Crossover Küche

Fusion Food

Mit Tipps von Stefan Marquard kreativ kochen!

Blutwurstpudding mit Brombeer-Zwiebel-Marmelade, Jacobsmuscheln auf Christstollen, Algen-Lachs im Blätterteig auf Rote Bete und Limetten-Holunderblüten-Sauce oder Roquefort-Basilikum-Waffeln – wer als Koch kreativ ist, zaubert aus vermeintlich ungewöhnlich kombinierten Zutaten ein vollkommenes Geschmackserlebnis. “Crossover Küche“ oder „Fusion Food“ nennt sich diese Art des Kochens, bei dem jeder seiner Phantasie am Herd freien Lauf lassen kann, solange die Zutaten am Ende geschmacklich harmonieren. So kann aus deutscher Hausmannskost, mit ein wenig Mut zum Probieren sowie Einfallsreichtum, ein raffiniertes Gericht entstehen, lässt man dieses mit Aromen und Zutaten aus den verschiedensten Küchen der Welt verschmelzen, sprich „fusionieren“. Experimentieren ist dabei erlaubt, vielmehr noch gewünscht, und so begeistert die Crossover Küche vor allem Menschen, die sich nicht so gerne an streng festgelegte Rezepte halten, sondern mit dem kochen, was der Kühlschrank gerade hergibt. Dies können sehr gewagte Kompositionen sein, in denen Elemente aus bekannten Gerichten aus den verschiedensten Kulturen komplett neu kombiniert werden, oder man gibt altbewährten Speisen mithilfe von ungewöhnlichen Kräutern und Gewürzen einfach einmal ein anderes Gesicht, möchte man das Ganze etwas langsamer angehen. Festgelegten Regeln gibt es hingegen nicht, lediglich ein wenig Fingerspitzengefühl in der Auswahl der Produkte und Aromen sind von Nöten, ein bisschen Mut und Kreativität - das ist das ganze Geheimnis der Crossover Küche! Einige Anregungen wollen wir Ihnen aber dennoch mit auf den Weg geben und haben uns deshalb für Sie ein paar Tipps vom „Vater der jungen Wilden“ Stefan Marquard geben lassen!