Seit den 1970er Jahren gibt es sie, die Kohlsuppendiät. Sie verspricht purzelnde Kilos ohne Hungergefühl. Die angeblich magische Kohlsuppe soll dabei nicht nur kalorienarme Kost sein, sondern als „Fatburner" zusätzlich auch noch Kalorien verbrennen. Fünf Kilo in sieben Tagen - das hört sich einfach fantastisch an, doch wie funktioniert die Kohlsuppendiät tatsächlich? Ist sie eine gesunde Alternative zur radikalen Blitz-Diät mit schnellem Erfolg oder ist sie ungesund und hat den Jojo-Effekt gleich mit im Gepäck?

Kohlsuppendiät - der Ablauf

Die Kohlsuppe kann nach eigenem Geschmack und auf Vorrat zubereitet werden. Rezepte gibt es viele, hier kann also ruhig variiert werden. Ein großer Topf mit Kohlsuppe sollte immer bereitstehen, damit man jederzeit schnell zuschlagen kann. Doch nicht nur die Suppe steht auf dem Speiseplan der Kohlsuppendiät. Auch Obst, rohes Gemüse fettarme Milchprodukte, ein wenig Fleisch und Reis dürfen während der Diät gegessen werden. Der Diätplan sieht neben den generellen Regeln - 3 Liter stilles Wasser pro Tag trinken und auf Alkohol verzichten - folgende Punkte vor:

Tag 1: Obst so viel Sie möchten, außer Bananen und Honigmelonen.
Tag 2: Rohes Gemüse, außer Mais und Erbsen. Abends auch eine große Kartoffel mit Magerquark.
Tag 3: Rohkost aus Obst und Gemüse.
Tag 4: Bis zu drei Bananen und etwa 250ml Magermilch oder fettarmer Joghurt.
Tag 5: 200gr Geflügel oder Fisch mit wenig Fett zubereitet, dazu Rohkost.
Tag 6: Ein mageres Steak und Rohkost.
Tag 7: Reis mit Gemüse, dazu Obstsaft.

Kohlsuppe darf an jedem Tag gegessen werden - und zwar soviel wie man möchte. Ein Hungergefühl soll sich bei der Kohlsuppendiät nicht einstellen.
Die Kohlsuppe wird oft auch als „Magische Suppe" oder „Wundersuppe" bezeichnet. Das Magische soll dabei in den Ballaststoffen liegen. Die Kohlsuppe gilt als sogenannter „Fatburner", weil die vielen Ballaststoffe angeblich dafür sorgen, dass allein die Verdauung mehr Kalorien verbraucht als durch die Kohlsuppe aufgenommen werden. Dieser Fatburner-Effekt ist jedoch ernährungswissenschaftlich nicht belegt - der Erfolg stellt sich durch die kalorienarme Ernährung ein. Auch der Entschlackungs-Effekt, den die Kohlsuppendiät mit sich bringen soll, ist umstritten. Die moderne Medizin geht nicht davon aus, dass sich „Schlacken" im Körper ansammeln, die durch eine Fastenkur ausgespült werden müssten.

Kohlsuppe

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Schneller Rotkohlsalat

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Blitz-Diät-Kohlsuppe

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Gemüsesuppe

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0-Punkte-Gemüsetopf

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Krautsalat mit Rote Bete

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Kohlrabi-Apfel-Rohkost

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Chrissis Rote Bete-Apfel-Salat mit Meerrettich

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Asiatische Kohlsuppe

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Ungarische Kohlsuppe

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Zitronorange Kohlsuppe

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Kohlsuppe zum Abnehmen

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Apfel Möhren Rohkost

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Zitrus-Ofen-Fisch

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Kohlsuppendiät - Vorteile

Einer der Vorteile dieser Diät ist der Gewichtsverlust durch eine geringe Kalorienaufnahme. Die meisten Menschen können die ersten Erfolge der Kohlsuppendiät bereits am zweiten Tag auf der Waage erkennen. So kann schnell Gewicht verloren werden, was sich zum Beispiel auch die Medizin zunutze macht, die übergewichtige Patienten kurz vor einer Operation auf diese Diät setzt. Zudem sollte im Idealfall das schlimmste Diät-Erlebnis ausgespart werden: das Hungern. Da jederzeit zur Kohlsuppe gegriffen werden kann, muss der Magen zu keiner Tageszeit leer und hungrig sein.

Kohlsuppendiät - Nachteile

Einer der Nachteile der Kohlsuppendiät liegt in der einseitigen Ernährung. Auch wenn viel Gemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen, kommen wichtige Komponenten der ausgewogenen Ernährung zu kurz. Gerade der Eiweißmangel während einer Kohlsuppendiät kann dazu führen, dass Muskelmasse anstatt Fett abgebaut wird. Zudem hat die Diät eine stark entwässernde Komponente, sodass ein Teil des Gewichtsverlustes lediglich auf Wasserverlust zurückzuführen ist. Außerdem ist die Gefahr des Jojo-Effektes relativ hoch, da hier die Ernährung nicht dauerhaft, sondern nur für kurze Zeit umgestellt wird.

Wer nach einer Kohlsuppendiät wieder isst wie zuvor, wird die abgenommenen Pfunde bald wieder auf der Hüfte haben, wenn er nicht gegensteuert. Denn bei der Kohlsuppendiät handelt es sich um eine Diät im klassischen Sinne, keine echte Ernährungsumstellung. Eine Ernährung auf Dauer nach der Kohlsuppendiät wäre eine Mangelernährung und damit nicht zu empfehlen. Hinzu kommt, dass viele die Kohlsuppe schon nach wenigen Tagen nicht mehr sehen, bzw. riechen können. Denn vor allem der penetrante Kohlgeruch ist ein ständiger Begleiter und auch die auf Vorrat gekochte, immer gleiche Kohlsuppe ist bald keine leckere Abwechslung mehr. Die blähende Wirkung des Weißkohls ist ein zusätzlicher unangenehmer Faktor. Anfällige Menschen, die sensibel auf Weißkohl reagieren, sollten eine Kohlsuppendiät nicht in Betracht ziehen.

Kohlsuppendiät im Überblick

Pro Contra
PlusGewichtsverlust durch geringe Kalorienaufnahme einseitige Ernährung, kaum Eiweiß
Pluskein Hungern Gefahr des Muskelabbaus
   Gewichtsverlust z. T. durch Entwässern
   Gefahr des Jojo-Effekts groß
   keine Veränderung hin zu gesünderen Ernährungsgewohnheiten
   Kohlgerichte schwer verdaulich

Fazit zur Kohlsuppendiät

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine einwöchige Kohlsuppendiät einem gesunden Erwachsenen nicht schadet und dabei hilft, einige überflüssige Pfunde schnell los zu werden. So kann man zum Beispiel gerade nach Weihnachten oder vor dem Sommerurlaub eine Woche mit Kohlsuppe einschieben. Wer auch in der Diät-Woche für ein wenig mehr Abwechslung sorgen möchte, der sollte darauf verzichten, die Kohlsuppe auf Vorrat zu kochen. Zwar ist es aufwendiger, sich öfters kleinere Portionen zuzubereiten, jedoch lässt sich so der Geschmack der Kohlsuppe so leicht variieren.

Ich sammle Pilze, koche am liebsten Pasta und lasse mich gerne inspirieren. Deshalb bin ich viel unterwegs, um die neusten Food-Themen aufzuspüren.

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