Neben Brownies und
Cupcakes zählen
Cookies zu den beliebtesten amerikanischen Gebäckspezialitäten. Die leckeren
Löffelkekse sind schnell gebacken und die notwendigen Zutaten wie Butter, Mehl,
Zucker und Eier meist im Haus. So kann jeder schnell und einfach frische
Cookies auf den Tisch zaubern, wenn kurzfristig Besuch erscheint oder der
Süßhunger nach einer knusprigen Nascherei verlangt.
Die Amerikaner bevorzugen ihre Cookies meist „chewy", d.h. außen eine dünne knusprige Schicht und innen schön weich und mürbe. Dazu wird der Keksteig nicht vollständig durchgebacken, sondern vorzeitig wieder aus dem Ofen geholt. Einen köstlichen Kontrast zum weichen Teig bilden knusprig-knackige Komponenten wie grob gehackte Nüsse, getrocknete Früchte, Karamellstückchen, Schokodrops, bunte Schokolinsen, schokolierte oder auch gesalzene Erdnüsse, Baiserstückchen, Reiscrisp, Flakes oder was der Vorratsschrank gerade so zu bieten hat. Weitere Zutaten können dem Teig eine besondere Note verleihen, so zum Beispiel geriebene Zitrusschale, Gewürze, Kokos- bzw. Haferflocken oder gehackte Marshmallows. Nach amerikanischem Rezept sind die Cookies meist sehr süß. Wem das zu heftig ist, reduziert einfach die Zuckermenge und passt das Rezept dem eigenen Geschmack an. Sehr beliebt sind Cookie-Varianten mit Schokolade. Dabei reicht der Schokoladengehalt von triple choc - Schokoteig mit zweierlei Sorten Schokoladendrops - bis hin zu hellem Teig mit Schokostückchen, dem Allrounder unter den Cookies.
Cookies, die alle lieben - Chocolate Chip Cookies
Die mit Abstand bekanntesten Cookies bei uns sind die
Chocolate Chip Cookies, was wir nicht nur diversen amerikanischen Coffee-Shops
zu verdanken haben, sondern auch vielen namhaften Gebäckherstellern, die längst
das Potential der amerikanischen Kultkekse erkannt haben. Natürlich gibt es
auch bei Chocolate Chip Cookies zahlreiche Rezept-Varianten. Der Grundteig
besteht jedoch in der Regel aus Butter, braunem und weißem Zucker, Mehl, Eiern,
Salz und Natron bzw. Backpulver.
Zunächst werden die geschmolzene Butter sowie der Zucker einige Minuten mit dem Handrührgerät vermischt, bis sich der Zucker langsam löst. Der recht hohe Zuckeranteil im Teig ist neben der Backdauer für die Konsistenz der fertigen Cookies verantwortlich und sollte daher nicht zu stark minimiert werden, falls man seine Cookies richtig „chewy" haben möchte. Dann werden die Eier untergerührt. Die trockenen Zutaten wie Mehl, Natron, Backpulver und Co. mischt man in einer weiteren Schüssel zusammen und gibt das Gemisch in die Butter-Zucker-Masse. Nun werden die Bestandteile zügig miteinander zu einem homogenen Rührteig verarbeitet. Zu langes Rühren sollte man aber vermeiden, damit der Teig nicht zäh wird. Schließlich werden die Schokostückchen unter die Teigmasse gehoben und diese portionsweise und mit ausreichend Abstand auf ein Backblech gegeben. Bei den meisten Rezepten werden die Chocolate Chip Cookies bei ca. 180 Grad Celsius für rund 10 Minuten im vorgeheizten Ofen gebacken. Man sollte unbedingt dabei bleiben und die Bräunung der Cookies beobachten, denn jeder Ofen bäckt anders. Wer mag, kann nach der Hälfte der Backzeit noch einmal Schokostückchen auf die Kekse streuen. Das macht sie noch schokoladiger und sieht zudem hübsch aus. Am besten schmecken die Cookies frisch gebacken und noch leicht warm. Sie lassen sich aber auch gut verpackt in einer Dose einige Tage aufbewahren - sofern sie nicht schon vorher weggenascht werden!
Cookies backen leicht gemacht: Tipps und Tricks
- Für „chewy" Cookies darf der Teig nicht zu fest sein, notfalls etwas Milch oder Sahne zufügen.
- Statt mit dem Löffel den Teig mit einem Eiskugelportionierer auf das Blech geben. So werden die Cookies schön gleichmäßig und rund.
- Überschüssiger Teig kann bis zu 3 Tage in Folie verpackt im Kühlschrank aufgehoben oder auch eingefroren werden.
- Großzügig Platz zwischen den einzelnen Teighäufchen auf dem Blech lassen, da die Cookies beim Backen stark auseinanderlaufen.
- Kurze Backzeiten beachten, da die Cookies sonst schnell zu hart geraten.
- Nach dem Backen kurz auf dem Blech auskühlen lassen und dann auf ein Gitter ziehen, sonst backen die Kekse auf dem heißen Backblech weiter und werden hart.
- Sollten die Cookies doch einmal zu knusprig geraten sein, kann man sie prima in einem köstlichen Dessert oder cremigen Cookie-Eis verarbeiten.
- Tolle Geschenkidee für Cookie-Fans: in einem hübschen Glas selbst zusammengestellte Cookie-Backmischung.
Mit Schokolade oder ohne, nussig oder fruchtig - wir haben Ihnen 30 unwiderstehliche Cookies-Rezepte für jeden Geschmack zusammengestellt. Ob sie dabei eher „chewy" oder „crunchy" werden, kann jeder anhand der Backzeit selbst bestimmen!
Sie haben Fragen oder Anregungen? Sprechen Sie uns an, im Magazin-Forum.
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