Suppenrezepte - Wärmende Suppen für Wintertage

Suppen – leckere Vielfalt von klassisch bis raffiniert

In der kalten Jahreszeit schmecken uns Suppen einfach besonders gut, da sie für wohlige Wärme sorgen und viel Kraft spenden. Ob klar, gebunden, ganz klassisch oder raffiniert – das Angebot der  Rezepte ist riesengroß und bietet uns vielfältige Genussmöglichkeiten. Omas Eintöpfe sind dabei ebenso beliebt, wie feine Suppen mit außergewöhnlichen Zutaten und Gewürzen.

Suppen: leckere Rezepte

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Rezept für hausgemachten Hühnersuppe, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch wohltuend bei Erkältungen ist? Oder einem Rezept für kräftige Linsensuppe mit Speck und Mettwürstchen - genau die richtige Suppe für Schmuddelwetter-Tage! Sie mögen Suppen lieber schön cremig? Kein Problem - aus fast jedem Gemüse lassen sich lauter köstliche cremige Suppen zaubern! Besonders beliegt sind zum Beispiel Suppenrezepte für Tomatensuppe. Als einer der absoluten Klassiker was Rezepte für Suppen angeht, ist die Tomatensuppe beliebt bei Groß und Klein.

Und wem eine "einfache" cremige Suppe wie etwa die Tomatensuppe zu langweilig ist, für den haben wir, neben vielen Ideen für klassische Suppen, auch raffinierte Rezepte mit Zutaten, die ihnen beim Thema Suppe nicht direkt in den Sinn kommen. Außerdem haben wir nicht nur Rezepte, sondern auch ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie ein bisschen mehr Pep, Farbe und Geschmack in Ihre Suppe bringen. Denn mit leckerer Suppe lassen sich auch Schmuddelwettertage wunderbar aushalten! Falls Sie schon ein besonders leckeres Suppenrezept kennen, machen Sie doch bei unserem Rezeptwettbewerb mit. Dort suchen wir ganz aktuell das schönste Rezept für Eintopf oder Suppe.

Suppen: So bringen Sie Pep in die Rezepte

Geben Sie Ihren Suppen den Geschmackskick! Viele klassische Suppen mit Fleisch- oder Wursteinlage benötigen meist nur noch wenig Unterstützung in Sachen Pep. Suppenrezepte für einfache Gemüsecremesuppe, wie eine Tomatensuppe zum Beispiel, könnten hingegen eine besondere Note vertragen. Mit Kräutern und Gewürzen kann man einer Suppe ganz leicht das gewisse Etwas verleihen und die Suppe dadurch richtig aufwerten. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Verfeinerer von Suppen stehen asiatische Aromen wie Zitronengras, Curry, Ingwer oder Koriander. Etwas unbekannter, aber mindestens ebenso lecker in einer Suppe, sind drei typische Thai-Gewürze - der Thai-Basilikum, der Thai-Ingwer und die Blätter der Kaffernlimette.

Thai-Basilikum ist eine würzigere und scharfe Variante des herkömmlichen Basilikums und macht sich gut als Zutat für Suppenrezepte. Der Thai-Ingwer, auch Galgant genannt, eine Wurzel ähnlich der Ingwerwurzel, die allerdings einen sehr eigenen harzigen Geschmack aufweist. Die Blätter der Kaffernlimette (eine asiatische Limettenart) werden wie Lorbeer in Suppen mitgekocht und geben jeder Suppe eine angenehme zitronige Note. Da jedes Gewürz(kraut) seinen spezifischen Geschmack hat, sollten Sie nie zu viele verschiedene Aromen gleichzeitig in einer Suppe verwenden. Denn jedes Gewürz für sich sollte genug Raum haben, um sich zu entfalten und in der Suppe "erschmeckt" zu werden! 

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Kürbissuppe und Gemüsecremesuppe

Gemüsesuppen sind ein weitläufiges Feld. Ihr könnt sie aus diversen Gemüsesorten herstellen. Und vor allem an kalten Herbst- und Wintertagen ist das eine leckere Mahlzeit.

