Lebkuchen – modern und traditionell zugleich


Knupser, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen…? Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Hänsel und Gretel, die genüsslich am Lebkuchenhaus knabbern. Nicht nur das Geschwisterpaar aus Grimms Märchen, sondern auch wir lassen uns jedes Jahr erneut zur Advents- und Weihnachtszeit von herrlich duftenden Lebkuchen verführen. Lebkuchen kann aber noch mehr: Tiramisu, Likör und Baumschmuck.

Der würzig-süße Kuchen aus Honig, Mehl und orientalischen Gewürzen ist ein beliebter Weihnachtsklassiker und ein Gebäck mit einer langen Tradition. Ob Nürnberger Lebkuchen, Elisenlebkuchen oder Aachener Printen, als verzierte Lebkuchenherzen oder Lebkuchenhaus, die Auswahl an unterschiedlichen Varianten ist groß und die Rezepte zahlreich. Viele dieser köstlichen Lebkuchen findet man in der Adventszeit auf Weihnachtsmärkten sowie in den Regalen der Supermärkte. Doch das war nicht immer so: Im Mittelalter wurde Lebkuchen auch zu anderen Festen, wie z. B. Ostern, gegessen und dank seiner besonders guten Haltbarkeit auch für schlechte Zeiten vorgebacken und eingelagert. Wir geben euch eine Übersicht zur Lebkuchen-Vielfalt – modern und traditionell.

Lebkuchen im 21. Jahrhundert: Alles ist erlaubt

Wir starten im Hier und Jetzt: Fans vom Lebkuchengeschmack dürfen Tradition neu leben. Aus einem (Leb-)Kuchen wird ein cremiges Tiramisu, natürlich herrlich weihnachtlich. Wem das noch nicht reicht, darf sich am Lebkuchen-Likör versuchen.

Zugegeben, beide Rezepte haben einen Haken: Für den Likör braucht ihr lediglich Lebkuchengewürz. Für das Tiramisu könnt ihr auch gekauften Lebkuchen benutzen. Wenn es euch aber darum geht, den Klassiker aus der Weihnachtsbäckerei selber nachzubacken, braucht ihr andere Infos und Rezepte. Beides haben wir für euch parat.

Lebkuchen als Honigkuchen oder Pfefferkuchen

Ganz charakteristisch für Lebkuchen ist sein herrlicher Duft nach orientalischen Gewürzen, die ein weihnachtliches Aroma verbreiten. Die Gewürzmischung wird meist von Zimt dominiert, aber auch Nelken, Muskat, Kardamom, Anis, Piment, Koriander und Ingwer werden gerne beigemischt. Dabei besitzt jeder Lebkuchenbäcker sein persönliches Lebkuchengewürz-Rezept und hält dieses streng geheim. Die zahlreichen exotischen Gewürze für Lebkuchen wurden früher auch als Pfeffer bezeichnet – daher stammt auch der NamePfefferkuchen. Fertige Gewürzmischungen für Lebkuchen kann man in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt kaufen. Man kann Lebkuchengewürz aber auch ganz einfach selbst herstellen, indem man die verschiedenen Gewürze fein mahlt und in der gewünschten Dosierung vermischt.

Auch der Begriff Honigkuchenist vielen geläufig. Dieser geht auf einen weiteren traditionellen Bestandteil von Lebkuchen zurück, den Honig, der heute jedoch immer häufiger durch Zucker ersetzt wird. Daneben besteht der Teig meist aus Mehl sowie aus den traditionellen Triebmitteln Hirschhornsalz oder Pottasche, die dem Gebäck eine leicht bittere Note geben. Insbesondere das Hirschhornnsalz kommt heute nicht mehr so oft zum Einsatz, da seine Verwendung zu einem erhöhten Acrylamid-Anteil im fertig gebackenen Lebkuchen führt. Heute arbeiten Rezepte für Lebkuchen in der Regel mit Backpulver oder auch Natron. Der würzig-süße Kuchen aus Honig, Mehl und orientalischen Lebkuchen mit einem besonders hohen Anteil an Nüssen und Samen dürfen sich sogar als feinste Lebkuchen bezeichnen wie beispielsweise der beliebte Elisenlebkuchen.

