Erbsen


Erbsen - fast vergessenes Gemüse

Jetzt sind sie bald reif - grüne Erbsen. Sie sind zart und süß. Je frischer sie sind, desto besser. Sie schmecken als Gemüsebeilage und als Salat.


Beliebt sind Erbsen seit Jahrhunderten

In China liebte man besonders die Zuckerschoten und dort, im asiatischen Raum, finden wir auch die ersten geschichtlichen Nachweise.
Die wahre Herkunft der Erbse liegt allerdings mehr oder weniger im Dunkeln. Weder bei den Griechen noch bei den Römern oder Ägyptern finden sich Aufzeichnungen oder Hinweise, die darauf schließen lassen, dass sie ihnen bekannt war.
In Europa wird sie nachweislich ca. seit dem 12. Jh. angebaut, zuerst in Klöstern und ab dem 15. Jh. wird sie sogar "hoffähig" - Sonnenkönig Ludwig XIV. soll vernarrt in die kleinen Erbsen, die "Petits pois", gewesen sein.
In vielen alten Volkssagen finden wir die Erbse wieder – sei es bei den Zwergen, deren Lieblingsspeise sie war, beim "Aschenputtel", die sie auslesen musste oder bei der hochempfindsamen "Prinzessin auf der Erbse". Das zeigt uns, dass die Erbse eine wichtige Bedeutung hatte – sie war ein Symbol der Fruchtbarkeit – dies aber wohl zu Unrecht, denn von den Inhaltsstoffen her sind keine in dieser Richtung "tätigen" nachzuweisen.


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Artikel vom 06.07.2004
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