Eine kleine Auswahl Sorten habe ich euch mal vorbereitet. Da haben wir zum Beispiel den Blumenkohl, eignet sich hervorragend als Cremesuppe. Wir haben Zucchini, das ist eine Kürbisart, ein schönes weißes Fleisch, wenn wir aufschneiden, sieht man auch, sehr ähnlich wie bei den Kürbissen, mit leichten Kernen versetzt, sehr gesund, hat einen leicht nussig-süßen Geschmack.

Auch bei den Süßkartoffeln ist das süße Gegenstück zu den normalen weißen Kartoffeln oder gelben Kartoffeln, die wir kennen, gibt es in zwei Varianten.

Wir haben hier einmal die Orangefleischige, gibt es auch als Weißfleischige, die haben dann einen Verlauf von Orange ins Weiße in die Mitte, das ist natürlich eine tolle Farbe. Und hat nur einen Bruchteil des Stärkeanteils, die eine normale Kartoffel mit sich bringt.

Wir haben natürlich Kürbis. Wir haben in diesem Fall ein Hokkaidokürbis, das ist ein Kürbis, wo wir die Schale mitessen können, kann man auch roh essen und ist sehr leicht zu verarbeiten. Schön orangefleischig, ein sehr leckerer Geschmack und kann auch roh verzehrt werden. Wir haben Zwiebeln, der französische Klassiker die Zwiebelsuppe, einfach nur in dünne Streifen schneiden und anschwitzen, Weißwein ablöschen, Anis dazu.

Gemüse braucht immer ein Gegenpart. Wir haben Pilze, die einen guten Eigengeschmack haben, in dem Fall haben wir jetzt braune Champignons. Auch die können roh verzehrt werden, da müsst ihr euch überhaupt keine Sorgen machen. Beim Braten oder beim Gemüsesuppenherstellen, würde ich euch empfehlen ganz vorsichtig den Strunk zu entfernen und groben Schmutz einfach nur mit dem Messer abzuziehen.

Das war unsere Auswahl an Gemüse. Heute schnappen wir uns das Halloweengemüse Kürbis und machen eine leckere Suppe daraus. Strunk wird abgeschnitten, in der Mitte zerteilen und einfach mit den Händen Kerne und Fruchtfleisch rausholen.

Den Kürbis schneiden wir in grobe Stücke, schneiden uns eine halbe Zwiebel noch dazu auch ruhig grob. Neben Zwiebel und Kürbis brauchen wir noch ein paar weitere Zutaten, nämlich Salz, Gemüsefond, ein Schluck Sahne und etwas Öl. Und dann habe ich mal was vorbereitet, ein paar Gewürze, Cumin oder auch Kreuzkümmel, Curry, ein paar Chilis, Muskatnuss und der Gegenspieler des Kürbis, die Vanilleschote.

Rüber zum Herd. So ziemlich bei jeder Gemüsesuppe gleich, ist eigentlich der Anfang. Was wir brauchen, ist Fett, in dem Fall ein schönes, kaltgepresstes Olivenöl und unseren Hauptdarsteller, in dem Fall den Kürbis, unterstützt von ein bisschen Zwiebel. Kürbis und Zwiebeln schwitzen wir kurz an, damit sie ein bisschen Farbe kommen und somit der Zucker im Gemüse karamellisieren kann.

Jetzt können wir unsere nächste Zutat, die Vanilleschote dazugeben. Nicht zu lange mit anbraten, das wird schnell bitter. Wir geben unseren Kreuzkümmel dazu, unser Curry, eine getrocknete Chilischote und etwas Muskat. Einmal gut umrühren, damit sich alles im Fett auflösen kann und jetzt löschen wir mit Fond ab. Das Angebratene einmal vom Topfboden lösen. Da haben wir jetzt tolle Aromen, Vanille, Kreuzkümmel, natürlich Kürbis, ein bisschen Chili, ein bisschen Muskat, das ist eine schöne intensive Suppe.

Das Ganze lassen wir jetzt eine halbe Stunde vor sich hin köcheln, bis der Kürbis gar ist, dann können wir den Topf runter nehmen, ein Schuss Sahne dazugeben, alles gut pürieren und noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken. So, unser Kürbis ist weich gekocht. Wir können grobe Kräuter, wie den Rosmarin und natürlich unsere Vanilleschote entfernen.

