Slow Food heißt, sich Zeit zu nehmen und die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen - denn mit Zeit und Muße Speisen zuzubereiten und diese in Ruhe zu genießen ist einfach gut für Seele und Körper. Zu dieser Einstellung gehört es laut der Slow Food-Bewegung auch, Produkte zu kaufen und zu fördern, die nicht nur saisonal und gesund sind, sondern auch aus verantwortlicher Landwirtschaft stammen: Artgerechte Tierhaltung, Wasserschutz, sparsamer Umgang mit künstlichen Düngemitteln und Verzicht auf Gentechnik gehören genauso dazu, wie die Förderung von regionalen Traditionen und Produkten.

Slow Food - nehmen Sie sich Zeit!
Mal ehrlich: Eigentlich wissen wir, dass ein frischer Apfel von einer heimischen Wiese besser schmeckt als ein ewig importierter und gekühlter - aber Letzterer liegt nun mal im Sechserpack beim Discounter und unsere Bequemlichkeit lässt uns zugreifen. Gegen diese Art von Bequemlichkeit bei Auswahl und Zubereitung unseres Essens wendet sich Slow Food - statt möglichst schnell und einfach unseren Hunger zu befriedigen, sollten wir es uns bequem machen und uns Zeit nehmen, regionale, saisonale, gesunde Produkte bewusst zuzubereiten. Bewusster Einkauf ist aber nicht nur gut fürs Befinden, sondern hilft auch, die regionale Landwirtschaft zu fördern und heimische Arten zu erhalten. Inzwischen gönnen sich immer mehr Menschen Slow Food, denn ständig Fast Food zu konsumieren macht nicht nur krank, sondern auch unglücklich. Zahlreiche Restaurants haben sich dem Slow Food verschrieben und pflegen die Kochkultur ihrer Region, Bäckereien backen Brot ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker und Winzer bauen alte Sorten an, statt den neuesten Trends hinterherzupflanzen. Es gibt Slow Food Messen in zahlreichen Städten und andere Aktionen der Bewegung für Slow Food: zum Beispiel das Youth Food Movement, bei dem junge Menschen das Interesse am bewussten Genuss und Slow Food erlernen sollen. Ein weiteres unterstützenswertes Projekt ist die Arche des Geschmacks, deren Ziel es ist, Biodiversität und regional wertvolle und einzigartige Lebensmittel zu erhalten. Die regionalen Slow Food Gruppen nennen sich Convivien - suchen Sie sich doch das Convivium in Ihrer Nähe und informieren Sie sich über die nächsten Veranstaltungen!
Lernen auch Sie wieder, dass langsam auch richtig sein kann und Slow Food einfach gut tut! Auf der nächsten Seite finden sie Rezepte die Zeit brauchen - aber dafür auch umso besser schmecken.
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits