Torten: beliebte Klassiker und neue Tortenideen

Torten wie aus der Konditorei

Wer beim Konditor vor der Auslage steht, dem läuft schon beim Betrachten der angebotenen Torten das Wasser im Mund zusammen: Von Schwarzwälder Kirschtorte über Erdbeertorte und Donauwelle bis hin zur klassischen Käsesahnetorte locken die opulent dekorierten Sahnestücke.

Torten

Bei diesem Anblick möchte man am liebsten von jeder Torte ein Stück genießen. Das Geheimnis der seit Jahren beliebten Torten-Klassiker: Die raffinierte Kombination verschiedener Aromen und Texturen zu einem cremig-sahnigen Gesamtkunstwerk. Die einen verführen mit feiner Schokolade, andere mit aromatischen Früchten oder knackigen Nüssen. Die dazu gehörigen Rezepte werden zum Teil bereits seit Generationen in der Familie weitergegeben und den Lieblingstorten ist immer ein fester Platz auf der Familienfesttafel sicher. Hinzu kommen neue Tortenideen, mal mit aromatischen Likören verfeinert, in internationalen Küchen entdeckt oder mit dem Lieblingskonfekt hergestellt. Manche der Torten sind trotz professionellen Aussehens recht einfach selbst zu backen, andere sind etwas aufwändiger in der Herstellung - aber alle schmecken mindestens so gut, wie sie aussehen!

Zu den beliebtesten Torten zählen neben Frankfurter Kranz die sogar international bekannte Schwarzwälder Kirschtorte sowie die Donauwelle. Die beiden letzteren überzeugen ihre Fans mit der Kombination von Kirschen, Schokolade und feiner Creme.

Donauwelle

Der Tortenboden einer Donauwelle wird aus einem einfachen Rührteig hergestellt, ähnlich wie bei einem Marmorkuchen. Die unterste Schicht besteht aus einem hellen Rührteig, auf dem eine zweite Schicht mit Schokoladenrührteig verteilt wird. Auf dem Blech oder in der Springform gebacken werden beide Schichten nach dem Einfüllen grob mit einer Gabel durchzogen, sodass der gewünschte Marmoreffekt entsteht. Manche Rezepte sparen sich das Marmorieren und geben gleich die Kirschen auf den Teig. Diese sinken beim Backen ein und erzeugen so auch eine leichte Marmorierung im Kuchenboden. Der fertige Kuchen wird nach dem Abkühlen mit einer Buttercreme bestrichen und zum Abschluss mit dunkler Kuvertüre überzogen. Ist die Schokolade fast erstarrt, kann man mit einer Gabel noch das typische Wellenmuster auf die Glasur ziehen. Wem die klassische Art mit Buttercreme zu mächtig ist, der kann statt dessen eine leichtere Variante der Donauwelle mit einer Creme aus Quark herstellen.

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Von: Rike Dittloff, Länge: 9:27 Minuten, Aufrufe: 4.863

Das Rezept zum Video:

Schwarzwälder Kirschtorte

Nicht minder beliebt, aber etwas aufwändiger in der Herstellung, ist die international bekannte Schwarzwälder Kirschtorte. Die Zusammensetzung ist in den Leitsätzen für feine Backwaren festgeschrieben. Demnach ist die echte Schwarzwälder Kirschtorte eine Kirschwasser-Sahnetorte oder auch eine Kirschwasser-Buttercremetorte mit einem hellen oder dunklem Tortenboden aus Wiener- oder Biskuitmasse sowie einer Füllung aus Buttercreme oder Sahne mit Kirschen in Stücken oder gebunden. Das Kirschwasser muss geschmacklich deutlich wahrnehmbar sein. Darum werden meist ein oder mehrere Böden mit ausreichend Kirschwasser beträufelt.

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Meine Mutter liebt Schwarzwälder Kirschtorte. Das mag an der Kombination aus Schoko, Sahne, Schnaps und Kirschen liegen. Ich zeige euch jetzt, wie dieser Tortenklassiker gelingt.

Für Schwarzwälder Kirschtorte brauchen wir jede Menge Zutaten.

