Honig - alles rund um Manuka und Co

Honig auf einen Blick: Praktische Tipps und Qualitätsmerkmale

Milch mit HonigHonig enthält nicht nur Zucker und Wasser, sondern auch Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Pollen, Aromastoffe und Mineralstoffe. Die Enzyme des Honigs arbeiten auch bei der Lagerung von Honig noch weiter. Deshalb wird weiterhin Zucker gespalten. Da der Honig bei längerer Lagerung auch Wasser verliert, kristallisiert dieser entstandene Zucker aus. Die weißliche Kristallschicht auf dem Honig bedeutet also nicht, dass der Honig schlecht ist. Im Gegenteil, er enthält die Enzyme, die einen Honig qualitativ auszeichnen. Den auskristallisierten Honig können Sie schnell wieder flüssigmachen. Stellen Sie das Honigglas ca. zehn Minuten in ein warmes Wasserbad bei unter 45 Grad Celsius. Die Temperatur sollte nicht überschritten werden, da die wertvollen Inhaltsstoffe hitzeempfindlich sind. Die schnellere, aber nicht so schonende Methode, ist die Mikrowelle. Zehn bis zwanzig Sekunden reichen schon aus, um den Honig wieder in eine Creme zu verwandeln.


Bei der Zubereitung einer warmen Milch mit Honig sollten Sie darauf achten, dass die Milch nicht heißer als 45 Grad Celsius ist, also lauwarm. Dann bleiben Vitamine, Enzyme und die antibakterielle Wirkung des Honigs erhalten. Diese Wirkung wird sogar von der Forschung bestätigt. Der Honig ist nur wirksam, wenn er direkt auf die Bakterien einwirkt. So kann es zumindest bei Entzündungen im Mund und Halsbereich helfen, öfter mal ein Löffelchen Honig zu naschen. Manch einer schwört sogar darauf, sich bei Nebenhöhlenentzündung die Nase mit Honig auszupinseln. Vor allem der bekannte Manuka-Honig wird traditionell als Naturheilmittel verwendet, da er eine ausgeprägte antibakterielle Aktivität aufweist. Manuka ist ein von Honigbienen aus dem Blütennektar der Südseemyrte (Manuka) erzeugter Honig. Die Südseemyrte ist mit dem australischen Teebaum verwandt und ist in den bergigen Regionen Neuseelands und Südost-Australiens beheimatet, wo auch ihre Blätter und Rinde schon seit jeher zu medizinischen Zwecken genutzt werden.


Beim Backen und Kochen lohnt es sich aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht, Honig anstatt anderer Süßungsmittel zu verwenden. Da die Menge der Vitamine und Enzyme im Honig erstens sehr gering ist und diese zweitens sehr temperaturempfindlich sind. Durch die Hitze beim Backen und Kochen werden sie zerstört. Aus geschmacklicher Sicht lohnt sich Honig jedoch schon. Denn Honig bringt natürlich sein ganz eigenes Aroma in die Speisen. Dabei ist es eine Frage des Geschmacks, ob Sie sortenreinen Trachtenhonig verwenden, da Sie das unverwechselbare Aroma schätzen, oder mit einem gemischten, dafür aber günstigeren Honig aus dem Supermarkt süßen. Probieren Sie typische Honigklassiker wie Met oder Halwa,diese sind einfach unwiderstehlich.

Welchen Honig Sie auch bevorzugen, wir haben die schönsten Honigrezepte zusammengestellt - von süßen Klassikern wie Honigkuchen bis hin zu herzhaften Speisen mit Honignote.

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