Elisenlebkuchen, Nürnberger Lebkuchen und Co.

Ob rund oder eckig, weich oder hart – Lebkuchen zeichnet sich durch seine große Variantenvielfalt aus, wozu vor allem auch die vielen regionaltypischen Sorten beitragen, wie z. B. die beliebten Sorten Nürnberger Lebkuchen, dem ebenfalls aus Nürnberg stammenden Elisenlebkuchen sowie die Aachener Printen. Damit sich ein Lebkuchen Nürnberger Lebkuchen nennen darf, muss er im Stadtgebiet Nürnberg hergestellt werden. Zu den bekanntesten Herstellern für Nürnberger Lebkuchen zählen dabei Lambertz oder Lebkuchen Schmidt. Außer der regionalen Bindung an die Stadt Nürnberg gibt es keine weiteren Kriterien für die Bezeichnung als Nürnberger Lebkuchen, welshalb der Titel allein noch keine Garantie für eine bestimmte Qualität bietet.

Lebkuchen aus Rikes Weihnachtsbäckerei
Wer war eigentlich die Elise, den die Elise-Lebkuchen ihren Namen verdanken? Man weiß es nicht. Was wir aber wissen, es wäre kein Weihnachten, ohne dieses köstliche Gebäck denkbar. Wie sie besonders saftig werden, das zeige ich euch jetzt.

Für die Zubereitung von Lebkuchen brauchen wir Oblaten, gemahlene Mandeln, Eier, braunen Zucker, gemahlene Haselnüsse, Orangeat, Lebkuchengewürz, Zitronat, einem Messerspitze Backpulver und Vanille Zucker.

Wir starten mit der Zubereitung des Teiges.

Ich fange an mit den Eiern. Gebe beide in die Rührschüssel und schlage sie mit dem Mixer schaumig.

Als Nächstes kommt der Zucker dazu. Einmal der braune und einmal Vanille Zucker, weiter schlagen und den Rest langsam einrieseln lassen.

Es entsteht jetzt nach und nach eine dicke cremige Masse.

Jetzt kommt das Lebkuchengewürz dazu. Ein Esslöffel reicht. Wenn ihr den Geschmack noch doller wollt, dann gebt ein bisschen mehr dazu.

Das duftet weihnachtlich.

Als Nächstes kommen Mandeln und Backpulver dazu. Dafür kurz das Backpulver mit den Mandeln verrühren und dazu geben.

Als nächstes kommen Orangeat und Zitronat rein, die habe ich fein gewürfelt und die gemahlenen Haselnüsse und jetzt schauen, dass die Masse noch streichfähig bleibt.

Wenn Sie noch relativ feucht ist, dann einfach noch ein bisschen gemahlene Haselnüsse, Orangeat und Zitronat dazu geben.

Er sieht super aus.

Kleiner Tipp zum Teig: Je länger ihr ihn ziehen lasst, desto aromatischer wird der Teig, also ruhig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Ich bringe ihn da jetzt mal hin.

Der Teig ist jetzt einige Stunden im Kühlschrank durchgezogen und ich werde ihn auf Oblaten auftragen.

Damit die Oblaten auf dem Backblech gut haften bleiben, befeuchte ich das mit etwas Wasser und gebe dann die Oblaten drauf. Ein bisschen Abstand lassen.

So, und jetzt kommt der Teig. Ich nehme dafür einen Esslöffel und gebe esslöffelgroße Portionen auf die Oblaten drauf.

Jetzt streiche ich die Oblaten glatt.

Dafür tauche ich das Messer in das Wasser und drücke sie platt.

Der Lebkuchen kommt jetzt für 25 Minuten bei 140 Grad in den Backofen.

Ich habe die Lebkuchen aus dem Ofen geholt und schon abkühlen lassen und die bekommen jetzt noch ein Schokoladenguss.

Dafür habe ich Schokolade mit etwas Öl geschmolzen und die verteile ich jetzt auf den Lebkuchen, da kommt Weihnachtsstimmung auf.

