Würstchen heißgeliebt


Wurstsorten


Brühwürste
Sie heißen so, weil sie am Ende der Herstellung gebrüht werden, und nicht etwa, weil die Würstchen zum Essen erst heiß gemacht werden müssen. Brühwurstmasse wird unter Verwendung von rohem Fleisch, Fett, Gewürzen und unter Zusatz von Wasser zerkleinert und nach Abfüllung in Wursthüllen gebrüht oder auch geräuchert.
Es gibt ca. 800 verschiedene Sorten Brühwürste. Zu ihnen zählen (außer den Aufschnittwürsten wie Gelbwurst, Jagdwurst etc.) Frankfurter, Wiener, Weißwürste, Bock- und Knackwürste, Fleischwürste und auch alle Bratwürste, ob von Schwein oder Kalb. Sie alle sind Frischwürste, sollten also im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verzehrt  werden.


Rohwürste
Sie werden aus rohem Fleisch (grob oder zerkleinert) und Speck hergestellt. Rohwürste werden während der Herstellung nicht erhitzt und können gepökelt, geräuchert oder luftgetrocknet sein. Fremdwasser darf nicht zugesetzt werden, und deshalb sind sie länger haltbar. Sie gehören zu den sogenannten Dauerfleischwaren und halten sich bei Temperaturen nicht über 15° C und in einem dunklen, luftigen Raum recht gut.
Sie enthalten mehr Fett. Zu den Rohwürsten zählen (außer Aufschnitt wie Mettwurst etc.) die Debrecziner, Krakauer, Landjäger, Kochmettwürste.

Kochwürste
Als Zutaten werden Überwiegend gekochte oder gebrühte Fleischteile oder rohe Innereien (Leber) verarbeitet. Die Wurstmasse wird nach dem Einfüllen in Wursthüllen noch mal hitzebehandelt und eventuell geräuchert. Zu den Kochwürsten zählen die Blut- und Leberwürste, wie sie zum Beispiel auf den Schlachtplatten serviert werden. Sie sind als Frischwürste nur begrenzt haltbar, durch Räuchern wird die Haltbarkeit bei einigen Wurstsorten verlängert.

zurück

Artikel vom 20.07.2004
nach oben | Artikel drucken

Ähnliche Artikel

Aktuelle Umfrage

Welcher dieser Kuchen steht bei Ihnen am häufigsten auf dem Tisch?
Schokoladenkuchen
Käsekuchen
Apfelkuchen
Jedes Mal ein anderer.
Ich mag keinen Kuchen.
Ergebnis

Partnermagazine