Brot backen: schnelle Hilfe bei kleinen Pannen
Probleme bei der Teigherstellung
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Teig ist
klebrig:
Der Teig ist zu feucht, daher sollte man ihn locker mit wenig Mehl
bestreuen und weiter kneten, bis er sich von den Händen löst und eine pudrige
Oberfläche erhält.
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Teig ist
krümelig:
Der Teig ist zu trocken und sollte vorsichtig mit Wasser benetzt
und geknetet werden, bis der Teig schön elastisch ist.
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Teig geht
nicht auf:
Wenn der Teig nicht richtig aufgehen will, kann das an der
Umgebungstemperatur liegen. Vielleicht steht er zu kühl oder ist noch zu
trocken. In beiden Fällen können die Mikroorganismen aus Hefe und Sauerteig nicht
richtig arbeiten. Man kann den Prozess beschleunigen, indem man den Teig in den
leicht angewärmten Ofen oder auf die Heizung stellt oder falls er zu trocken
ist, mit etwas Wasser benetzt und nochmals durchknetet.
Probleme beim Brotbacken
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Brot
reißt seitlich ein:
Dann hatte das Brot wahrscheinlich nicht genügend Zeit
zum Gehen, ist nicht tief genug eingeschnitten worden oder ist beim Gehen auf
der Oberfläche zu trocken geworden. Daher sollte man die Schüssel mit dem Teig
während des Ruhens immer mit einem sauberen Baumwolltuch oder einem
aufliegenden Deckel abdecken.
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Sehr
harte Kruste:
Eine harte Kruste entsteht, wenn der Ofen zu heiß und die
Luft darin zu trocken war. Um das Backwerk zu retten, kann man das noch heiße
Brot in ein feuchtes Tuch wickeln und für zehn Minuten „einweichen".
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Brot
bleibt in der Form hängen:
Das kann passieren, wenn die gewählte Form nicht
ordentlich gefettet wurde oder der Teig zu feucht war. Man lässt das Brot eine
Viertelstunde in der Form abkühlen, und versucht es dann erneut zu stürzen.
Will es dann immer noch nicht heraus, kann man den Rand vorsichtig mit einem
Messer lösen und durch leichtes Hebeln nachhelfen.
Probleme mit dem fertigen Brot
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Krume
sehr kompakt:
Der Teig ist nicht genug aufgegangen und hat daher zu wenig
Poren gebildet. Das macht das Brot jedoch nicht ungenießbar.
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Nasse
Krume:
Der Teig wurde zu kurz gebacken, daher sollte man das Brot nochmal
in den Ofen geben und vor dem erneuten Herausnehmen eine Garprobe machen.
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Feuchte
Stellen im Brot:
Diese kommen meist bei Roggenbroten vor, wenn der Teig zu
wenig geknetet wurde oder die Gehzeit zu kurz bemessen war. Man kann das Brot
in Scheiben schneiden und die feuchten Stellen entfernen.
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Schimmeliges
Brot:
Das kann bei luftdicht verpacktem Brot vorkommen. Brotbackwerke müssen
atmen können, sonst schwitzt sie und werden feucht. Darum ist es auch wichtig,
frisch gebackene Brote erst vollkommen auskühlen lassen, bevor man sie
verpackt. Schimmeliges Brot ist nicht mehr für den Verzehr geeignet und gehört
in den Abfall.
Artikel vom 11.01.2012
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