Weihnachtsdessert für Adventszeit und Festmenü

Weihnachtsdessert – von Bratapfel bis Tiramisu

Zu einem weihnachtlichen Menü gehört selbstverständlich auch ein feierliches Weihnachtsdessert - der krönende Nachtisch darf ruhig etwas ganz Besonderes sein, das es nicht alle Tage gibt, denn an Weihnachten schmecken die süßen Sünden gleich doppelt gut. Unsere Weihnachtsdesserts kann man natürlich den ganzen Winter über genießen - und warum nicht jeden Advent ein anderes Weihnachtsdessert ausprobieren?

Weihnachtsdessert

Das Weihnachtsdessert in winterlichen Variationen

Der unangefochtene Klassiker unter den Weihnachtsdesserts ist natürlich der Bratapfel - mit seinem einzigartigen Duft und seinen köstlichen Varianten kann keine weihnachtliche Feier ohne ihn auskommen! Egal ob klassisches Rezept mit Marzipan, im Nussmantel oder in Blätterteig - Bratapfel ist das perfekte Weihnachtsdessert. Das liebste Weihnachtsdessert vieler ist das Tiramisu - den italienischen Klassiker gibt es inzwischen auch als weihnachtliche Variante, zum Beispiel mit Spekulatius oder Vanillekipferln.

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Zu einem richtigen Weihnachtsessen gehört auch ein entsprechendes Dessert. Für mich ist das Bratapfel mit Vanilleeis - mehr Weihnachten geht einfach nicht. Wie das richtig geht, das zeige ich euch jetzt.

Für unsere Bratäpfel brauchen wir Rosmarin, Äpfel, in diesem Falle Boskoop, gehackte Mandeln und Pistazien, Rosinen in Cognac eingelegt, Zucker mit Vanillemark, Marzipan und Zimt.

Für unsere Füllung hacke ich etwas Rosmarin und gebe es direkt zu unseren Nüssen. Mit denen, sowie mit den Rosinen, unserem Zimt und Zucker gehen wir einmal rüber zum Herd.

Im ersten Schritt unserer Füllung zerlassen wir Butter und bräunen unsere Mandeln, den Rosmarin und die Pistazien in der Butter kurz an.

Wenn die Mandeln schön braun sind, geben wir unseren Zucker mit dem Vanillemark dazu, lassen das Ganze kurz mit karamellisieren und geben unseren Zimt dazu. Das Ganze nochmal kurz unterrühren. Dann machen wir die Herdplatte aus und geben unsere Rosinen mit Cognac dazu. Das Ganze unterheben.

Unsere Füllung ist fast fertig. In diese arbeiten wir jetzt unseren Marzipan ein und dann können wir die Äpfel befüllen.

So, jetzt können wir unsere Äpfel vorbereiten. Dazu den Deckel daumendick abschneiden, das Kerngehäuse rausdrücken und die Äpfel entweder mit einem Eiskugelausstecher oder einem Teelöffel oder wenn ihr einen sogenannten Parisienne-Ausstecher habt, aushöhlen.

Nicht zu viel aushöhlen, sonst brechen euch die Wände von eurem Apfel ein.

So, jetzt können wir ein bisschen Marzipan nehmen. Das zerdrückt ihr grob in der Hand, nehmt einen Esslöffel von eurer Füllung und dann das Ganze gut miteinander verkneten. Und diese Füllung drücken wir jetzt einfach in unsere Äpfel rein. Mit etwas Marzipan abschließen. Den Deckel vom Apfel ein bisschen versetzt auflegen und der erste Apfel ist fertig.

Und jetzt können die Äpfel bei 150 Grad für 15 bis 20 Minuten in den Ofen.

So, Unser Bratapfel ist fertig.

Ein kleiner Tipp noch: Bei der Hälfte der Garzeit ein Stück Butter auf euren Apfel geben, das gibt einen nussigen Geschmack und einen tollen Glanz.

Eine Kugel Vanilleeis dazu und noch ein bisschen Puderzucker und euer Festtagsdessert ist fertig. Guten Appetit.
Von: Fabio Haebel, Länge: 4:22 Minuten, Aufrufe: 26.966

Das Rezept zum Video:

Auch Panna cotta, Creme brûlée und Mousse au Chocolat erfreuen sich großer Beliebtheit und können ganz einfach als Weihnachtsdessert variiert werden:

  • mit Baileys und Kardamom,
  • Lebkuchengewürz und Orangenlikör oder
  • Vanilleschoten und Rum.

Besonders hübsch ist es natürlich, Weihnachtsdesserts im Glas zu servieren.

Bei einem Weihnachtsdessert darf es ruhig mal kräftiger zugehen: Sind es im Sommer eher leichte Nachspeisen wie Obstsalat oder eine leichte Joghurtcreme, greift man im Winter lieber zu kräftigen Aromen und Zutaten: Lebkuchengewürz, Nüsse, Spekulatius, Zimt, Schokolade und Marzipan dürfen bei keinem Weihnachtsdessert fehlen. Auch Glüh- oder Rotwein und krätige Kaffeearomen werden gerne in Rezepten für Weihnachtsdesserts verwendet. Ist das Weihnachtsmenü allzu üppig ausgefallen, können Sie als Weihnachtsdessert auch einen Kaffee und ein paar Plätzchen, wie Spekulatius, Spitzbuben und Co. servieren.

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Von: Luisa Weiss, Länge: 5:51 Minuten, Aufrufe: 10.262

Das Rezept zum Video:

Kalte Weihnachtsdesserts und heiße Getränke

Auch kalte Nachtische wie Eis, Parfait und Granité passen mit weihnachtlichen Aromen hervorragend vor den warmen Kamin: Rezepte für Marzipaneis oder Lebkuchen-Parfait mit Gewürzorangen bringen das weihnachtliche Menü zu einem gelungenen Ende und schmecken auch zwischendurch. Zudem kann man diese Weihnachtsdesserts sehr gut vorbereiten und sich so ein wenig Arbeit ersparen, wenn das weihnachtliche Menü trotz bester Planung in Stress ausartet. Natürlich können Sie auch Kuchen als Weihnachtsdessert servieren: Egal, ob Christstollen oder Gewürzkuchen - zur Adventszeit kann es eigentlich gar nicht genug Süßes geben! Auch ein süßes, heißes Getränk, wie Glühwein, Lumumba oder Feuerzangenbowle kann ein festliches Essen abschließen und zwischendurch die Gemüter erwärmen.

Auf der nächsten Seite finden Sie weitere Vorschläge für das perfekte Weihnachtsdessert: Rezepte für Marzipan-Mohn Mousse mit Himbeersauce, Lebkuchenparfait mit Rotweinbirnen, Mascarponecreme mit Zimtsternen oder lieber Eis mit heißem Zwetschgenmus? Guten Appetit!

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