Euch wünsche ich ganz viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:01 Minuten, Aufrufe: 41.029

Das Rezept zum Video:

Oblaten-Lebkuchen und Braune Lebkuchen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Oblaten-Lebkuchen und Braunen Lebkuchen. Oblaten-Lebkuchen werden, wie der Name bereits verrät, auf Oblaten gebacken, die den Lebkuchen nach dem Backen schön weich machen. Erfunden wurden diese wohl von den Mönchen, die dadurch das Anbacken des Teiges umgehen wollten. Nürnberger Lebkuchen und der Elisenlebkuchen sind die bekanntesten Vertreter. Oblaten-Lebkuchen müssen laut Lebensmittelbuch mindestens 7 Prozent Nüsse und Ölsamen im Teig mitbringen, feine Oblaten-Lebkuchen sogar mindestens 12,5 Prozent. Als Feinste Oblaten-Lebkuchen dürfen nur solche Lebkuchen verkauft werden, die einen Mindestanteil von 25 Prozent Mandeln, Haselnüssen oder Walnüssen und maximal 10 Prozent Mehl enthalten.

Elisenlebkuchen: feinster Oblaten-Lebkuchen

Wer beim Kauf von Lebkuchen auf eine besonders gute Qualität achten möchte, sollte auf die Bezeichnung der Lebkuchen auf der Verpackung achten. Unter der Bezeichnung Feinste Lebkuchen werden nur solche Lebkuchen verkauft, die laut Deutschem Lebensmittelbuch mindestens einen Anteil von 25 Prozent an Mandeln, Haselnüssen oder Walnüssen im Lebkuchenteig mitbringen. Viele Elisenlebkuchen kommen sogar fast oder ganz ohne die Zugabe von Mehl aus. Je höher der Nussanteil im Teig der Lebkuchen ist, desto saftiger und aromatischer sind die fertig gebackenen Lebkuchen. Da Nüsse und Samen jedoch deutlich teuerer sind als reines Mehl oder Stärke, gehören auch die Elisenlebkuchen mit zur oberen Preisklasse der im Handel angebotenen Lebkuchen.

Braune Lebkuchen

Ohne Oblaten werden hingegen Braune Lebkuchen zubereitet, wie z.B. die Aachener Printen, die aus einem recht zähen und schweren Teig geformt oder ausgeschnitten werden. Für eine optimale Aromenentfaltung wird der Teig traditionell für mehrere Monate gelagert. Das Ruhen des Teiges über Nacht ist jedoch auch ausreichend. Frisch gebacken sind die Braunen Lebkuchen noch sehr hart. Erst durch eine mehrtägige Lagerung an der Luft werden sie wunderbar weich. Aber auch die meist mit Schokolade überzogenen Herzen, Brezeln und Sterne aus Lebkuchen gehören zu den Braunen Lebkuchen.

Lebkuchen aufbewahren

Frisch gebackene Braune Lebkuchen lagert man am besten nach dem Auskühlen ca. 1 Woche in einer halb verschlossenen Dose, die man anschließend gut verschlossen aufbewahrt. Damit die Lebkuchen auch künftig weich bleiben, kann man zusätzlich ein Apfel- oder Brotstück mit hinein legen, dieses sollte jedoch in regelmäßigen Abständen gegen frische Stücke ausgetauscht werden. Zur Verfeinerung des Aromas der Lebkuchen können Sie zusätzlich unbehandelte Zitronen- oder Orangenschalen mit zum Gebäck legen.

Elisenlebkuchen und andere Oblaten-Lebkuchen mit einem hohen Nuss-Anteil können direkt in einer verschlossenen Dose aufbewahrt werden. Aber aufgepasst: Lebkuchen sollte immer gesondert verpackt und gelagert werden, denn das intensive Aroma der Lebkuchen überträgt sich schnell auf benachbarte Plätzchen.

Den selbst gebackenen Lebkuchen kann man schließlich durch zauberhafte Verzierungen den letzten Schliff geben – sei es durch Schokoladenglasur, Zuckerguss, Streusel, Mandeln oder Nüsse, oder aber durch eine Marmeladen- bzw. Geleefüllung. Oder man backt Lebkuchenherzen für seine Lieben. Aus dem Weihnachtsklassiker lassen sich außerdem noch viele weitere Leckereien über den Plätzchentellerrand hinaus zaubern. Drei dekorative Ideen möchten wir euch etwas genauer vorstellen.

