Was bedeutet Blunzen, Pofesen oder Güggeli? Unser kleines Lexikon der Küchenbegriffe verrät es Ihnen!
Der hoffnungsvolle Student aus Oberbayern, den die zentrale Studienplatzvergabe nach Köln verschlagen hat, steht in der Metzgerei ums Eck und versucht sich in der Verständigung: "Vom dem Presssack dort hätt' ich gern!" – "WATT willste?" Unverständnis auf Seiten des Metzgers, bis die küchensprachlich gewandtere Metzgersgattin übersetzt "Bätes, da Jung will Sülze!" Bätes, den man hochdeutsch Albert nennen würde, bedient erleichtert weiter.
Deutschland, Österreich und weite Teile der Schweiz sind, wie es George Bernhard Shaw einmal für England und USA bezeichnet hat "countries, divided by a common language" Länder, die durch die gemeinsame Sprache getrennt sind. Man meint, man versteht eigentlich alles, und dann versteht man sich doch nicht, ganz besonders in der Küche, auf dem Markt, im Restaurant. Und auch innerhalb Deutschlands gibt es viele unterschiedliche Bezeichnungen für ein und dasselbe Lebensmittel. Das beste Beispiel ist die Kartoffel, für die so viele Synonyme existieren, dass die Erörterung all dieser schon ein eigenes Wörterbuch füllen würde.
Um Ihnen das Verständnis der Rezepte und Beiträge der deutschen, österreichischen oder schweizerischen Mitglieder hier zu erleichtern, haben wir ein kleines Küchenlexikon zusammengestellt, welches die gebräuchlichsten Begriffe übersetzt und Antwort auf viele Fragen nach dem "Was ist das?“ und „Wie heißt das denn bei uns?" gibt. Auch einige regional gebräuchliche Begriffe haben wir aufgenommen. Unser Lexikon für Küchenbegriffe kann natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, aber vielleicht ist es Ihnen nicht nur hier sondern auch beim Einkauf oder Restaurantbesuch im Urlaub eine Hilfe!


