Kokosmakronen und Makronen - schnelle Weihnachtsplätzchen

Kokosmakronen & Co: ganz einfach und einfach köstlich

In der Weihnachtsbäckerei gibt es eine Fülle feiner Plätzchen zu backen und zu naschen. Zu den einfachsten gehören Kokosmakronen und andere Makronen, ohne die die Weihnachtszeit nur halb so schön wäre.

Saftige Kokosmakronen

Jedes Jahr werden aus Eiweiß, Kokosraspeln und Zucker köstliche Kokosmakronen von einfach bis edel gebacken. Die luftigen Kokosmakronen sind besonders bei eiligen Bäckern und Backneulingen beliebt, denn der Teig für Kokosmakronen ist ruckzuck zusammengerührt, muss nicht ruhen und kann einfach per Teelöffel aufs Backblech gesetzt und sofort in den Ofen geschoben werden - ganz ohne kompliziertes Rezept, langwieriges Teigausrollen und Ausstechen. Die köstlichen Kokosmakronen stehen in einer halben Stunde fix und fertig auf der Kaffeetafel und schmecken gerade frisch vom Blech einfach himmlisch! Aber auch erfahrene Hobbybäcker schätzen die knusprigen Kokosmakronen mit dem weichen Kern. Denn Kokosmakronen sind tolle Resteverwerter. Noch Eiweiß von Vanillekipferl, Heidesand oder anderen Mürbeteigplätzchen übrig? Mit Kokosraspeln, gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen werden daraus im Handumdrehen saftige Makronen.

Einige Makronen, wie Haselnuss- oder Kokosmakronen, sind typische Plätzchen für die Weihnachtszeit. Andere Makronen werden das ganze Jahr über gebacken, wie die beliebten italienischen Amaretti. Eine detaillierte Fotostrecke zum Backen von Kokosmakronen, Tipps und Ideen zu vielfältigem Genuss für Makronen sowie ein kulinarischer Ausflug in die französische Feinbäckerkunst der Macarons machen Lust auf selbst gebackene Kokosmakronen und Co – zum Naschen und Verschenken.

Kokosmakronen und Co: feine Aromen

Zutaten für Kokosmakronen

Grundsätzlich eignen sich alle Arten von Nüssen und Kernen für die Herstellung von Makronen. Besonders beliebt sin Rezepte mit Kokosraspeln, Mandeln oder Haselnüssen. Aber auch Rezepte mit Cashewkernen, Pistazien oder Walnüssen sind leckere Alternativen. Und mit etwas Marzipan oder auch einem Löffel Quark im Teig werden die Plätzchen noch saftiger. Wer mag, peppt seine Kokosmakronen zusätzlich mit gehackten kandierten oder getrockneten Früchten auf. Das verleiht den lockeren Kokosmakronen fruchtige Aromen, die ein wenig an orientalisches Konfekt erinnern. Dazu sollte das Eiweiß aber besonders sorgfältig und feinporig aufgeschlagen werden, damit die gröberen Stückchen nicht alle auf den Boden der Kokosmakronen absinken.

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Kein Weihnachten ohne Kokosmakronen.

Ich zeige euch jetzt einen Kniff, mit dem die Makronen besonders saftig werden und richtig einfach gelingen.

Die Zutaten für Kokosmakronen sind: Kokosraspeln, Eiweiß und Zucker.

Der Kniff für besonders saftige Kokosmakronen ist, alle Zutaten werden in einem Topf erwärmt und das mache ich jetzt.

Das kommt jetzt in den Topf rein und jetzt ganz langsam erwärmen.

Die Zutaten sollen nicht heißer als 50 Grad werden.

Das könnt ihr immer mit der Hand so ein bisschen kontrollieren.

Der Zucker schmilzt jetzt langsam und verbindet sich mit dem Eiweiß.

Dabei aber aufpassen, dass das Eiweiß nicht stockt.

Hier im Topf entsteht jetzt langsam eine sämige, kleisterige Masse. Immer schön gucken, dass es nicht zu heiß wird.

Wenn ihr das Gefühl hab, jetzt sind 50 Grad erreicht, dann einfach vom Herd nehmen.

So sollte die Masse am Ende aussehen.

