Melonen

Melonenverwandtschaft und Herkunft

Melonen – schon der Name und vor allem ihr Duft rufen Urlaubsbilder von heißen Tagen unter hitzeflammenden Landschaften hervor und ihr erfrischender Genuss lässt uns von herrlichen Sommertagen im Süden träumen.

Melonenverwandtschaft
Ob Zucker- oder Wassermelone - die überdimensionierten Beerenfrüchte mit der rauen Schale und dem weichen Kern mögen es, sonnenverwöhnt zu werden. Genau genommen ist "melon", im Griechischen der Apfel, ein Gemüse und mit Gurke, Zucchini und Gartenkürbis verwandt. Die Melonen zählen zu den mit über 750 Arten weltweit verbreitetsten Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae). Die aromatischen Zuckermelonen stehen den Gurken verwandtschaftlich dabei näher als den saftigen Wassermelonen.

Herkunft
Archäologische Funde weisen Melonen schon für das 3. Jahrhundert vor Christus nach. Die Chinesen liebten sie und die alten Ägypter und Griechen ebenso. An den Höfen der berühmt -berüchtigten Katharina von Medici und des Sonnenkönigs Louis XIV. waren sie begehrte Delikatessen. Sogar Marco Polo erwähnt sie in seinen Reiseberichten.

Während bei der Wassermelone die Trockengebiete Süd- und Zentralafrikas als Heimat angenommen werden, ist die Herkunft der Zuckermelone, Asien oder Afrika, umstritten.
Fakt ist, sie sind Kinder des Südens und Kenner behaupten, die besten Melonen gibt es in der Gegend um Taschkent.
Heute werden Melonen weltweit angebaut. Wir finden sie nicht mehr nur in Asien oder Afrika, sondern auch in den Mittelmeerländern, in Südamerika und den USA, Portugal, Israel oder auf den Kanarischen Inseln. Sogar bei uns hier in Deutschland wird der Anbau in immer größerem Stil betrieben.