Die
Zeiten, in denen man seine Mitmenschen damit schocken konnte, Vegetarier zu
sein, sind vorbei: Fast jeder hat einen Freund oder Bekannten, der kein Fleisch
isst und auch bei vielen Steakliebhabern kommt schon mal ein vegetarisches
Hauptgericht auf den Tisch. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die
Herkunft ihrer Nahrung und viele von ihnen entscheiden sich bewusst, Fleisch
aus ihrem Speiseplan zu streichen. Wie viele Menschen sich inzwischen
vegetarisch ernähren, ist strittig - Statistiken für Deutschland schwanken
zwischen 1,6 und 8 Prozent. Unstrittig ist aber, dass ihre Zahl stetig steigt
und die vegetarische Ernährung immer mehr in Mode kommt. Bücher, die sich mit
Vegetarismus beschäftigen, werden zu Bestsellern und viele deutsche Städte haben
wöchentlich einen fleischlosen Tag in den Kantinen öffentlicher Einrichtungen eingeführt.
Zudem steigt die Zahl der sogenannten Flexitarier. Diese ernähren sich zwar
vorwiegend vegetarisch, machen für ihre Leibspeise aber auch schon mal eine
Ausnahme. Dabei ist Vegetarismus natürlich viel mehr als nur eine
Modeerscheinung - die meisten Vegetarier sind Überzeugungstäter und ihre
Beweggründe sind vielfältig. Aber was genau sind ihre Argumente? Was essen
Vegetarier und was nicht? Wir erklären, was Vegetarismus bedeutet und zeigen, wie man
abwechslungsreich für sich oder seinen vegetarischen Besuch kochen kann.



