Käsekuchen: Tipps und Tricks

Käsekuchen wie vom Konditor

Eine goldgelbe Farbe, die Oberfläche glatt ohne Risse, die Füllung locker und saftig, so soll ein perfekter Käsekuchen sein. Käsekuchen gehört zu den beliebtesten Kuchenklassikern nicht nur bei uns. Bekannt als Quarkkuchen, American Cheese Cake oder Topfenkuchen bezaubert er in ganz verschiedenen Variationen Groß und Klein.

Es gibt ihn mit und ohne Boden. Man kann ihn aufpeppen mit Früchten wie Aprikosen und Kirschen oder mit dunklem Kakao. Ganz gleich, welche Variation Sie wählen, gibt es hier die wichtigsten Tipps, damit Ihnen Käsekuchen perfekt gelingt.

Käsekuchen: mit oder ohne Boden

Die typischen Böden für Käsekuchen bestehen aus Mürbeteig oder aus zerkrümelten Keksen, die mit Butter zu einem Teig geknetet werden. Es gibt aber auch Variationen mit Hefeteig. Ob der Käsekuchen einen Boden braucht oder nicht hängt von der Konsistenz der Füllung ab. Soll die Füllung locker sein, so ist es ratsam, einen Boden zu wählen. Wenn die Füllung fest ist, kann auf einen Boden verzichtet werden. Wie kann man aber beeinflussen, welche Konsistenz die Füllung des Käsekuchens hat?

Käsekuchen: locker oder fest

Wie fest eine Käsekuchenfüllung wird, hängt von den Zutaten, aber auch von der Verarbeitung ab. Zunächst zu der Hauptzutat dem „Käse". Hier kann man zwischen Quark oder Frischkäse wählen. Der amerikanische Cheese Cake wird mit Frischkäse, amerikanisch Cream Cheese genannt, zubereitet und wird deshalb etwas fester. In Deutschland und Österreich wird häufig Quark, auch Topfen genannt, verwendet. Der Quark ist an sich schon lockerer. Er sollte vor dem Backen abgetropft werden und kann durch ein Sieb gestrichen werden, damit er noch luftiger wird. Außerdem kann man mit steif geschlagenem Eischnee ein bisschen nachhelfen. Vorsichtig untergehoben bekommt die Füllung extra Volumen.

So fällt er nicht ein

Wenn der Käsekuchen im Ofen richtig prächtig aufgeht, ist die Bestürzung umso größer, wenn er aus dem Ofen gezogen wird und auf der Stelle einfällt. Wie kann man aber dafür sorgen, dass der Käsekuchen auch beim Abkühlen seine Höhe möglichst behält und er keine Risse bekommt? Dafür haben Profis einen Trick parat! Konditoren backen Käsekuchen nicht an einem Stück, sondern holen den Kuchen zwei bis dreimal aus dem Ofen und lassen ihn erkalten. Nach 10 Minuten wird der Rand mit einem Messer von der Form gelöst, damit der Kuchen beim nächsten Backgang weiter aufgehen kann. Damit das funktioniert, sollte der Käsekuchen nicht zu heiß bei 150 Grad (Umluft) oder 170 Grad (Ober/Unterhitze) auf der untersten Schiene gebacken werden. Natürlich kann man Käsekuchen auch in einem Rutsch fertig backen, dann sollte man ihn unbedingt langsam im Backofen auskühlen lassen und nach zehn Minuten ebenfalls den Rand mit einem Messer von der Form lösen, damit er nicht einreißt.

Wenn Sie jetzt Lust haben unsere Tipps und Tricks auszuprobieren, haben wir auf der nächsten Seite unsere schönsten Käsekuchen Rezepte für Sie.

 

 

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