Der Muttertag - Feiertag für alle Mütter

Der Muttertag - Anerkennung statt Alltagsstress

Bald ist es wieder so weit - am zweiten Sonntag im Mai steht der Muttertag vor der Tür und mit ihm die alte Frage: Wie kann man seiner Mutter die Anerkennung zuteil werden lassen, die sie verdient? Sicher: Eigentlich sollte man ihr seine Wertschätzung nicht nur am Muttertag zeigen, aber im Alltagsstress vergisst man schon mal, wie wichtig kleine Gesten und liebevolle Worte sind. Die meisten Mütter wünschen sich an ihrem Feiertag zwar einfach einen Tag Ruhe, ohne Verpflichtungen und Stress, aber wenn damit nicht gedient werden kann, so sollte man sie zumindest mit einer netten Kleinigkeit zum Muttertag überraschen. Sich die Mühe zu machen, etwas selbst zu backen und liebevoll herzurichten, sagt am Muttertag mehr als der größte Strauß Blumen!

Muttertag

Der Muttertag - Feiertag der Blumenhändler

Der Muttertag, wie er heute existiert, wurde im 20. Jhd. eingeführt und hat seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung. Allerdings gab es auch im antiken Griechenland schon den Ehrentag der Göttin Rhea, der Mutter von Zeus, Poseidon und Hades. Dieser wurde an den Iden des März gefeiert und dauerte drei Tage lang. Inwiefern die Mütter selbst daran teilnehmen durften, ist nicht überliefert.

Feiertage zu Ehren der Mütter gibt es international - nicht überall ist jedoch der zweite Sonntag im Mai der offizielle Muttertag. Dies liegt daran, dass der Muttertag kein gesetzlicher Feiertag ist, sondern durch die Vereinbarung von verschiedenen Wirtschaftsverbänden festgelegt wurde. In Deutschland wurde der Muttertag 1922 tatsächlich vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber eingeführt. Diese Kommerzialisierung des Muttertags - in Amerika zum Beispiel wird einzig und allein zu Weihnachten mehr Geld ausgegeben - wird immer wieder am Muttertag kritisiert.

Geschenke aus der Küche zum Muttertag

Dabei geht es den meisten Müttern eher um die liebevolle Geste der Wertschätzung als um den Preis der Geschenke. Ein entspanntes Frühstück im Bett, ein liebevolles Candlelight-Dinner, ein paar selbstgemachte Pralinen oder ein schön dekorierter Kuchen sind genau das Richtige für gestresste Mütter!

Kuchen im Glas als Geschenk zum Muttertag

Kuchen im Glas ist besonders einfach, macht aber trotzdem was her. Kuchen im Glas eignet sich also hervorragend als kurzfristiges Geschenk zum Muttertag. Wie der Kuchen in das Glas kommt, zeigt Ihnen Chefköchin Rike ins ihrer Backschule.

Video-Player wird geladen ...
Kuchen im Glas

Die schönsten Geschenke sind doch die selbst gemachten, zum Beispiel Kuchen im Glas. Und wie der Kuchen da reinkommt, das zeige ich euch jetzt. Bei Kuchen im Glas ist Rührteig unser bester Freund, das heißt, ihr könnt jeden Kuchen, der auf Rührteig basiert auch im Glas backen. Und wie dieser am besten gelingt, das zeige ich euch in der Folge Rührteig.

Theoretisch gehen auch Zimtschnecken oder Käsekuchen, aber sicher ist, Rührteig gelingt am allerbesten. Weil der Teig im Glas gebacken wird, brauchen wir Gläser die möglichst viel Hitze abkönnen zum Beispiel Einmachgläser. Und toll ist, wenn der Rand möglichst breit ist, dann könnt ihr den Kuchen nämlich gut stürzen. Müsst ihr aber eigentlich auch nicht, man kann ihn auch super rauslöffeln.

Wichtig, bevor es losgeht, die Gläser sterilisieren, damit keine Keime drin sind. Dafür einfach kurz in kochendes Wasser stellen, 3 bis 4 Minuten, dann sind alle Keime weg. Damit sich der Kuchen nachher gut aus dem Glas lösen lässt, fetten wir jetzt das Glas ein. Dafür nehme ich einfach normales Speiseöl und einen Pinsel.

Jetzt nehmen wir noch ein paar Mandeln. So geht der nachher auch wirklich raus. Jetzt darf der Teig ins Glas. Wichtig ist, nur zu zwei Drittel befüllen, denn der Teig, der geht noch hoch beim Backen und wir wollen das Glas am Ende wieder verschließen. Unser Glas geht jetzt ohne Deckel in den Ofen. Für die Backzeit gibt es eine kleine Faustregel, Viertellitergläser circa 20 Minuten, Halblitergläser circa 35 Minuten.

Ich bring das mal in den Ofen. Wenn ihr den Kuchen verschenken wollt, am Besten noch warm verschließen, denn so entsteht ein Vakuum im Inneren des Glases und der Kuchen ist lange haltbar. Das mach ich jetzt mal. Mein Kuchen bekommt jetzt noch eine kleine Schleife und einen Anhänger.

Und euch wünsche ich viel Spaß beim Backen, verschenken oder auch selber essen.

Falls Sie ein wenig mehr Vorbereitungszeit zur Verfügung haben, können Sie zum Muttertag natürlich auch aufwendigere Geschenke aus der Küche zaubern: Marmeladen und Gelees kommen immer gut an, auch ein feiner Likör ist ein gern gesehenes Geschenk zum Muttertag. Oder wie wäre es mit einer erlesenen Gewürzmischung?

Anregungen für einen passenden Kuchen zum Muttertag finden Sie auf der nächsten Seite!

Autor:
Sie haben Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion. Bei allgemeinen Fragen zum Magazin-Bereich: Sprechen Sie uns an, im Magazin-Forum.

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.