim Nachtisch viel zu bieten. Besonders bekannte und beliebte italienische Desserts sind zum Beispiel Tiramisù, Panna Cotta, Zabaione, Panettone und natürlich nicht zu vergessen das italienische Gelato. Nach dem Essen oder auch als Ersatz zum Dessert ist in Italien auch ein starker Espresso immer gern gesehen. Eventuell wird dazu eine kleine Backware wie Cantuccini gereicht. Aber auch italienische Digestifs sind beliebt und weit verbreitet – so etwa Grappa, Limoncello und Ramazzotti oder Averna.

Italienische Rezepte und dazu passende Digestifs

In Italien gibt es verschiedene bekannte und typisch italienische Digestifs. Während ein frischer, süßer Limoncello eher nach Fisch-Gerichten serviert wird, eignet sich ein italienischer Kräuterbitter wie Fernet Branca, Ramazzotti oder Averna vor allem nach deftigen Gerichten.

Auch der italienische Grappa, ein Tresterbrand, ist ein beliebter Digestif in Italien. Grappa wird aus vergorenen Pressrückständen bei der Weinherstellung destilliert und muss mindestens 37,5% Alkohol enthalten. Grappa wird in Italien nicht kalt, sondern bei Zimmertemperatur getrunken und passt auch hervorragend zum Espresso oder Kaffee.

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Tiramisu ganz einfach selber machen

Tiramisu ist ein köstliches italienisches Dessert. Wie es nicht matschig wird und perfekt gelingt, das zeige ich euch jetzt. Wir starten mit dem Eigelb, denn darin steckt das erste Geheimnis für besonders cremiges Tiramisu. Eigelb ist fett und in Verbindung mit Zucker und Mascarpone wird es besonders schön cremig. Als Erstes schlagen wir diese beiden zusammen auf. Das wird jetzt für 3 bis 4 Minuten cremig geschlagen.

Ganz wichtig ist, die Eier müssen frisch sein, da sie roh im Tiramisu landen. Jetzt heben wir Mascarpone unter. Mascarpone ist ein besonders fetter, cremiger Frischkäse, der ganz traditionell im Tiramisu landet. Mascarpone kriegt ihr in jedem Supermarkt. Weiter geht es mit den Löffelbiskuits. Die spielen eine ganz wichtige Rolle dafür, dass unser Tiramisu nicht matschig wird. Die meisten legen sie in die Auflaufform und gießen dann Amaretto und Espresso drüber. Das machen wir nicht, was wir machen, ist, wir tunken sie nur kurz ein.

Als Erstes kippen wir Amaretto und Espresso zusammen. Und jetzt tunken wir die einfach nur kurz ein. So. Und so verfahren wir mit allen weiteren. Wichtig ist, dass ihr hier richtigen Espresso verwendet und keinen Kaffee. Weil Espresso gibt dem Tiramisu eine ganz schön herbe Note. Wenn ihr Tiramisu für Kinder machen wollt, dann besser auf Espresso und Amaretto verzichten. Stattdessen könnt ihr die Löffelbiskuits zum Beispiel in Kakao tunken.

Jetzt kommt die Mascarponecreme drüber. Und weiter geht es dann mit einer neuen Schicht Löffelbiskuits. Wieder wie gehabt kurz eintunken, auf die Mascarponecreme geben. Dann neue Mascarponeschicht drüber und dann sind wir schon fast fertig. Unser Tiramisu ist noch nicht ganz fertig, es muss jetzt noch für 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank, damit es schön saftig wird und schön durchziehen kann. Und nicht wundern, wir geben jetzt noch kein Kakao drauf, denn der würde im Kühlschrank nur matschig werden, das machen wir später. 4 Stunden sind um und unser Tiramisu ist schön durchgezogen.