Lebkuchen als leuchtender Baumschmuck

Wer mit ein wenig Mehraufwand die Lebkuchen nicht nur aussticht, sondern auch noch mit zerstoßenen Bonbons füllt, erhält im Handumdrehen wunderschöne Baumanhänger. Vor die Weihnachtsbaumbeleuchtung drapiert, strahlen die bunten Fensterchen in warmem Glanz und geben eine preiswerte wie köstliche Dekoration ab. Naschen ist hier unbedingt erlaubt! Rike zeigt in ihrer Backschule, wie ihr die duftenden Baumanhänger zuhause backen könnt:

Plätzchen-Baumschmuck
Von: Rike Dittloff, Länge: 4:26 Minuten, Aufrufe: 12.546

Das Rezept zum Video:

Wer bereits ein Lieblingsrezept für feste Lebkuchen-Plätzchen hat, kann auch diese in leuchtenden Baumschmuck verwandeln. Am besten wählt man einen Teig für einfache, braune Lebkuchen, denn Elisenlebkuchen habt einen zu weichen Teig, sodass man daraus keine Formen ausstechen kann. Aus dem Lebkuchenteig dann mit möglichst großen Förmchen beliebige Figuren ausstechen, wie zum Beispiel Tannenbäume, Sterne oder Herzen, ausstechen. Aus der Mitte der jeweiligen Plätzchen ebenfalls ein etwas kleineres Plätzchen ausstechen. Mit einem Trinkhalm das Loch für den Aufhänger durchstoßen. Dann die Lebkuchen einige Minuten vorbacken. Das ausgestochene "Fenster" mit zerstoßenen Fruchtbonbons auffüllen und nochmals einige Minuten backen. Nun ist das Bonbongranulat zu einem glatten, durchsichtigen Fenster verschmolzen.

Nachdem die Baumanhänger abgekühlt sind, kann sie mit Zuckerguss verzieren. Auch andere Dekorationen können ganz nach Belieben verarbeitet werden z. B. Zuckerperlen, Kokosflocken, blanchierte Mandeln, kandierte Früchte etc.

Tipps und Tricks für leuchtenden Baumschmuck
  • Mit Hustenbonbons lassen sich noch weitere Farbvarianten wie Grün oder Blau erzielen.
  • Bonbons mit einem Mörser oder in einer Tüte mit dem Wellholz zerkleinern. Aber aufgepasst: nicht zu fein pulverisieren, sonst zieht das Pulver Feuchtigkeit und verklumpt schnell.
  • Plätzchenfenster immer gut mit Bonbongranulat auffüllen, damit keine Lücken entstehen.
  • Nicht zu heiß backen, die Farbe in den Bonbons könnte darunter leiden.
  • Aufbewahrt werden die Anhänger am besten in einer luftdichten Dose mit Wachspapier zwischen den einzelnen Lagen.
  • Beim Schmücken des Weihnachtsbaums darauf achten, dass die Plätzchen nicht zu nah an Glühbirnen oder Kerzen hängen, da die abgestrahlte Wärme die Bonbonmasse aufweichen kann.

Lebkuchen als Tischkarten & Geschenkanhänger

Aus überschüssigem Teig lässt sich dann gleich noch für jeden Gast zum Fest eine süße Tischkarte aus Gebäck zaubern. Dabei ist das Motiv jedem selbst überlassen. Mit dickem Zuckerguss beschriftet, weisen die braunen Plätzchen jedem Gast den rechten Platz. Außerdem können die Kekse mit ein wenig Zuckerdekor perfekt auf die Tischdekoration abgestimmt werden.

Tipp: Personalisierte Lebkuchen eignen sich auch hervorragend als duftende Geschenkanhänger! Dafür nur vor dem Backen mit einem Trinkhalm ein Loch für das Band stechen.

