Typische Gerichte am Heiligen Abend

Einfach lecker essen an Heiligabend

Alle Jahre wieder – oder vielleicht doch einmal Lust, auf etwas Neues?

In den meisten deutschen Haushalten wird für die weihnachtlichen Festtage richtig aufgetischt: Gänse- oder Entenbraten, Rinderfilet, Rehrücken oder Kaninchen lassen uns schon Wochen im Voraus in Vorfreude schwelgen und machen die besinnlichen Feiertage vor allem zu einem kulinarischen Fest. Und weil ein richtig schönes Weihnachtsessen mit der ganzen Familie auch noch eine Vorspeise und Dessert beinhaltet, wofür am 24.12. schon die nötigen Vorbereitungen getroffen werden müssen, hat es sich eingebürgert, am Heiligen Abend selbst den Aufwand relativ gering zu halten und eine einfache Speise zuzubereiten. Dies hat sowohl einen zeitlichen Aspekt, denn immerhin ist der 24.12. ein halber Arbeitstag, wenn er nicht gerade auf den Sonntag fällt, man verdirbt man sich zudem nicht den Appetit auf das Festmahl am 1. Weihnachtstag und nicht zu vergessen ist, dass bei vielen am Heiligabend der Kirchenbesuch sowie die Bescherung im Vordergrund steht. Doch wie in den meisten Fällen steckt auch hier ein alter christlicher
Brauch hinter der traditionellen Art, den Heiligen Abend zu begehen. Dieser geht auf den Advent zurück, bei dem es sich in der Christenheit einmal um eine 40-tägige Fastenzeit handelte, die bereits im November mit dem Martinstag begann. Ähnlich wie in der österlichen Fastenzeit, stand in erster Linie der Verzicht von Fleisch im Vordergrund. Mit dem Ende der Adventszeit war schließlich die Zeit des Fastens vorbei und ab dem 25.12. durfte wieder in vollen Zügen geschmaust werden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es das sogenannte Adventsfasten zwar nicht mehr, aber es haben sich doch einige typische „Heiligabend-Gerichte“ -wenn auch nicht ganz fleischlose- durchgesetzt. Welche das sind, sowie einige neue Ideen für diejenigen, die mit der alten Tradition einmal brechen möchten, finden Sie auf den nächsten Seiten!