Jetzt kommt das Finish mit Kakaopulver. Dafür entfernen wir die Folie und geben einfach das Kakaopulver drauf. Am besten verwendet ihr dafür echten Kakao, der ist nicht so süß und gibt dem ganzen Tiramisu noch eine schön herbe Note. Fertig. Mal schauen, ob unser Tiramisu was geworden ist. Ich habe einen super Tipp für euch, wie ihr das Stück besonders gut aus der Schüssel bekommt. Ihr tunkt einfach euren Tortenheber in heißes Wasser, das ist ja schön heiß und es lässt sich besonders gut schneiden.

Ich finde, es ist ganz hervorragend geworden. Der Löffelbiskuit ist nicht matschig, aber die Creme ist schön fest. Immer daran denken, Tiramisu muss schnell gegessen werden, wegen der rohen Eier.

Ich fang schon mal damit an. Mmh.
Von: Rike Dittloff, Länge: 4:00 Minuten, Aufrufe: 100.129

Das Rezept zum Video:

Italienische Spezialitäten – von Ligurien bis Sizilien

In der Vielfalt der italienischen Küche spiegeln sich die Unterschiede der einzelnen Landstriche wider. Spezielle regionale Erzeugnisse aus dem Obstanbau, der Viehzucht und dem Fischfang prägen die italienischen Kochkünste und lassen einzigartige, unverwechselbare italienische Spezialitäten entstehen, die man so sonst kaum irgendwo auf den Speisekarten und in der Küche findet.

Italienische Spezialitäten: Kalabrien und Sizilien

Unbestrittene Herrscherin der Küche an der südlichen Spitze Italiens und auf Sardinien ist zweifelsohne die Tomate. Hier wird die aromatische, sonnengereifte Frucht industriell verarbeitet und in alle Welt verschickt: als Püree, Tomatensoße oder getrocknet und in Öl eingelegt. So wurde das Gemüse quasi zum Synonym für italienische Küche. Es verleiht den Speisen Würze, Aroma und Farbe. Nur in Sizilien wird "Estratto di pomodore" hergestellt. Das Konzentrat verwendet man für Suppen und Soßen und verfeinert damit viele Gerichte. Auf Sizilien ist der Einfluss der arabischen und spanischen Küche besonders bei den italienischen Rezepten für Desserts, Gebäck und Zuckerwerk zu finden. Keine andere italienische Region ist so reich an köstlichen süßen Sachen.

Abruzzen: scharfe italienische Küche

In den Tälern der Abruzzen wachsen die kleinen Pfefferschoten, Peperoncini. Je kleiner sie sind, desto schärfer ist ihr Geschmack. Die kleinsten werden "diavoletto" (Teufelchen) genannt. An langen Schnüren aufgereiht, sieht man sie in den italienischen Bergdörfern an den Hauswänden und Balkonen entlang hängen. Sie finden in einer großen Zahl italienischer Gerichte Verwendung – vor allem in Spaghetti aglio, olio e peperoncini und Penne all'arrabbiata. Man nimmt sie aber auch für Spezialitäten, zum Beispiel für Eintöpfe wie Tofeja und für die berühmte grüne Soße Salsa verde.

Lombardei: italienische Spezialitäten mit Reis

In den Niederungen des Po-Tales wächst der italienische Reis. Er hat die besondere Fähigkeit, viel Flüssigkeit aufzunehmen und sein Volumen dabei um das Dreifache zu vergrößern. Die besten Sorten sind Arborio, Baldo, Carnaroli, Vialone nano und Roma. Die Lombardei ist deswegen auch die Heimat des italienischen Risotto – eine der vielen Spezialitäten Italiens. Fast jede Hausfrau dort hat ihr Spezialrezept. Man kocht ihn unter anderem mit Spargel, Erbsen, schwarzem Tintenfisch und Leber. Und natürlich darf der Parmesan nicht fehlen. Mindestens 50 italienische Risotto-Variationen soll es geben. Hier findet man auch „la polenta“- köstliche Schnitten und Scheiben aus stark gequollenem Maisgrieß, der als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten gegessen wird.