Geben einen guten Schuss Sahne dazu. So, dann können wir unserer Kürbiscremesuppe auch den Rest geben, gut durchpürieren. Eine Prise Salz, wenig Pfeffer, die Schärfe kommt schon gut über die Chili. Und fertig ist unsere Halloween-Suppe.

Suppen – gesund und wärmend an kalten Tagen

Gerade zur Herbstzeit und in der Winterzeit haben unzählige heimische Gemüsesorten Saison, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind und unserem Körper genau das zuführen, was er benötigt, um voller Energie die tristen Tage des Jahres zu überstehen - perfekt für gesunde Suppen! Durch die Verwendung von Zutaten wie Zwiebeln, Kräutern, oder Knoblauch wird zudem das Immunsystem gestärkt, da diese Zutaten antibakterielle Stoffe enthalten. Vielen Gewürzen asiatischer Suppen werden darüber hinaus verschiedenste heilsame Wirkungen nachgesagt. Ob Omas Rezept für Suppe, die neueste Eigenkreation oder der schnelle Snack in der Suppenbar, der unglaublichen Vielfalt der Suppen sind keine Grenzen gesetzt und lassen selbst frühere Suppenkasper zu wahren Genießern mutieren.

Woran liegt es, dass wir lieber schnell mal eine Pizza in den Ofen schieben, anstatt eine kräftige Suppe oder einen gesunden Eintopf zu kochen? Dabei sind die Rezepte für Suppen so leicht und lecker zuzubereiten und man kann die Rezepte nach eigenem Gusto variieren. Alles was schmeckt kommt in den Topf, es kann eine prima Resteverwertung oder auch eine kulinarisch hochwertige Suppe mit erlesenen Zutaten werden. Doch worauf sollte man achten und was für Suppen gibt es eigentlich?

Suppen oder Eintöpfe – was ist Ihnen lieber?

Der Eintopf ist eine Suppe, allerdings ist der Anteil an Gemüse und Fleischanteil höher, als der Anteil an Flüssigkeit. Während man Suppen richtig löffeln muss, weil man weniger Einlage als Brühe hat, kann man beim Eintopf auch schon mal Messer und Gabel gebrauchen, um große Fleischstücke oder Würstchen zu zerteilen. Eintöpfe sind eine volle Mahlzeit, während die meisten Suppen eher als Snack oder Vorspeise gegessen werden. Hier unterscheidet man zudem zwischen klarer oder gebundener Suppe. Eine klare Suppe ist eine Brühe, gekocht aus Geflügel, Rind oder Gemüse, mit z.B. Julienne-, Ei-, kleiner Fleisch- oder Klößcheneinlage - eine gebundene kann eine pürierte Gemüsesuppe bedeuten, oder dass eine Mehlschwitze hergestellt wird, um die Suppe „zu binden“ bzw. dicklicher zu machen. Dies geht auch mit Sahne oder Creme fraiche.

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Suppen – beliebte Zutaten von Brokkoli bis Zwiebeln

Alle Zutaten sind in Suppen erlaubt, es kommt ganz auf Ihren Geschmack und die Art der Suppe an. Das kann je nach Rezept ein bestimmtes Gemüse sein (z.B. Möhren, Kürbis, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Kohlrabi), Hülsenfrüchte, Fleisch (z.B. Huhn, Wild oder Rind), Fisch (z.B. Garnelen), Kartoffeln, Reis, Graupen oder Nudeln, die verschiedensten Gewürze (z.B. Pfeffer, Chili, Muskat, Sternanis) und Kräuter (z.B. Majoran, glatte Petersilie, Koriander), oder auch Kokosmilch und Currypasten. Suchen Sie einfach nach ihren liebsten Zutaten aus Gemüsegarten und Kräuterbeet, und garantiert wird es Rezepte damit geben!

Suppen – einfach oder aufwendig

So ganz pauschal kategorisieren kann man den Schwierigkeitsgrad von Suppen nicht. Für den einen ist es ein Kinderspiel, eine Geflügelbrühe zu machen, ein anderer hat eventuell schon Probleme bei der Herstellung einer Brokkolicremesuppe. Jeder sollte seine Fähigkeiten einschätzen können, sich aber auch ab und zu an neue Rezepte heranwagen.