Für den Bisquitboden brauchen wir Mehl, Eiweiß, Eigelb, Backpulver, Vanille Zucker, Speisestärke, Zucker und Kakao.

Für die Kirschfüllung, natürlich Kirschen, Speisestärke, Kirschwasser und Zucker.

Für die Sahnefüllung, jede Menge Sahne, Vanille Zucker, Sahnesteif und Zucker und zum Verzieren, noch ein paar Kirschen und Schokolade.

Wir bereiten als allererstes den Schokobisquitboden zu. Dafür habe ich schon einer getrennt, in Eigelb und Eiweiß und als allererstes schlagen wir das Eiweiß steif.

Dafür das Ganze einmal in die Maschine geben. Die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und jetzt starten wir, perfekt.

Als Nächstes schlagen wir die Eigelbe cremig. Und zwar mit dem Rest des Zuckers, auch in die Rührschüssel, dafür nehme ich jetzt einen Handmixer.

So, und jetzt geben wir die Eigelbmasse auf das Eiweiß, leicht verrühren.

Jetzt vermengen wir Mehl, Kakao und Speisestärke und das Backpulver in einer Schüssel. Kurz durchrühren und sieben das als Nächstes auf unsere Eigelb-Eiweißmasse.

So. Den Vanille Zucker noch raufgeben.

Der Schokobisquitteig kommt jetzt in eine Springform. Die habe ich mit Backpapier ausgelegt.

Wichtig: Die Ränder nicht fetten, sonst kann der Bisquitteig nicht aufgehen.

So. Und das jetzt für 25 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze in den Backofen geben.

Wichtig: Nicht die Backofentür öffnen, sonst fällt der Teig ganz schnell in sich zusammen.

Für unsere Kirschfüllung, habe ich Kirschen abtropfen lassen, denn wir brauchen den Saft, um die Füllung jetzt zu zubereiten.

Dafür vermenge ich Speisestärke und Zucker in einer kleinen Schüssel und rühre beides mit vier Esslöffeln des Kirschwassers an.

So, und jetzt nehme ich den Saft und die Kirschen hier rüber mit zum Herd. Einmal in einen Topf füllen und den Herd anmachen.

Der Kirschsaft kocht.

Ich hebe den einmal kurz vom Herd, mach den aus, um in Ruhe die Speisestärke einzurühren.

Und das kommt jetzt wieder auf den Herd und man sieht schon, wie das anfängt zu dicken.

So, und jetzt kommen die Kirschen drauf. Umrühren.

Am Ende die Kirschfüllung noch mit ein bisschen Kirschwasser verfeinern. Es ist eigentlich egal, wie viel ihr rein tut. Ob einen großen oder einen kleinen Schuss - wie ihr am liebsten das mögt.

So, nochmal umrühren.

Bevor die auf den Kuchen wandert, muss die noch kurz abkühlen.

Für die Schwarzwälder Kirschtorte brauchen wir viel steifgeschlagene Sahne.

Deshalb den Tipp: Die Sahne lieber in Etappen steifschlagen, dann gelingt sie besser. Ich hab hier schon mal angefangen und jetzt machen wir die zweite Fuhre.

Sahne in eine Rührschüssel geben, noch ein bisschen Vanille Zucker dazu, den anderen Zucker und Sahnesteif, damit gelingt es auch wirklich.

So, und los geht’s.

Perfekt.

Ein kleiner Tipp noch: Je kälter die Sahne, desto besser wird sie steif, deshalb kurz vor dem Schlagen erst aus dem Kühlschrank holen.

So, jetzt machen wie die Torte fertig.

Den Schokobisquitboden habe ich zweimal waagerecht durchgeschnitten, so dass wir jetzt drei Lagen haben.

Jetzt starten wir mit dem Füllen der Torte.

Dafür, kleiner Trick, nehmt ihr einfach hier wieder die Form, drückt sie rauf und so lässt sich das ganz einfach füllen und nichts läuft an der Seite raus.

Die Torte wird jetzt schichtweise mit Sahne und Kirschen gefüllt und dann nochmal mit Kirschen und Schokolade verziert.

