Ob Riese oder Mini - Kürbisse warten im Herbst in allen Größen, Farben und Formen auf ihre kulinarische Bestimmung. Die botanisch zu den Beerenfrüchten gehörenden Alleskönner lassen sich zu den unterschiedlichsten Leckereien verarbeiten und bringen nicht nur an Halloween viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe mit. Manche sind Frühsorten und eher zart, andere spätreife, robuste Lagerkürbisse, die sich bis weit in den Winter halten.
Kürbissorten
Bei den angebauten Kürbissen unterscheidet man insgesamt fünf Arten, von denen drei den Löwenanteil der bei uns angebotenen Früchte ausmachen: Riesenkürbisse, Moschuskürbisse und Gartenkürbisse. Ursprünglich aus Südamerika stammend sorgen mittlerweile über 800 Sorten für Abwechslung auf dem Teller von der Kürbissuppe über den Kürbisauflauf bis zur Kürbismarmelade und bieten mit ihren Farben und Formen auch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für schöne Herbstdekorationen und gruselige Laternen für Halloween. Für die Kürbisküche praktischer ist jedoch die saisonale Unterscheidung in Sommer- und Winterkürbisse. Ob Gelber Zentner, Hokkaido oder Butternut - eine Sortenkunde verrät, welche Kürbisse besonders schmackhaft sind und interessante Tipps helfen beim guten Gelingen in der Kürbisküche. Natürlich dürfen dabei passende Rezepte nicht fehlen, die zeigen, was sich aus dem vielseitigen Gemüse alles zaubern lässt!
Kürbis richtig einkaufen
Anders als bei Möhren oder Tomaten gibt es für Kürbisse keine genormten Güte- oder Handelsklassen - mit Ausnahme der Zucchini. Beim Kauf eines Kürbis sollte man darum besonders aufmerksam sein und auf einwandfreie Ware achten. Gute Kürbisse weisen eine feste, unversehrte Schale auf. Bei Sommerkürbissen sollte man junge Früchte bevorzugen, da diese besonders zart sind. Ob Winterkürbisse reif sind, erkennt man sowohl an dem hohlen Klang beim Klopfen als auch an dem verholzten Stiel. Kleinere Exemplare sind in der Regel aromatischer und haben festeres, weniger mehliges Fruchtfleisch.
Aufgepasst: Alle Kürbisse sind schön anzuschauen, aber nicht alle sind essbar! Reine Zierkürbisse enthalten einen hohen Anteil Cucurbitacin, einem Bitterstoff, der die Früchte ungenießbar macht.
Kürbis richtig lagern - Kühlschrank oder Keller?
Sommerkürbisse sind nicht so robust wie ihre spätherbstlichen Verwandten. Daher sollten sie nicht allzu lang gelagert werden. Einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks kann man Zucchini, Patisson und Co. jedoch bedenkenlos aufbewahren.
Winterkürbisse sind da weniger anspruchsvoll: Sie lassen sich über Wochen bis hin zu Monaten, z. B. im Keller oder in der Vorratskammer, trocken, luftig und kühl lagern. Nur Frost bekommt den Speisekürbissen nicht. Wichtig für eine lange Haltbarkeit ist auch, dass der holzige Stiel an der Frucht bleibt.
Angeschnittene Kürbisse verarbeitet man am besten zu Würfeln oder Püree zum Einfrieren. Das empfiehlt sich besonders bei großen Exemplaren, da meist nicht das ganze Fruchtfleisch innerhalb einiger Tage verbraucht wird.
Auf den nächsten Seiten erfahren Sie alles über Sommerkürbis, Winterkürbis und köstliche Rezepte mit beiden Sorten!
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