Weihnachtsdessert für Adventszeit und Festmenü

Weihnachtsdessert – von Bratapfel bis Tiramisu

Zu einem weihnachtlichen Menü gehört selbstverständlich auch ein feierliches Weihnachtsdessert - der krönende Nachtisch darf ruhig etwas ganz Besonderes sein, das es nicht alle Tage gibt, denn an Weihnachten schmecken die süßen Sünden gleich doppelt gut. Unsere Weihnachtsdesserts kann man natürlich den ganzen Winter über genießen - und warum nicht jeden Advent ein anderes Weihnachtsdessert ausprobieren?

Weihnachtsdessert

Das Weihnachtsdessert in winterlichen Variationen

Der unangefochtene Klassiker unter den Weihnachtsdesserts ist natürlich der Bratapfel - mit seinem einzigartigen Duft und seinen köstlichen Varianten kann keine weihnachtliche Feier ohne ihn auskommen! Egal ob klassisches Rezept mit Marzipan, im Nussmantel oder in Blätterteig - Bratapfel ist das perfekte Weihnachtsdessert. Das liebste Weihnachtsdessert vieler ist das Tiramisu - den italienischen Klassiker gibt es inzwischen auch als weihnachtliche Variante, zum Beispiel mit Spekulatius oder Vanillekipferln.

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Tiramisu ganz einfach selber machen

Tiramisu ist ein köstliches italienisches Dessert. Wie es nicht matschig wird und perfekt gelingt, das zeige ich euch jetzt. Wir starten mit dem Eigelb, denn darin steckt das erste Geheimnis für besonders cremiges Tiramisu. Eigelb ist fett und in Verbindung mit Zucker und Mascarpone wird es besonders schön cremig. Als Erstes schlagen wir diese beiden zusammen auf. Das wird jetzt für 3 bis 4 Minuten cremig geschlagen.

Ganz wichtig ist, die Eier müssen frisch sein, da sie roh im Tiramisu landen. Jetzt heben wir Mascarpone unter. Mascarpone ist ein besonders fetter, cremiger Frischkäse, der ganz traditionell im Tiramisu landet. Mascarpone kriegt ihr in jedem Supermarkt. Weiter geht es mit den Löffelbiskuits. Die spielen eine ganz wichtige Rolle dafür, dass unser Tiramisu nicht matschig wird. Die meisten legen sie in die Auflaufform und gießen dann Amaretto und Espresso drüber. Das machen wir nicht, was wir machen, ist, wir tunken sie nur kurz ein.

Als Erstes kippen wir Amaretto und Espresso zusammen. Und jetzt tunken wir die einfach nur kurz ein. So. Und so verfahren wir mit allen weiteren. Wichtig ist, dass ihr hier richtigen Espresso verwendet und keinen Kaffee. Weil Espresso gibt dem Tiramisu eine ganz schön herbe Note. Wenn ihr Tiramisu für Kinder machen wollt, dann besser auf Espresso und Amaretto verzichten. Stattdessen könnt ihr die Löffelbiskuits zum Beispiel in Kakao tunken.

Jetzt kommt die Mascarponecreme drüber. Und weiter geht es dann mit einer neuen Schicht Löffelbiskuits. Wieder wie gehabt kurz eintunken, auf die Mascarponecreme geben. Dann neue Mascarponeschicht drüber und dann sind wir schon fast fertig. Unser Tiramisu ist noch nicht ganz fertig, es muss jetzt noch für 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank, damit es schön saftig wird und schön durchziehen kann. Und nicht wundern, wir geben jetzt noch kein Kakao drauf, denn der würde im Kühlschrank nur matschig werden, das machen wir später. 4 Stunden sind um und unser Tiramisu ist schön durchgezogen.

Jetzt kommt das Finish mit Kakaopulver. Dafür entfernen wir die Folie und geben einfach das Kakaopulver drauf. Am besten verwendet ihr dafür echten Kakao, der ist nicht so süß und gibt dem ganzen Tiramisu noch eine schön herbe Note. Fertig. Mal schauen, ob unser Tiramisu was geworden ist. Ich habe einen super Tipp für euch, wie ihr das Stück besonders gut aus der Schüssel bekommt. Ihr tunkt einfach euren Tortenheber in heißes Wasser, das ist ja schön heiß und es lässt sich besonders gut schneiden.

Ich finde, es ist ganz hervorragend geworden. Der Löffelbiskuit ist nicht matschig, aber die Creme ist schön fest. Immer daran denken, Tiramisu muss schnell gegessen werden, wegen der rohen Eier.

Ich fang schon mal damit an. Mmh.
Von: Rike Dittloff, Länge: 4:00 Minuten, Aufrufe: 41.951

Das Rezept zum Video:

Auch Panna cotta, Creme brûlée und Mousse au Chocolat erfreuen sich großer Beliebtheit und können ganz einfach als Weihnachtsdessert variiert werden:

  • mit Baileys und Kardamom,
  • Lebkuchengewürz und Orangenlikör oder
  • Vanilleschoten und Rum.

Besonders hübsch ist es natürlich, Weihnachtsdesserts im Glas zu servieren.

Bei einem Weihnachtsdessert darf es ruhig mal kräftiger zugehen: Sind es im Sommer eher leichte Nachspeisen wie Obstsalat oder eine leichte Joghurtcreme, greift man im Winter lieber zu kräftigen Aromen und Zutaten: Lebkuchengewürz, Nüsse, Spekulatius, Zimt, Schokolade und Marzipan dürfen bei keinem Weihnachtsdessert fehlen. Auch Glüh- oder Rotwein und krätige Kaffeearomen werden gerne in Rezepten für Weihnachtsdesserts verwendet. Ist das Weihnachtsmenü allzu üppig ausgefallen, können Sie als Weihnachtsdessert auch einen Kaffee und ein paar Plätzchen, wie Spekulatius, Spitzbuben und Co. servieren.

Kalte Weihnachtsdesserts und heiße Getränke

Auch kalte Nachtische wie Eis, Parfait und Granité passen mit weihnachtlichen Aromen hervorragend vor den warmen Kamin: Rezepte für Marzipaneis oder Lebkuchen-Parfait mit Gewürzorangen bringen das weihnachtliche Menü zu einem gelungenen Ende und schmecken auch zwischendurch. Zudem kann man diese Weihnachtsdesserts sehr gut vorbereiten und sich so ein wenig Arbeit ersparen, wenn das weihnachtliche Menü trotz bester Planung in Stress ausartet. Natürlich können Sie auch Kuchen als Weihnachtsdessert servieren: Egal, ob Christstollen oder Gewürzkuchen - zur Adventszeit kann es eigentlich gar nicht genug Süßes geben! Auch ein süßes, heißes Getränk, wie Glühwein, Lumumba oder Feuerzangenbowle kann ein festliches Essen abschließen und zwischendurch die Gemüter erwärmen.

Auf der nächsten Seite finden Sie weitere Vorschläge für das perfekte Weihnachtsdessert: Rezepte für Marzipan-Mohn Mousse mit Himbeersauce, Lebkuchenparfait mit Rotweinbirnen, Mascarponecreme mit Zimtsternen oder lieber Eis mit heißem Zwetschgenmus? Guten Appetit!

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