Fertig.

Der Teig kommt jetzt auf die Oblaten. Die lege ich dafür auf ein Blech mit Backpapier.

Kleiner Tipp: Damit die Oblaten nicht verrutschen wenn ich den Teig auffüllt, einfach das Backpapier ein bisschen mit Wasser anfeuchten und dann die Oblaten drauflegen.

So, und jetzt gebe ich mit der Hilfe von zwei Teelöffeln die Masse hier drauf.

Und jetzt ab in den Ofen, und zwar bei 150 Grad für 20 Minuten.

Außen knusprig und innen schön saftig, so sollen Kokosmakronen sein.

Am besten bewahrt ihr sie in einer Blechdose auf, so bleiben sie schön lange frisch.

Ich probiere mal und wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 3:12 Minuten, Aufrufe: 47.008

Das Rezept zum Video:

Auch Aromen von gemahlenen Gewürzen, wie Zimt, Vanille, Nelke, Muskat etc., sowie verschiedene Backöle von Bittermandel bis Rum bieten reichlich Abwechslung beim Backen von Kokosmakronen. Besonders frisch werden die zarten Kokosmakronen mit abgeriebener Zitronen-, Limetten- oder Orangenschale. Eine warme Note erhalten Rezepte, wenn man fein geriebene Schokolade, Instant-Kaffee- oder Kakaopulver mit in den Teig gibt. Eine ganze Nuss auf der Makrone ist ein schöner Blickfang, der für zusätzlichen Biss sorgt.

Kokosmakronen formen

Ist der Teig der Kokosmakronen nach Rezept zusammengestellt, bleibt nur noch, diesen in der gewünschten Form aufs Blech zu bringen. Man hat die Wahl: formvollendet oder lieber lässig? Sollen die Kokosmakronen schön gleichmäßig aussehen, gibt man die Masse in einen Einweg-Spritzbeutel und schneidet eine große Ecke ab. Dann durch das Loch Tupfen auf das Backblech spritzen. So erhalten alle Kokosmakronen eine gleichmäßige Form und Größe. Man natürlich auch Kokosmakronen mit einer Strentülle auf das Blech spritzen, dadurch erhalten sie eine raffinierte Struktur.

Wer es lieber einfach und schnell mag, gibt die Kokosmakronen mithilfe zweier Teelöffel als kleine Teighäufchen auf das Blech. Manchmal können die luftigen Kokosmakronen nach dem Backen am Backpapier kleben bleiben. Wer sicher gehen möchte, dass sich die Kokosmakronen ohne Verluste ablösen lassen, sollte den Teig nicht direkt auf das Papier sondern auf Oblaten geben. Sobald die Kokosmakronen vollständig abgekühlt sind, können sie nach Bedarf noch durch Eintauchen oder Aufspritzen mit Schokolade verziert werden.

Kokosmakronen

Kokosmakronen: Tipps und Tricks

  • Möglichst ganz frisches Eiweiß verwenden.
  • Auf fettfreie Geräte und Schüsseln achten, sonst wird der Eischnee nicht fest.
  • Salz hilft beim Steifschlagen des Eiweißes.
  • Je feiner der Zucker ist, desto besser löst sich dieser im Eiweiß.
  • Wenn man das Eiweiß in einem heißen Wasserbad aufschlägt, hält es noch besser die Form.
  • Etwas Quark oder Marzipan im Teig machen Kokosmakronen noch saftiger.
  • Ausreichend Abstand zwischen den Kokosmakronen auf dem Backblech lassen, damit sie nicht miteinander verkleben.
  • Kokosmakronen bleiben schön weich, wenn man einen angeschnittenen Apfel in die Plätzchendose legt.
  • Wer Kokosmakronen knusprig liebt, sollte sie in einer gut schließenden Dose aufbewahren.