Lebkuchenhaus selbst machen

Das Lebkuchenhaus: knusper, knusper Knäuschen

Da leuchten nicht nur Kinderaugen! Bei den süßen Häuschen aus Lebkuchen sind der Fantasie ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Vor dem Backen einfach aus fester Pappe die relevanten Teile ausschneiden oder direkt auf dem Lebkuchen anzeichnen und ausschneiden: eine Bodenplatte, zwei kurze und zwei lange Hauswände mit Aussparungen für Tür und Fenster, zwei Dachplatten, zwei Giebelseiten und vier kleine Vierecke, zwei davon mit einer schrägen Kante, die zusammen einen Schornstein ergeben. Den Teig für die Lebkuchen wie gewohnt ausrollen und nach den vorgefertigten Mustern ausschneiden. Nach dem Backen die Bauteile gut auskühlen lassen und das Gebäck mit festem Zuckerguss zusammenkleben. Nach dem Trocknen kann ein jeder Architekt sein Bauwerk nach Herzenslust mit Süßigkeiten verzieren, wie Gummibärchen, Schokolinsen, bunten Zuckerperlen, Mandeln etc.

Zur Bild-Anleitung Lebkuchenhaus

Der Lebkuchen tritt nicht nur als weihnachtliches Gebäck auf, aus ihm sowie aus dem charackteristischen Lebkuchengewürz lassen sich zahlreiche weitere Schlemmereien zaubern. In dieser Rezeptstrecke findet ihr unsere schönsten Rezepte rund um honigsüße Lebkuchen!

Lebkuchen: Rezepte für Plätzchen, Desserts & Saucen

Lebkuchen - Kerze

(Foto: doornkat59)
Zum Rezept

Omas Lebkuchen - ein sehr altes Rezept!

(Foto: skimefa)
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Lebkuchen - Torte

(Foto: Pumkin-Pie)
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Lebkuchenrezept mit Karotten

(Foto: hma)
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Lebkuchen vom Blech

(Foto: Kafei)
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Lothars beste Nürnberger Elisenlebkuchen

(Foto: ChefkochPrintMagazin)
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Orangen - Haselnuss Lebkuchen

(Foto: webke1001)
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Einfacher Lebkuchen

(Foto: Polgara81)
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Thorner Kathrinchen

(Foto: alina1st)
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Lokomotive aus Dominosteinen

(Foto: Xapor)
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Spitzkuchen

(Foto: Schnaggel-0)
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Schneemänner am Stiel

(Foto: yvonne3977)
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Schweinefilet auf Süßkartoffelpüree mit Lebkuchenjus und Rosenkohl

(Foto: lili26)
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Zanderrücken mit Spekulatiuskruste in Gewürzsoße

(Foto: GioachinoCGN)
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Omas Rheinischer Sauerbraten

(Foto: Schlubbejupp)
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Weihnachts - Rouladen

(Foto: Baumfrau)
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Lebkuchentiramisu

(Foto: Pietra22)
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Lebkuchen - Mousse

(Foto: Zebrieke)
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Lebkuchenparfait mit Gewürzorangen

(Foto: chefkoch)
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Lebkuchen - Kugeln

(Foto: sandy07)
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Weihnachtstrifle

(Foto: ManuGro)
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Feigen-Lebkuchen

(Foto: riga53)
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Kokos-Lebkuchen

(Foto: s-fuechsle)
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Lebkuchen-Dinkel-Kipferln

(Foto: Jennifer_Melanie)
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Low Carb Lebkuchen

(Foto: LizzyNi)
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Lebkuchen aus Rikes Weihnachtsbäckerei

(Foto: Chefkoch-Video)
Zum Rezept

Veganer Lebkuchen, glutenfrei

(Foto: Olefin)
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Weihnachtliche Cake Pops

(Foto: Foodloving-official)
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Lebkuchen-Grundrezept

(Foto: Manaro)
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Dominosteine

(Foto: Mangofee89)
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Lebkuchen-Brownies

(Foto: Dialog)
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Lebkuchencreme mit Kirschen

(Foto: gloryous)
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Lebkuchen-Knödel

(Foto: Baumfrau)
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Gänsebrust auf Lebkuchensoße

(Foto: Hubijosch)
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Lebkuchenküchlein mit Gewürzclementinen und Himbeerreduktion

