Was das Abnehmen so schwer macht, sind in der Regel die körpereigenen Fettspeicher. Bei Frauen sind sie meist gleichmäßig über den Körper verteilt, bei Männern dagegen sammeln sie sich hauptsächlich am Bauch. Und diese Fettdepots sind nichts anderes als gespeicherte Energie: In Zeiten ohne Nahrung könnten wir die Fettspeicher leeren und daraus Energie gewinnen – und so wochenlang auch ohne zu essen überleben. Doch was in der Steinzeit sinnvoll gewesen sein mag, stellt heute viele Menschen vor ein gewichtiges Problem – immerhin leben sie in einer Welt, in der Nahrung immer und überall verfügbar ist.
Zu den wachsenden Fettdepots gesellt sich aber noch ein anderes Problem:
Weil wir uns immer weniger bewegen (müssen), bauen wir mit den Jahren konstant Muskulatur ab. Dumme Sache: Denn gerade die Muskeln verbrennen die meiste Energie. Je weniger Muskeln wir also haben, desto weniger Energie verbrauchen wir – und desto mehr Energie wird in den Fettzellen gespeichert. Der Energieverbrauch sinkt, je weniger wir uns bewegen, und steigt, wenn wir unsere Muskeln regelmäßig gebrauchen.
Werfen Sie nur einmal einen Blick auf die Lebensgewichtskurve:
Fotocredit Illustrationen: "GU/ Die einfachste Diät der Welt/Illustrationen: Timo Wuerz"
Sie klettert nach oben, wenn Sie zu viel essen. Je mehr Sie sich dagegen bewegen, desto eher sinkt die Kurve nach unten. Ob Sie im Leben immer dicker werden oder ob Sie schlank bleiben, hängt ganz wesentlich davon ab, wie gut Sie über Ernährung Bescheid wissen. Immerhin steckt die Welt voller Verlockungen. Kein Wunder, dass wir uns schnell mal im Schlaraffenland verlaufen. Je besser der Durchblick, desto leichter fällt es Ihnen, sich richtig zu entscheiden und grünes »Minus« zu sammeln: Sie bleiben schlank. Im Gegensatz dazu sammeln Sie umso mehr rotes »Plus«, je weniger Durchblick Sie in punkto Ernährung haben. Und entsprechend spannen Hemd und Hose.

Henglein
Rama Cremefine

