Die feine Kunst des Risotto-Kochens - Hochgenuss mit Muße gemacht
Beim Risotto avanciert die sonst unscheinbare Beilage Reis zum Star. Allerdings handelt es sich nicht um den herkömmlichen Haushaltsreis mit den langen, spitzen Körnern. Risotto-Reis muss aufgrund seiner speziellen Zubereitung ganz bestimmte Eigenschaften haben: rundliche Körner und einen hohen Stärkegehalt. Die runde Form ermöglicht ein gleichmäßiges Durchgaren, während die dabei austretende Stärke die Speise schön sämig bindet. So eignen sich besonders Rundkorn- und Mittelkornreis für die Zubereitung als Risotto. Die bekannteste Reissorte für den italienischen Klassiker ist der Arborio. Aber auch Vialone und Carnaroli ergeben ein wunderbar cremiges Risotto und sind insbesondere aus der italienischen Küche nicht mehr weg zu denken. Die Italiener haben noch viele weitere spezielle Risotto-Reissorten, die je nach Rezept Verwendung finden. Grundsätzlich unterscheidet man nach der Reiskorn-Größe: Die Spanne reicht von unter 5,2 Millimetern, dem riso commune, über riso semifino bis hin zu Reiskörnern mit über 6,4 Millimetern Länge, dem riso fino. Superfino bezeichnet die Reissorten mit den größten Körnern erster Güteklasse, wie sie zum Beispiel der Arborio oder der Carnaroli aufweisen.
Natürlich kann man den sämigen Risotto auch zum edlen Begleiter für Fisch, Fleisch und Geflügel küren. Als aromatische und vollmundige Beilage macht er schließlich einiges her. Traditionell wird der Risotto jedoch solo genossen, als Primo Piatto im italienischen Menü. Risotto zu kochen ist gar nicht so schwer, wie viele glauben. Lesen Sie hier die wichtigsten Tipps und Tricks für einen gelungenen Gaumenschmaus!
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