Pasta: leichte Soße für Spaghetti, Tortellini und Co

Pasta mit leichter Soße macht satt und schlank

Nudeln sind nicht die Dickmacher als die sie oft gehandelt werden. Ganz im Gegenteil: Pasta ist gut für die Figur - auf die Soße kommt es an. Denn schwere, fetthaltige Sahne-Soßen oder der mit Käse überbackene Nudelauflauf machen Nudelgerichte erst zu wahren Kalorienbomben.

Lechte Pasasoßen

Pastagerichte haben den Vorteil, dass sie satt machen und zwar langanhaltend. Grund dafür ist der hohe Anteil an komplexen Kohlehydraten in den Teigwaren. Dabei ist Vollkorn-Pasta gesünder als Nudeln aus Hartweizen-Gries, denn sie enthält mehr Vitamine und Mineralstoffe. Deshalb sind vor allem Vollkornnudeln gut für gesunde und leichte Nudelgerichte geeignet, aber auch die „normale" Hartweizen-Pasta sorgt für ein langes Sättigungsgefühl, so dass hier - mit der richtigen Soße - mit vergleichsweise wenig Kalorien lange auszukommen ist. Nudeln, die neben Hartweizengries zusätzlich auch Ei enthalten, haben in der Regel in etwa die gleiche Kalorienzahl wie Hartweizen-Pasta, enthalten allerdings mehr Fett.

Welche Pasta für welche Soße?

Es ist ein kleines Geheimnis für sich, welche Pasta man für welches Gericht verwendet. Während die einen darauf schwören, dass die Form der Nudel durch das unterschiedliche Nudel-Soße-Verhältnis wesentlich zum Geschmack des Gesamtgerichts beiträgt, sind die anderen davon überzeugt, dass Nudel Nudel ist und die Form der Teigware nicht das Geringste am Geschmack der verschiedenen Nudelgerichte ändert. Hier sei jedem  seine Vorliebe gestattet, wer jedoch mal die Theorien der Nudelexperten in der Praxis prüfen möchte, der findet hier einige „Regeln" für die Verwendung der verschiedenen Pastasorten.

Pasta

Klassische Kombinationen, die wohl jeder kennt, sind zum Beispiel Spaghetti Carbonara oder Spaghetti Bolognese. Doch zu welcher Soße passen Tagliatelle (Bandnudeln), Makkaroni, Farfalle (Schmetterlingsnudeln), Fusilli (Spiralnudeln), Penne, Rigatoni und Co am besten?

Kurze Pasta: Generell sagt man, dass je dickflüssiger die Soße ist und je mehr Stücke in ihr enthalten sind, desto breiter und kürzer sollten die Nudeln sein. Zu einem sämigen Ragout wie Gulasch etwa oder zu einer Tomatensoße mit Gemüsestücken passen also Pastasorten wie Fusilli und Hohlnudeln wie Penne oder Rigatoni.

Lange Pasta: Flüssigere Soßen harmonieren besser mit langen und dünnen Nudeln. Deshalb passen Spaghetti so gut zur Carbonara oder zur Bolognese. Aber auch mit  Weinsoßen oder dünnflüssigen Tomatensoßen harmonieren Spaghetti, genauso wie Spaghettini, Makkaroni oder Tagliatelle.

Kleinpasta: Pastasorten wie Farfalle, Gobetti oder Pipette Rigate sind klein und außergewöhnlich in der Form. Sie passen im Prinzip zu jeder Art von Soße, am besten aber zu leckerem Nudelsalat mit frischen Zutaten und aromatischen getrockneten Tomaten.

Eiernudeln: Durch den höheren Fettanteil haben Eiernudeln mehr Eigengeschmack und passen besonders gut zu schwereren sahnigen Soßen und Fleisch.

Wer es lieber individuell mag, der sollte seine Pasta selber machen. Denn hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt - bringen Sie doch mal ein bisschen Abwechslung auf den Tisch und kreieren Sie farbige Pasta ganz nach Ihren Vorstellungen.

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