Barbecue: Spareribs, Chicken Wings, BBQ-Soße und Co

Barbecue – das Original BBQ kommt aus dem Smoker

Barbecue (oft auch BBQ) bezeichnet eine spezielle Garmethode, bei der das Fleisch in großen Stücken langsam und bei geringer Hitze im Rauch eines Holzfeuers gegart wird. Synonym dazu wird der Begriff Barbecue auch für die Grillveranstaltung oder das Grillgut selbst verwendet. Essenzieller Bestandteil eines BBQs sind die speziellen Soßen. Auch wenn hier die Rezepte oft „Familiengeheimnisse" sind, ist die Grundlage einer guten BBQ Soße meist jedoch eine Tomatensoße bzw. Ketchup.

Barbecue

Barbecue - nicht dasselbe wie Grillen

Mittlerweile wird gerade hierzulande Barbecue mit Grillen gleichgesetzt. Dabei unterscheidet sich die Original-Barbecue-Zubereitung ganz wesentlich von unserer Vorstellung vom Grillen. Denn beim Barbecue wird nicht direkt über der Feuerstelle gegart, sondern in der Abluft einer Feuerstelle, bei 90 bis 160 Grad. So wird das Fleisch nicht nur schön zart, sondern erhält auch ein einzigartiges Rauch-Aroma. Diese Zubereitungs-Tradition des Barbecue brachten die spanischen Eroberer mit nach Amerika und sie fand vor allem in der Karibik und entlang der Küste bis nach Brasilien Verbreitung, bevor sie vor allem von North und South Carolina aus den restlichen Süden der späteren USA eroberte. Barbecue wurde schnell zum Grundstein von Familien- und Gemeindefesten sowie Nachbarschaftstreffen. Da das Barbecue vor allem auch zu Zeiten des Amerikanischen Bürgerkriegs eine günstige Alternative zum Kochen mit teuren Gewürzen war und durch die langen Garzeiten selbst zähes Fleisch zart wurde, galt das Barbecue lange vor allem auch als „Arme-Leute-Essen". Als Zubereitungs-Hilfe für ein Barbecue wurden zum Beispiel umgedrehte Badewannen genutzt oder auch einfach Löcher in den Boden gegraben.

Der Smoker - mit ihm gelingt echtes Barbecue

Wer die echte Garmethode beim Barbecue heute nachempfinden möchte, der sollte zu einem „Smoker" greifen. Diese speziellen Grill-Öfen verfügen über zwei Kammern. In der einen wird das Holzfeuer entzündet und in der anderen befindet sich das Fleisch. Durch die Fleisch-Kammer zieht die heiße Abluft des Feuers und gart es dabei. Profis verwenden hier große Smoker, bei denen die Kammern nebeneinander liegen. Es gibt allerdings auch kleinere aufrechte Smoker, bei denen Brennmaterial und Gargut zwar übereinander liegen, allerdings weiter voneinander entfernt sind als beim „normalen" Grillen.

Doch auch wer nicht in einen echten Smoker investieren möchte, kann sich ein Barbecue in den eigenen Garten holen. Mit den richtigen Rezepten für typische Barbecue-Soßen, Spareribs oder Chicken Wings lässt sich Südstaaten-Flair auch hier genießen.

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