Kirschen sind je nachdem wie warm der Frühling war, zu unterschiedlichen Zeiten reif. Ist es in der Blütezeit warm, gibt es die ersten Kirschen schon Anfang Juni. Ist es kälter, lassen die Kirschen länger oder gar ganz auf sich warten. Zuerst reifen die leckeren Süßkirschen, Ende Juli bis Mitte August können dann die Sauerkirschen oder Schattenmorellen gepflückt werden. Während Süßkirschen sich fast wie Fruchtbonbons naschen lassen, machen sich Sauerkirschen besser in Marmelade, Eingemachtem oder Kuchen.

Kirschen einkochen: Marmelade und Co.

Kirschen einkochen ist ganz einfach. Die Kirschen müssen nicht mal entkernt werden und können einfach mit Zucker und Wasser eingeweckt werden. Auch Kirschmarmelade ist schnell eingekocht. Einen Bittermandelgeschmack bekommt sie, wenn man die Kirschkerne mit kocht. Aber Achtung: Vergesst nicht, die Kerne der Kirschen vor dem Abfüllen in die Gläser zu entfernen, sonst ist die Marmelade nachher keine Freude! Ersatzweise kann aber auch Mandelaroma oder Vanille hinzugefügt werden, ganz nach Belieben.

Kirschen entsteinen: So geht's

Wenn kein professioneller Entsteiner zur Hand ist, kann man sich ganz einfach behelfen und die Kirsche mit einer Haarnadel oder Sicherheitsnadel entkernen. Das gebogene Ende kann am Stielansatz der Kirsche an dem Kern entlang gefahren werden und dieser dann herausgezogen werden. Da Kirschen färben, sollte man eventuell Handschuhe beim Entkernen tragen und eine Schürze.

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Kirschen: beliebtes und gesundes Obst

Neun von zehn Deutschen essen gern Süßkirschen – und sie tun recht daran. Aber sie sollten sich merken, dass die dunkleren Sorten für den Körper wertvoller sind: Weil sie die Kirschenmineralien Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor und Kieselsäure in noch höherer Konzentration enthalten als die hellen Sorten. Und zusammen mit den Kirschenvitaminen Carotin, B 1, B 2, B 3 und C wird aus Süßkirschen das ideale Kinderobst, weil all diese Substanzen den Aufbau von Knochen und Zähnen und Nervensystem und die Blutbildung unterstützen, zumal die Kieselsäure auch noch "schlau" machen soll.

Wichtig ist, dass Süßkirschen möglichst viel roh gegessen werden, weil 1. der antioxidative Schutz- und Heilstoff Xanthophyl durch Hitze zerstört wird und 2. auch jenes Enzym, das die Natur uns mit schwarzen Kirschen schenkt und das die Kariesbildung verhüten hilft, beim Kochen verloren geht.

Sauerkirschen kurbeln den Stoffwechsel an und haben den gleichen Fruchtzuckergehalt wie ihre süßen Schwestern, doch darüber hinaus wesentlich mehr reinigende Pflanzensäuren. Diese Säuren in den Sauerkirschen kurbeln den Stoffwechsel an, desinfizieren von Innen, töten krankmachende Keime und stimulieren die Säftebildung der Drüsen. Sauerkirschen sollen eine besondere Form von Kobalt enthalten, das in enger Verbindung mit dem seltenen Vitamin B12, einigen Enzymen und dem relativ hohen Eisengehalt der Früchte ein ausgesprochen guter Blutbildner ist.

Kirschen-Sorten: Acerola, Maraska und Piemont

Obwohl es über 400 Arten Kirschen gibt, bekommen manche ganz besondere Aufmerksamkeit. Die Acerolakirsche ist erst seit Kurzem in Deutschland beliebt. Diese Kirsche kommt ursprünglich aus Südamerika und ist deshalb hier nie frisch, sondern in Form von Säften, Smoothies oder getrockneten Früchten zu bekommen. Beliebt ist sie, da sie so viel Vitamin C enthält. Da Vitamin C ein Antioxidans ist, das gegen Radikale wirkt, wird Acerolakirschsaft gern mit gesundheitsfördernden Eigenschaften beworben.

Eine weitere bekannte Kirsche ist die Maraska-Kirsche. Vor allem bekannt, da aus ihr der italienische Maraschino gemacht wird, welches ein süß mandelig schmeckender Kirschlikör ist. Dieser Likör eignet sich zur Verfeinerung von Obstsalaten und Desserts. Es gibt allerdings auch Kirschen, die gibt es gar nicht. So die Piemont-Kirsche. Sie ist eine Erfindung eines Schokoladenherstellers. Da wird die Piemont-Kirsche als besonderer Qualität gepriesen, pflücken kann man sie allerdings nicht.

Die Maraschinokirsche: die "künstliche" Kirsche 

Jetzt noch etwas zu einer Kirsche, die die meiste Zeit ihres Lebens in einem Glas verbringt – die Maraschinokirsche. Sie dient als Farbklecks für einen Obstcocktail oder dazu, Süßspeisen ein feines Aroma zu verleihen. Mit ihren am Baum hängenden Verwandten haben diese Kirschen wenig gemeinsam.

Maraschinokirschen, die hergestellt werden, indem man entkernte Kirschen in einen aromatisierten Zuckersirup eintaucht, haben nie viel Wertschätzung erfahren. Das liegt zum einen an ihrem klebrig-süßen Geschmack, zum anderen daran, dass sie ihre feuerrote Farbe Farbstoffen verdanken.

Heute werden zwar ungefährlichere Farbstoffe verwendet, doch Maraschinokirschen, die früher ihren Geschmack dem Maraschinolikör verdankten, sind nicht gerade gesund. Sie enthalten so gut wie keine Nähr- und Ballaststoffe und sind mit 60 Kalorien pro 30 Gramm oder 10 Kalorien pro Kirsche sehr kalorienreich. Wahrscheinlich würdet ihr ohnehin niemals mehr als ein oder zwei Maraschinokirschen auf einmal essen, und das wird euch gewiss nicht schaden.

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Süßspeisen mit Kirschen kennt man. Aber haben Sie schon ein herzhaftes Kirsch-Chutney zu Fleisch probiert? Kirschen harmonieren optimal mit Wild und Geflügel, aber auch mit Schweinefleisch. Probieren Sie die Wildente mit Sauerkirschen oder lassen Sie sich von dem Geschmack der Balsamicokirschen zu Schweinefilet überraschen. Kombinieren Sie Kirschen mit Schokolade zur Rehkeule oder sogar Fischfilet mit Kirschsauce und Zitronenbandnudeln. Senf mit Früchten ist ein optimaler Begleiter für Käse. Ob Grillkäse der eine gemischte Käseplatte, der Kirschsenf gibt dem Ganzen eine fruchtige Schärfe.