Macarons: Makronen deluxe

So leicht und schnell gebacken Kokosmakronen auch sind, bei dieser französischen Gebäckspezialität ist ein wenig mehr Muße und Feinarbeit gefragt. Der Aufwand wird jedoch mit saftig-zartem Knuspergebäck belohnt! Macarons vereinen das Luftige von Makronen mit dem cremigen Schmelz einer Praline. Dazu werden zwei gebackene Makronen mithilfe einer Ganache oder Creme zusammengeklebt. Die Füllung macht das Gebäck herrlich saftig und aromatisch, während die Hülle aus Makronen für den zarten Knuspereffekt sorgt. Häufig wird das edle Naschwerk noch mit Speisefarben koloriert, jeweils passend zur Geschmacksrichtung, und schmückt so die festliche Kaffeetafel.

Macarons

Basis: feine Makronen

Je feiner die Zutaten sind, desto feiner werden auch die Macarons. Darum siebt man am besten sowohl die gemahlen Mandeln als auch den Puderzucker vor der Zubereitung des Teiges mindestens einmal durch. Dann schlägt man das Eiweiß mit einem Handrührgerät auf. Wenn das Eiweiß langsam zu Eischnee wird, nach und nach den Puderzucker unterrühren. Sobald die Zucker-Eiweiß-Masse schön fest ist, rührt man vorsichtig die fein gemahlenen und gesiebten Mandeln unter, bis ein homogener Teig entstanden ist. Gemeinsam mit dem Mandelmehl kann auch die gewünschte Speisefarbe mit eingearbeitet werden. Pulver- oder Pastenfarbe ist für bunte Macarons besser geeignet als flüssige Speisefarbe, denn bei dieser besteht die Gefahr, dass die Masse zu weich wird und beim Backen stark verläuft. Der fertige Teig wird mit einer Spritztülle in Form von Tupfen von rund zwei Zentimetern Durchmesser mit etwas Abstand auf ein Blech gespritzt. Vor dem Backen lässt man die Plätzchen etwas ruhen und antrocknen, damit sie keine Risse bekommen. Danach wandern die edlen Makronen für rund 10 Minuten in den Ofen. Sie sollten nur ganz leicht Farbe annehmen. Nach dem Backen müssen die Macarons vollständig abkühlen, bevor sie gefüllt werden können.

Macarons

Das verbindet: cremige Füllung

Bei der Füllung gibt es zahlreiche Möglichkeiten von schokoladig über nussig bis fruchtig. Für eine Schokoladenfüllung stellt man eine Ganache aus geschmolzener Schokolade und Sahne her. Wer mag, kann die Creme auch noch mit Gewürzen seiner Wahl aromatisieren, wie z.B. mit Vanille, Zimt, Kardamom, Chili oder Lebkuchengewürz. Eine Nussfüllung lässt sich auf der Basis von Marzipan herstellen. Dazu einfach die Nüsse oder Kerne fein mahlen, Marzipan zerpflücken und unter Zugabe von einigen Esslöffeln Likör, wie z.B. Amaretto, zu einer streichfähigen Masse verrühren. Eine fruchtige Füllung für Macarons erhält man, indem man eine Creme mit weicher Butter und Puderzucker herstellt und diese mit Fruchtgelee oder Zitrusschalenabrieb aromatisiert. Entweder man färbt die Creme dann noch in der gleichen Farbe wie zuvor die Makronen oder nutzt sie als schönen Kontrast zu den Keksen.

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Macarons schmecken fabelhaft, sind aber nicht ganz einfachen der Zubereitung. Deshalb zeige ich euch jetzt Schritt für Schritt, wie die französischen Leichtgewichte gelingen.

Für den Macaronteig brauchen wir gemahlene Mandeln, Eiweiß, Lebensmittelfarbe und Puderzucker und für die Füllung weiße Schokolade und Sahne.

Als allererstes starte ich damit Mandeln und Puderzucker in einen elektrischen Zerkleinerer zu geben. Das mache ich, damit ich am Ende schönes feines Pulver habe, denn so bekommen die Macarons eine glatte Oberfläche.

So, und als nächstes noch durch ein feines Sieb passieren.

Als Nächstes schlagen wir das Eiweiß steif. Kleiner Profitipp: Dass Eiweiß abwiegen. Das sollte pro Eiweiß 36 g haben, dann gelingen die Macarons auf jeden Fall.

So, ich schlag es steif. Dazu nehme ich einen Mixer. Darauf achten, dass alles fettfrei ist, damit das Eiweiß schön steif werden kann. Ab damit in die Schüssel und los geht’s.

