Buffet: festliche Buffet-Rezepte von Fingerfood bis zum Menü

Buffetvorschläge von klassisch bis zum Fingerfood Buffet

Buffet

Wann immer ein besonderes Ereignis Familie und Freunde versammelt, muss ein Buffet her! Ein Buffet bietet euch nämlich nur Vorteile: Man kann vor Ankunft der Gäste das Essen vorbereiten und herrichten. Nach der erster Verzückung über so viel Auswahl kann jeder genau das auswählen, was ihm schmeckt. Der Gastgeber kann sich das Treiben am Buffet entspannt ansehen, Lob entgegen nehmen und mitfeiern!

Ein festliches Buffet umfasst leichte Vorspeisen, sättigende Hauptdarsteller, interessante herzhafte und süße Häppchen und natürlich feinste Desserts. Das klingt nach mehr Arbeit, als es sein muss. Ihr könnt euch nämlich zwischen verschiedenen Arten von Buffets entscheiden: Ein mediterranes Buffet mit Elementen der italienischen und spanischen Küche oder ein exotisches Buffet mit asiatischen und orientalischen Einflüssen. Die wahrscheinlich einfachste Art, ein Buffet aufzusetzen, ist das Aufstellen kalter Platten mit Fisch, Fleisch, Käse und Brot sowie frischem Obst und Gemüse. Eine Zwischenlösung sind kalt-warme Buffets, bei denen zum Beispiel eine feurige Chili con Carne, Mitternachtssuppe oder Käsesuppe die Hauptattraktion ist. Getränke mit Gläsern dazugestellt und schon ist euer Buffet startklar.

Kaltes Buffet oder kalt-warmes Buffet mit Menücharakter?

Die Anzahl der angebotenen Speisen richtet sich bei jeder Art von Buffet nach der Zahl der geladenen Gäste: Je mehr Gäste erwartet werden, desto eher lohnt sich die Zubereitung einer großen Auswahl verschiedener Speisen. Ist die Gästezahl eher überschaubar, stellt man zu jeder Buffetkomponente vom Fleisch bis zum Dessert eine oder zwei Speisen zur Verfügung. Nur, wenn das Buffet trotz geringer Gästezahl besonders exquisit sein soll, können mehrere Speisen in kleinen Mengen sinnvoll sein. Der Mehraufwand sollte dann aber unbedingt in der Planung Berücksichtigung finden.

Kaltes Buffet: Pro Person braucht man
Kalte-warmes Buffet: Pro Person braucht man
200 g Fleisch oder Fisch 150-200 ml Suppe
100 g Dips und Saucen 100 g Salat
200-250 g Salate 80 g Terrine oder Pastete
150 g Dessert 150-250 g Fleisch oder Fisch
50 g Käse 250 g Gemüse
150 g Brot 50-60 g Reis / Nudeln oder 200 g Kartoffelbeilage

Erste Richtwerte, wie viel ihr wovon braucht, entnehmt ihr unserer Tabelle für kalte und kalt-warme Buffets. Brot ist immer eine gute Idee und erfahrungsgemäß das erste, das vergriffen ist. Daher empfehlen wir euch, davon mehr einzuplanen. Wird es spät und sind die Töpfe leer, retten euch Brot und Kräuterbutter – versprochen.

Fingerfood Buffet: praktisch, vielseitig, trendy

In der Vorbereitung etwas aufwendiger, dafür elegant, trendy und vielseitig ist Fingerfood auf eurem Buffet. Mundegerechte Happen, ja sogar Süppchen in kleinen Gläsern lassen sich sehr schön präsentieren, sodass die Augen eurer Gäste für kurze Zeit größer werden als der Magen. Wenn ihr euch für Fingerfood entscheidet, braucht ihr weder Geschirr noch Besteck, höchstens eine Serviette oder kleine Teller, auf denen man sich eine Auswahl an Spießen, Röllchen und Canapés zusammensuchen kann. Bei den sogenannten Verrines – Terrinen, Pasteten oder auch anderweitige Speisen im Glas – darf man schummeln und sie mit einem kleinen Löffel oder einer Kuchengabel servieren. Pro Person rechnet man ca. 12 Häppchen – Salate, Suppen und Desserts in Gläsern mitgezählt.