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Von: Anna Walz, Länge: 2:32 Minuten, Aufrufe: 18.895

Das Rezept zum Video:

Latium: kräftige italienische Rezepte

Die Region Latium wird hauptsächlich von der römischen Küche geprägt. Dort schätzt man das kräftige, gehaltvolle Essen. Im Gegensatz zum übrigen Italien werden in der dortigen Küche Öle nur mäßig verwendet. Schweineschmalz, Speck und Eier geben den Gerichten den typischen italienischen Geschmack. Spaghetti alla carbonara sind das beste Beispiel dafür. Auf den Wiesen des Landstrichs wächst von August bis November der Prataiolo, der Wiesenchampignon. Er wird roh in Salate gegeben oder al funghetto mit Knoblauch und Petersilie in der Pfanne gebraten.

Kampanien: italienische Wurst

Jede Region Italiens hat ihre eigene Wurstspezialität. Eine sehr beliebte Spezialität ist die Salame napoli. Sie wird zu gleichen Teilen aus Schweinefleisch, -fett und Rindfleisch hergestellt und enthält zudem Knoblauch, Pfeffer, Paprika und gehackte Peperoncini – sie ist also ideal für jene, die ein kräftigeres, würziges Aroma bevorzugen. Nicht weniger pikant und scharf schmeckt die ausgezeichnete Salsiccia napoletana. Bei ihr wird das Brät in einen dünnen Darm gefüllt und zu einem Ring gebunden. Man isst sie mit Vorliebe zu einem guten italienischen Wein.

Italienische Alpengebiete: Heimat vieler Äpfel

Der Apfel ist in Italien die am häufigsten verzehrte Frucht. Statistisch gesehen isst jeder Italiener im Jahr über 50 kg davon. Die mehr als 250 Sorten wachsen vor allem in Südtirol, dem Trentino, in Friaul und der nördlichen Lombardei, da die Frucht kühle Temperaturen bevorzugt. Neben dem rohen Verzehr wird sie zu Kompott, zu Soßen, Torten und zahlreichen anderen Backwaren verarbeitet. Am beliebtesten dürfte der Südtiroler Apfelstrudel sein, mit viel Fingerspitzengefühl hauchdünn ausgezogen und mit Zimt fein abgeschmeckt.

Umbrien und die Toscana stehen für italienische Trüffel

In den Laubwäldern dieser Regionen ist eine kulinarische Delikatesse zu Hause: schwarze Trüffel. Der Schlauchpilz gedeiht vom Winter bis zum späten Frühling. Man verwendet ihn ausschließlich roh in gehobelter Form für Soßen, Pasteten, Gerichte, mit einer Teighülle, Risotti und Tagliatelli oder zu Eierspeisen. Obwohl Trüffel sehr teuer sind, isst sie doch jeder Italiener mindestens einmal im Jahr – und seien es nur einige gehobelte Späne über der Pasta. Nur in der umbrischen Küche hackt und dünstet man sie in Butter als italienische Pastasoße. Das Geheimnis der toscanischen Küche besteht unter anderem darin, dass zwar nicht so viele, aber dafür nur die allerbesten Zutaten verwendet werden und man die Kunst beherrscht, auch die schlichten Gerichte raffiniert mit vielen frischen Kräutern zu würzen.

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Von: Anna Walz, Länge: 2:50 Minuten, Aufrufe: 77.234

Das Rezept zum Video:

Ligurien: Italienische Küche mit frischen Kräutern

Die Ligurier haben ein besonderes Faible für die intensiv mit Kräutern gewürzte Küche. So gehört Pesto aus feinblättrigem Basilikum, Olivenöl, Knoblauch, Pinienkernen und Käse zu den berühmtesten Spezialitäten. Das klassische Rezept schreibt zwei Käsesorten vor: Parmesan und frischen Pecorino. In Ligurien verwendet man Pesto vor allem für drei Gerichte: als Soße zu Troffie, den genuesischen Gnocchi, als Würze zu heißen Trenette und in der Minestrone.

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