Parallel zum Steifschlagen des Eiweißes, geben wir die Speisefarbe dazu. Ihr könnt einfach gucken, wie doll die Farbe sein soll.

Einmal der Test, es ist steif geschlagen.

Dann können wir jetzt darunter die Puderzucker-Mandelmasse heben. Ich arbeite mit einem Spachtel und locker unterheben.

So, und den Teig fülle ich jetzt in einen Spritzbeutel hinein. Den habe ich auf ein Gefäß gestellt, so habe ich beide Hände frei zum Einfüllen.

Der Teig kommt jetzt hier auf das Backblech. Das habe ich mit Backpapier ausgelegt und mit ein bisschen Fett darauf befestigt, damit das beim Backen nicht hoch fliegt.

So, und jetzt Spritzen wir kleine Teigkreise.

Die Macarons müssen jetzt doch für 30 Minuten ruhen, damit sich eine Kruste bilden kann, dafür stelle ich sie einfach an einen ruhigen Ort.

Die Macaronhälften, die füllen wie wir mit einer sogenannten Ganache, das ist eine Creme aus weißer Schokolade und Sahne. Dafür schmelze ich jetzt weiße Schokolade in einem Wasserbad.

Sobald die weiße Schokolade geschmolzen ist, die Sahne dazu gießen und verrühren.

So, die Ganache ist fertig. Vom Herd nehmen und noch kurz abkühlen lassen.

Die Macarons haben jetzt eine feine Kruste gebildet und ich gebe die jetzt für 12 bis 14 Minuten bei 140 Grad in den Ofen. Unbedingt dabei bleiben und gucken.

So, während die Macarons im Ofen sind, eine kleine Macaron-Sprechstunde, weil die ja nicht immer gelingen: Ihr kennt das, wenn die so einen kleinen Riss haben, dann kann es daran gelegen haben, dass ihr sie nicht lange genug ruhen gelassen habt, mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Oder dass der Ofen zu heiß war. Dann beim nächsten Mal einfach zehn Grad weniger einstellen.

Wenn ihr die Macarons aus dem Ofen rausholt und denkt, die sind ja noch gar nicht durchgebacken, nee, die muss man noch fünf Minuten abkühlen lassen und erst dann vom Backblech nehmen.

Dann gibt es noch so eine kleine Sache, wenn ihr denkt, die sind noch gar nicht richtig aufgegangen und nur so dünn, das mag daran liegen, dass ihr das Eiweiß nicht abgewogen habt. Ein Eiweiß sollte 36 Gramm wiegen, also besser abwiegen.

Oder es kann auch daran liegen, dass die so flach sind, dass ihr das Eiweiß nicht richtig steif geschlagen habt. Da müsst ihr ein bisschen länger schlagen.

Ich glaube, mit den Tipps sollte es gelingen.

So, die Ganache ist fertig ausgekühlt und damit füllen wir jetzt die Macaronshälften.

Dafür nehme ich eine Macaronshälfte in die Hand, gebe die Ganache in die Mitte. Nehme mir noch eine zweite Hälfte. So, und die kommen hier auf den Teller drauf.

Bei Macarons macht Übung auf jeden Fall den Meister.

Nicht aufgeben!

Und egal, ob sie reißen oder kleben bleiben, schmecken tun sie auf jeden Fall.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:42 Minuten, Aufrufe: 18.179

Das Rezept zum Video:

Gefüllt halten sich Macarons nur ein oder zwei Tage frisch, daher besser immer nur so viele füllen, wie man in dieser Zeit auch naschen möchte. Ohne Füllung und luftdicht in einer Dose verpackt, können die edlen Makronen auch ein bis zwei Wochen aufbewahrt werden.

Ob einfache Kokosmakronen oder edle Macarons, die leckeren Baiserkekse bereichern Plätzchenteller und Adventskaffeetafeln. Finden auch Sie Ihren Makronen-Favoriten und lassen Sie sich von unserer Anleitung sowie den Rezeptideen zum Backen verführen!

Auf den nächsten Seiten finden Sie eine Backanleitung für Kokosmakronen und die besten Rezepte für Makronen und Macarons!

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