Warmes Buffet: Verköstigung auf anspruchsvollem Niveau

Wenn ihr das Essen für eine Vielzahl an Gästen warm servieren wollt, ist das Buffet immer noch eine gute Lösung. Den Braten, das Kartoffelgratin und Buttergemüse könnt ihr vorbereiten und in speziellen Speisewärmern warmhalten. Besonders beim Gemüse solltet ihr aber darauf achten, den Garpunkt bei der Vorbereitung nicht zu überschreiten. Dann wird es auch nicht matschig, wenn es noch eine Weile warmgehalten wird. Welches Equipment ihr neben Speisewärmern noch gut gebrauchen könnt, haben wir euch in einer Slideshow zusammengestellt.

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Ein Buffet kann auch anlässlich eines ausgedehnten Frühstücks ausgerichtet werden. Klassische Frühstückskomponenten wie Aufstrich, Marmeladen, Backwaren und Käse, Fisch und Fleisch könnt ihr dann nach demselben Prinzip anrichten. Rührei und Speck könnt ihr ebenfalls vorbereiten und im Speisewärmer warmhalten. Ideen für ein langes Frühstücksbuffet findet ihr im Magazin-Artikel zum Thema Brunch.

Für welche Art von Buffet ihr euch entscheidet, praktische Tipps angefangen bei der Planung bis hin zur Ausrichtung des Events können nicht schaden. Also gehen wir für euch die Organisation an.

Buffet-Planung: Was ist zu beachten?

Idealerweise fängt man ein Buffet ein bis zwei Wochen im Voraus an, zu planen. Dann solltet ihr euch auf die Buffetart, Rezepte und Gästezahl festlegen. 2 bis 4 Tage vor dem großen Ereignis dürft ihr richtig loslegen: Schreibt eine Einkaufsliste und stellt einen Zeitplan auf. Haltbares könnt ihr bereits einige Tage im Voraus, Frisches am Tag der Feier einkaufen. Braucht ihr größere Mengen an Brot, Fisch und Fleisch, ist es sicherlich sinnvoll, die Lebensmittel vorzubestellen.

Anschließend geht es ans Equipment: Habt ihr ausreichend Geschirr, Servietten, Besteck, Gläser und Platten? Wenn euch mehrere Utensilien fehlen, könnt ihr sie zusammen online ordern. So erspart ihr euch das Zusammentreiben. Einige Tage Puffer solltet ihr dafür aber haben. Wenn es ans Dekorieren geht, können euch eure Tischdecken einen guten Dienst erweisen: Sie können nämlich Kisten o.ä. verkleiden und so für Tiefe auf dem Buffet sorgen. Etageren und Spiegelplatten haben denselben Effekt.

Eine Stunde vor Beginn solltet ihr das Buffet aufbauen, die Speisen aber noch abgedeckt lassen. Eure Gäste sollten euch allerdings nicht beim Lösen der Frischhaltefolie zusehen. Sind die Getränke kalt gestellt, solltet ihr euch schleunigst umziehen gehen!

Rezepte fürs Buffet auswählen

Wenn wir euch von einem Buffet überzeugt haben, bleibt nur noch, die passenden Rezepte für euer Buffet auszuwählen. Bevor ihr auf der nächsten Seite Gelegenheit bekommt, zu stöbern, sei euch noch unser Liebling für jedes Buffet verraten: hausgebeizter Lachs. Er kommt immer gut an und lässt sich prima vorbereiten. Was ihr dabei beachten müsst, zeigt euch Fabio in seinem Video.

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Ich finde, für eine festliche Vorspeise eignet sich Lachs am besten. Ich zeige euch heute, wie wir es mit einer Beize machen.