(Foto: GourmetKathi)
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Lebkuchen gibt es nicht nur in allen erdenklichen Formen und Rezepturen, man kann ihn auch hervorragend für die Zubereitung aromatischer Desserts oder auch delikater Hauptspeisen nutzen. So ist Lebkuchen bei vielen ein fester Bestandteil für die Sauce beim Sauerbraten oder dem Hirschragout. Aber auch zerkrümelt in cremigen Desserts oder einem selbst gemachten Parfait macht sich das traditionsreiche Gebäck sehr gut. Durch seine gute Haltbarkeit kann man Lebkuchen schon am Anfang der Vorweihnachtszeit backen, ohne einen Verlust an Aroma oder Konsistenz befürchten zu müssen. Manche Lebkuchen sollte man sogar frühzeitig backen, da sie in der Plätzchendose noch eine oder zwei Wochen lagern müssen, bis sie den perfekten Geschmack entwickelt haben. In der vorgestellten Rezeptsammlung findet ihr eine bunte Auswahl an Rezepten für vielfältigen Lebkuchen-Genuss – vom Gebäck über Desserts bis hin zu würzigen Hauptspeisen!

Baumschmuck aus Lebkuchen: Anleitung in Bildern

Lebkuchen-Baumschmuck: So geht's!

(Foto: Katja Grüschow)

Duftenden, leuchtenden Lebkuchen-Baumschmuck selber backen? Wir zeigen, wie's geht!

Lebkuchen ausstechen

(Foto: Katja Grüschow)

Vorbereiteten Lebkuchenteig ausrollen und mit großen Plätzchenausstechern Motive nach Wahl ausstechen und auf ein Blech geben.

Fenster in die Lebkuchen stechen

(Foto: Katja Grüschow)

Aus den ausgestochenen Motiven Fenster mithilfe kleinerer Formen ausstechen.

Löcher für den Aufhänger stechen

(Foto: Katja Grüschow)

Mit einem Trinkhalm kleine Löcher für das Band zum Aufhängen ausstechen. Dann die Plätzchen bei 160 Grad für 6 Minuten (Umluft) vorbacken.

Bobnbongranulat herstellen

(Foto: Katja Grüschow)

In der Zwischenzeit Bonbons je nach Farbwunsch auswählen und fein zermahlen oder aber ganze Bonbons in eine Plastiktüte geben und mit einem Rollholz zerklopfen.

Bonbongranulat vorbereiten

(Foto: Katja Grüschow)

Für jede gewünschte Farbe ein Schälchen mit Bonbongranulat bereitstellen.

Lebkuchen mit Granulat füllen

(Foto: Katja Grüschow)

Das Granulat großzügig in die Fenster der halb fertig gebackenen Lebkuchen füllen. Dann noch einmal für ca. 6 Minuten backen.

Lebkuchen abkühlen lassen

(Foto: Katja Grüschow)

Die fertig gebackenen Plätzchen vollständig abkühlen lassen, damit die Fenster aushärten.

Lebkuchen verzieren

(Foto: Katja Grüschow)

Ein Eiweiß steif schlagen und mit gesiebtem Puderzucker zu einem festen Guss verrühren. Diesen nach Belieben zum Dekorieren verwenden.

Lebkuchen mit Anhängern versehen

(Foto: Katja Grüschow)

Die fertig dekorierten Plätzchen trocknen lassen und anschließend mit einem Band zum Aufhängen versehen.

Fertiger Lebkuchen-Baumschmuck

(Foto: Katja Grüschow)

Nun ist der Lebkuchen-Baumschmuck fertig! Achten Sie darauf, die Plätzchen nicht zu nah an Kerzen zu hängen, da sonst das Bonbonfenster schmelzen kann. Viel Spaß beim Nachbacken, Dekorieren und Naschen!

Lebkuchen-Baumschmuck: So geht&#039…
Lebkuchen ausstechen
Fenster in die Lebkuchen stechen
Löcher für den Aufhänger stechen
Bobnbongranulat herstellen
Bonbongranulat vorbereiten
Lebkuchen mit Granulat füllen
Lebkuchen abkühlen lassen
Lebkuchen verzieren
Lebkuchen mit Anhängern versehen
Fertiger Lebkuchen-Baumschmuck

Lebkuchenhaus: Anleitung in Bildern

Lebkuchenhaus zum Naschen: So geht's!

(Foto: Katja Grüschow)

Lebkuchenhaus selbst backen und verzieren - zum Naschen und Verschenken!

Lebkuchenteig zurecht schneiden

(Foto: Katja Grüschow)

Vorbereiteten Lebkuchenteig ausrollen und mithilfe von gefertigten Schablonen Teile für das Lebkuchenhaus ausschneiden (jedes abgebildete Teil in zweifacher Ausführung).