So, und für ganz große Fans von Kirschwasser, die können jetzt einfach noch ein bisschen Kirschwasser auf den Schokobisquitboden rauf tröpfeln.

So, und jetzt starten mit den Kirschen, löffelweise auf den Boden drauffüllen.

Gut verteilen.

Als nächstes kommt noch eine Schicht Sahne drauf. Locker drauf heben und vorsichtig verteilen, wir wollen nicht die Kirschen verschieben, es muss schön gleichmäßig sein, damit die Torte auch gleichmäßig geschichtet werden kann, sonst wird sie nachher schief und das wollen wir nicht.

Und jetzt ein weiterer Boden drauf, ganz leicht festdrücken und dann kommt noch eine Schicht Sahne drauf.

Bevor wir das machen, drei Esslöffel der Sahne erst mal in eine Spritztülle rein, denn die brauchen wir am Ende, um noch ein bisschen zu verzieren.

Das ist ein Trick den ich immer mache, so kann man quasi mit beiden Händen dabei arbeiten, man stellt einfach die Tülle in ein Gefäß rein und dann lässt sich die Tülle ganz einfach befüllen.

So, das reicht und jetzt kommt die nächste Schicht Sahne drauf.

Den Deckel drauf und Form ab und das streichen wir jetzt nochmal mit Sahne ein.

Jetzt kommt das Finale.

Wir verzieren die Schwarzwälder Kirschtorte.

Dafür habe ich geraspelte Schokolade, die könnt ihr fertig kaufen oder auch einfach mit dem Messer selber raspeln und die verteilen wir jetzt auf der Torte und am Rand.

Jetzt kommt unsere Spritztülle zum Einsatz, habe ich ja Sahne reingefüllt, einmal hochklappen und jetzt spritze ich kleine Häufchen drauf und da kommen dann die Kirschen drauf.

So, und weil meine Mami Schwarzwälder Kirschtorte so sehr liebt, packe ich die jetzt ein und besuche sie zum Kaffee.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 9:37 Minuten, Aufrufe: 2.986

Das Rezept zum Video:

Der Unterboden der Torte darf auch um Mürbeteig ergänzt werden. Die Dekoration einer Schwarzwälder Kirschtorte besteht aus Sahne oder Buttercreme sowie Schokoladenspänen. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, darf sich die Torte auch so nennen. Wer sich die Dekoration einer Schwarzwälder Kirschtorte einmal genau zeigen lassen möchte, findet eine Anleitung sowie Tipps in unserem Basiswissen-Video „Dekoration einer Schwarzwälder Kirschtorte".

Klassische Schwarzwälder Kirschtorte

Frankfurter Kranz

Beim Torten-Klassiker Frankfurter Kranz trifft zarte Vanille-Buttercreme auf knusprig-karamelligen Nusskrokant. Die Tortenspezialität stammt aus Frankfurt am Main und besteht in der Basis aus einem Sandkuchen, Wiener Boden oder auch hellem Biskuit in Kranzform gebacken. Die Zusammenstellung des Frankfurter Kranzes ist wie bei der Schwarzwälder Kirschtorte in den Leitsätzen für feine Backwaren des Bundesministeriums für Ernährung festgelegt. Der gebackene Kranz wird zwei- bis dreimal waagerecht durchgeschnitten und mit Buttercreme gefüllt. Viele Rezepte verleihen der opulenten Torte durch eine dünne Schicht Konfitüre, wie Johannisbeer- oder Sauerkirschmarmelade, noch eine zusätzliche fruchtige Note. Anschließend wird die Torte mit Buttercreme eingestrichen und rundherum mit Mandel- oder Nusskrokant bestreut. Wer möchte, verziert den fertigen Kranz mit kleinen Buttercreme-Tuffs garniert mit Cocktailkirschen.

Egal, ob fruchtig, mit Schokolade oder auch Buttercreme - wir haben Ihnen die beliebtesten Torten-Rezepte auf der folgenden Seite zusammengestellt. Hier findet sicher jeder seine individuelle Lieblingstorte!

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