Früher wurde das Ganze verwendet, um den Lachs haltbar zu machen. Mit Salz, Zucker, eingegraben im Boden, hielt der Lachs mehrere Wochen.

Für unsere Beize brauchen wir Zucker, Salz, das sind die wichtigsten Elemente und verschiedene Gewürze und Geschmacksgeber. Ich habe dafür Wacholder, Piment und Nelke, Senfkörner, Orangenschale und Dill.

Bevor wir unseren Lachs beizen, müssen wir diesen erst mal vorbereiten. Das dünn zulaufende Schwanzstück schneide ich ab, genauso wie den Bauchlappen. Auch das spitz zulaufende Kopfstück wird gerade abgeschnitten. Den Lachs müsst ihr nicht entschuppen, da wir den Lachs direkt auf der Haut beizen und er mit der Unterseite auf dem Blech liegt, ist das kein Problem.

Jetzt beginnen wir mit dem Beizen. Dafür legen wir den Lachs auf ein Blech, nehmen eine Schüssel. Jetzt habe ich vorbereitet, Zucker und Salz für unsere Beize, wir haben drei Teile Zucker und zwei Teile Salz, in dem Fall 90 Gramm Zucker und 60 Gramm Salz verwendet bei zirka einem Kilo Lachs.

Unsere Gewürze, Piment, Wacholder und Nelke drücke ich einfach nur mit dem Messerrücken ordentlich an, damit die Aromen auch schön raus kommen, gebe sie zu unserer Mischung dazu.

Wir haben Senfsaat, Orangenschale, achtet darauf, dass ihr wirklich nur die Schale abreibt und nicht das Weiße von der Orange, das macht das Ganze bitter.

Und zu guter Letzt fein gehackter Dill.

Das Ganze mischen wir gut miteinander, auch ruhig ein bisschen kneten, damit auch Salz und Zucker den Geschmack der Würze annehmen.

Diese Mischung packen wir jetzt auf unseren Lachs.

Jetzt den Lachs mit Frischhaltefolie abdecken und für 12 bis 24 Stunden in die Kühlung.

Für unsere Vinaigrette brauchen wir Senf, das Ahornsirup, einen Schuss Himbeeressig, Olivenöl, kräftig miteinander verschlagen und eine gute Handvoll frische Himbeeren, mit Salz und Pfeffer würzen und die Himbeeren mit dem Schneebesen kräftig zerstoßen.

Dressing oder Vinaigrette kann immer ein bisschen kräftiger sein und wenn ihr sie probiert, probiert sie mit einem Blatt Salat. Salat hat einen ziemlich hohen Anteil an Wasser und verdünnt eure Vinaigrette nochmal.

Wunderbar, jetzt können wir unseren Lachs anrichten.

Unseren Lachs aus der Kühlung geholt, habe ich ihn einmal grob von den Würzen befreit und abgewaschen, jetzt geht es daran, die Haut abzuziehen.

Dann können wir ihn noch kurz in Kräutern wenden und dann geht es schon ins Finish und wir können die Scheiben runterschneiden.

Die Haut gut festhalten und jetzt auf der Haut entlang mit ein wenig Druck den Lachs filetieren und den Lachs mit der Oberseite einmal in gehackte Kräuter tupfen.

Ich habe in diesem Falle gehackten Dill genommen, streue den Rest einfach drüber, gut andrücken und jetzt können wir ihn schon in Scheiben schneiden.

Eure Scheiben Lachs könnt ihr dann einfach an eurem Salat an drapieren. Hier noch die letzte Scheibe, ein bisschen was von unserer Himbeervinaigrette, über den Lachs und den Salat geben.

Der würzige Fisch und die fruchtige süße Sauce sind ein toller Einstieg in euer Festtagsmenü.

Für mich noch ein Glas Weißwein dazu. Ich wünsche euch einen guten Appetit.
Von: Fabio Haebel, Länge: 6:08 Minuten, Aufrufe: 37.904

Das Rezept zum Video:

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