Dach für das Lebkuchenhaus

(Foto: Katja Grüschow)

Die Dachplatten sollten etwas größer sein als die Seitenwände (hier 25x13cm).

Türen und Fenster ausschneiden

(Foto: Katja Grüschow)

Aus den Seiten- und Giebelteilen nach Belieben Fenster und Türen ausschneiden.

Bodenplatte zurecht schneiden

Aus den Teigresten kann man eine Bodenplatte für das Lebkuchenhaus backen. Man kann das Häuschen aber auch genauso gut auf eine Platte oder festen Karton aufbauen.

Zuckerguss herstellen

(Foto: Katja Grüschow)

Vorbereitete Teile nach Rezept backen. Wenn alle Teile abgekühlt sind, kann der Aufbau losgehen. Dazu aus steif geschlagenem Eiweiß von einem Ei sowie gesiebtem Puderzucker einen sehr festen Zuckerguss herstellen und in einen Spritzbeutel füllen.

Aufbau vorbereiten

(Foto: Katja Grüschow)

Alle Seitenteile auf der Bodenplatte arrangieren und die Spitze des Einweg-Spritzbeutels für ein feines Loch abschneiden.

Seitenwände aufstellen

(Foto: Katja Grüschow)

Zuckerguss auf der Bodenplatte sowie an den Rändern von zwei benachbarten Seitenteilen aufbringen.

Wände antrocknen lassen

(Foto: Katja Grüschow)

Die Seitenteile aufrichten und falls nötig zum Trocknen abstützen. Mit den anderen beiden Seiten genauso verfahren. Dann alles gut trocknen lassen.

Dachplatten anbringen

(Foto: Katja Grüschow)

Nun kommt das Dach an die Reihe. Dazu die oberen Ränder des Häuschens mit Zuckerguss versehen und Stützen (z.B. Gläser, Papierrollen, etc.) bereitstellen. Dann die Dachplatten vorsichtig auf dem Häuschen justieren.

Fugen auffüllen

(Foto: Katja Grüschow)

Zum Schluss noch den Dachfirst und eventuelle Spalten zwischen Dach und Wänden mit Zuckerguss versiegeln und alles gut trocknen lassen.

Schornstein zusammensetzen

(Foto: Katja Grüschow)

Während das Dach trocknet, den Schornstein fertig stellen. Dazu die geraden Seitenteile mit Zuckerguss versehen und die gezackten Teile ankleben. Dann den fertigen Schornstein trocknen lassen.

Schornstein anpassen

(Foto: Katja Grüschow)

Den getrockneten Schornstein an der gezackten Seite rundherum mit Zuckerguss versehen und sich eine Stelle auf dem Dach aussuchen, wo er sitzen soll.

Schornstein anbringen

(Foto: Katja Grüschow)

Nun den Schornstein auf das Dach kleben und gut trocknen lassen.

Lebkuchenhaus verzieren

(Foto: Katja Grüschow)

Jetzt ist der Rohbau für das Lebkuchenhäuschen fertig und kann nach Lust und Laune mit diversen Süßigkeiten, wie Schokolinsen, Bonbons und Gummibärchen, dekoriert werden. Zum Ankleben und auch für weiße Dekorationen nimmt man am besten den Zuckerguss.

Fertig ist das Lebkuchenhaus!

(Foto: Katja Grüschow)

Und so könnte das fertige Lebkuchenhaus dann aussehen! Mit Puderzucker überstäubt und Watte im Schornstein sieht das Häuschen romantisch verschneit aus. Viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Lebkuchenhaus zum Naschen: So geht&…
Lebkuchenteig zurecht schneiden
Dach für das Lebkuchenhaus
Türen und Fenster ausschneiden
Bodenplatte zurecht schneiden
Zuckerguss herstellen
Aufbau vorbereiten
Seitenwände aufstellen
Wände antrocknen lassen
Dachplatten anbringen
Fugen auffüllen
Schornstein zusammensetzen
Schornstein anpassen
Schornstein anbringen
Lebkuchenhaus verzieren
Fertig ist das Lebkuchenhaus!