Grundsätzlich gibt es Suppen, die schnell gemacht sind (z.B. pürierte Gemüsesuppen, Cremesuppen, einige Thaisuppen), Suppen, die viele verschiedene Zutaten haben und mehr Zeit für die Vorbereitungen in Anspruch nehmen (z.B. Eintöpfe, Gemüse- oder Nudelsuppen) und Suppen, die sowohl eine gewisse Kochzeit benötigen als auch mehr Aufwand verlangen (z.B. Brühen, Fonds, Consommé etc.). In unserer Rezeptdatenbank finden Sie übrigens zu allen Suppen eine genaue Angabe zum Schwierigkeitsgrad und zur Zeitintensität, so können Sie vorab einschätzen, ob ein Rezept für Sie eine Herausforderung darstellt oder die Suppe mit links gemacht werden kann.

Suppen – Tipps und Tricks

  • für die Herstellung einer Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe am besten den größten Topf verwenden, den Sie besitzen, denn die Zutaten müssen Platz haben
  • Fleischstücke, z.B. für einen Eintopf, können auch vorher angebraten werden, so wird der Geschmack intensiviert
  • Zutaten in etwa gleich große Stücke schneiden, bzw. das Gemüse in der Reihenfolge in die Suppe geben, wie es gar wird - so vermeidet man, dass Kartoffeln z.B. noch roh sind, während der Lauch schon zerfällt
  • Zutaten wie Nudeln, Graupen oder Reis lieber separat kochen und später hinzufügen, da sie Suppen sonst trüben oder gar „schleimig“ machen
  • ist eine Brühe nicht klar geworden, kann man ein geschlagenes Eiweiß hinein geben – das umschließt die Trübstoffe, nach einigen Minuten das Eiweiß mit einer Schöpfkelle wieder entfernen
  • Sternanis, Nelken, Lorbeer oder ähnliche Gewürze, die man später nicht auf dem Teller haben möchte, da es unangenehm sein kann, wenn man darauf beißt, können in ein Tee-Ei gefüllt und am Topf befestigt vor dem Servieren leicht aus der Suppe entfernt werden

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Suppenbars – gesunder Lunch

In immer mehr größeren Städten schießen Suppen-Stehrestaurants aus dem Boden. Kein Wunder, denn die Nachfrage nach „bekömmlichem Fast Food“ wächst ständig. Das ist nicht nur eine schicke sondern auch gesunde Alternative zu den sonst meist fettigen Energieräubern. Täglich hat der Gast in einer Suppenbar die Auswahl aus mehreren frisch zubereiteten Variationen, die er entweder in der Bar essen oder in unterschiedlich großen verschließbaren Bechern mit ins Büro nehmen kann. Der Suppenvielfalt sind hier keinerlei Grenzen gesetzt, lassen sich die Suppenköche doch immer wieder neue abwechslungsreiche Rezepte einfallen. Neben klassischen und saisonalen Suppenangeboten, wie z.B. Kartoffelcreme-, Bohnen- oder Tomatensuppe, gibt es auch exotische Kreationen, z.B. Huhn in Kokosmilch, Linsen-Orangen-, oder Möhren-Ingwersuppe, sowie kalte oder süße Suppen. Für diejenigen, die gerne noch etwas Richtiges zu beißen haben möchten, wird gratis Brot gereicht.

Wie gehaltvoll eine Suppe ist, hängt natürlich von den Zutaten ab. So enthält ein Eintopf natürlich mehr Fett als eine Brühe mit Einlage oder eine pürierte Gemüsesuppe. Trotzdem füllt auch eine leichte Suppe den Magen, insbesondere mit jeder Menge nährstoffreicher und vitaminhaltiger Flüssigkeit, die unseren Mineralhaushalt ausgleicht. So macht sie zwar ebenfalls satt, belastet aber unser Verdauungssystem nicht übermäßig, damit wir danach wieder gestärkt und fit an die Arbeit gehen können. Allein das genüssliche „Löffeln“ der Suppe wirkt zudem entspannend auf unser Gehirn, sodass man selbst vom größten Stress einige Minuten abschalten kann.

Und wenn Ihnen jetzt auch nach Löffeln einer köstlichen Suppe zumute ist: Auf den nächsten Seiten finden Sie Rezepte und Anregungen für klassische und raffinierte Suppen mit den besten Zutaten, die Gemüsegarten und Kräuterbeet hergeben!