Poletto – dieser Name steht für eine mediterrane Aromaküche mit italienischem Akzent mitten im Herzen von Hamburg. Leichte Kompositionen, zubereitet mit den besten Produkten der Region und der Leidenschaft für die Kunst des Kochens - das ist Cornelia Polettos Erfolgsrezept. Keine Küche inspiriert und fasziniert die liebenswerte junge Sterneköchin so sehr wie die südländische. „Ihre Frische, Leichtigkeit und Geschmacksvielfalt sind unübertroffen. Diese Erfahrung möchte ich an meine Gäste weitergeben“, so die Hamburgerin, die ihr Wissen seit 2007 auch im Fernsehen mit „Polettos Kochschule“ im NDR sowie Gastauftritten bei „Lanz kocht“ vermittelt.
Für Kochanfänger gibt es außerdem das Buch „Polettos Kochschule - Mein Grundkurs für Einsteiger“ auf www.poletto-shop.de für 19,95 Euro zu bestellen, damit man die leckersten Gerichte von Cornelia Poletto auch selbst nachkochen kann. Ein wunderbares Rezept aus Ihrem Buch, passend zum Fest, präsentiert uns die sympathische Köchin mit dem Gericht „Ganze Ente mit Feigensoße und Rotweinzwiebeln“. Guten Appetit!
Ganze Ente mit Feigensoße und Rotweinzwiebeln
Zubereitungszeit: ca. 1 1/2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zutaten für 4 Personen: 
- 1 Freiland-Ente (ca. 2,2 kg)
- Salz
- Pfeffer aus der Mühle
- 1 Zweig Rosmarin
- ½ l Hühnerbrühe
- 200 ml Entenfond (Glas)
- 4 Feigen
- 3 EL Zucker
- 3 EL Cassis (Likör aus schwarzen Johannisbeeren)
- 100 ml Rotwein
- 1-2 TL Speisestärke nach Wunsch
Für die Rotweinzwiebeln:
- 400 g rote Zwiebeln
- 4 EL Zucker
- 300 ml Rotwein
- 200 ml Portwein
- 2 Thymianzweige
© Verlag Zabert Sandmann / Jan-Peter Westermann - 40 g Butter
- Salz
- Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
- Backofen auf 230 Grad vorheizen. Ente innen und außen waschen und gut trockentupfen. Sichtbares Fett am Schwanzansatz entfernen. Entenhaut ringsherum einstechen, Ente innen und außen leicht salzen. Mit dem Rosmarinzweig füllen. Keulen und Flügel mit Küchengarn zusammenbinden (siehe S.).
- Fettfangschale mit Brühe darin auf der untersten Schiene in den Backofen schieben. Ente mit der Brust nach oben auf den Rost legen und darüber einschieben. Ente ca. 45 Minuten braten.
- Für die Rotweinzwiebeln Zwiebeln schälen, halbieren und längs in Spalten schneiden. Zucker in einem Topf goldbraun karamellisieren lassen. Mit Rot-und Portwein ablöschen. Thymianzweige und Zwiebeln zufügen, ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zwiebeln auf ein Sieb gießen. Flüssigkeit auffangen und fast sirupartig einkochen lassen. Zwiebeln wieder zugeben, Butter unterrühren und abschmecken.
- Fertige Ente vom Rost nehmen, auf eine feuerfeste Platte legen und in den ausgeschalteten Backofen stellen. Bratensud aus der Fettfangschale in einen Topf gießen, entfetten. Röststoffe auf der Fettfangschale mit Entenfond und einem Pinsel ablösen, zum entfetteten Bratensud geben.
- Feigen waschen und halbieren. Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen, Feigenhälften hineingeben, mit Cassis und Rotwein ablöschen, einmal aufkochen und die Feigen wieder herausnehmen. Bratensud-Fondmischung zugeben, alles etwas einkochen lassen. Nach Wunsch mit in etwas kaltem Wasser angerührter Stärke binden, abschmecken. Feigen wieder zugeben.
- Ente tranchieren. Mit Feigensoße und Rotweinzwiebeln anrichten. Dazu passen kleine Kartoffelknödel.
Mein Tipp:
Für die Feigensoße brauchen Sie wirklich geschmacksintensive Exemplare. Da man es Feigen aber leider von außen nicht ansehen kann ob sie fad oder fruchtig schmecken, sollten Sie Ihren Gemüsehändler vor dem Kauf um eine Kostprobe bitten.

Henglein
Rama Cremefine

