Kaffee


Woher kommt der Kaffee


Die Kaffeepflanze kommt ursprünglich aus Äthiopien. Sie wächst am besten in tropischem Klima, hat immergrüne, feste Blätter und kann bis zu 15 Meter hoch werden.
Die Früchte sehen Kirschen ähnlich und färben sich beim Heranreifen tiefrot. Jede von ihnen enthält in der Regel zwei Kaffeebohnen. Die Ernte per Hand muss pro Pflanze mehrmals wiederholt werden, da jeweils nur die reifen Kaffeekirschen gepflückt werden dürfen.
Mittlerweile kennt man über 80 verschiedene Arten von Kaffeebäumen. Von ihnen haben jedoch nur zwei wirtschaftliche Bedeutung. Sie machen ca. 99 Prozent des Weltmarktes aus:


Arabica stammt aus Äthiopien, enthält nur 1,1 bis 1,7 Prozent Koffein, ist sehr aromatisch und mild, mit einem leicht säuerlichen Geschmack, der etwas an Schokolade erinnert. Der Schaum ist haselnussbraun mit einem Stich ins Rötliche.
Robusta wächst dagegen im tropischen Klima, enthält bis zu dreimal soviel Koffein wie Arabica (zwei bis 4,5 Prozent), weist mehr Säure auf, ist kräftiger im Geschmack, weniger aromatisch und dazu merklich bitterer. In Deutschland wird diese Sorte häufig dem hochwertigeren Arabica beigemischt.

Die Legende erzählt, weidende Ziegen sollen in der Landschaft Kaffa als erste die aufmunternde Wirkung der Kaffeefrüchte genossen haben. Und als irgendwann einmal die Wälder dort brannten und der Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen den Hirten verführerisch in die Nase stach, war der Kaffee entdeckt. Um 1400 n. Chr. kam der Kaffee nach Arabien und mit den Türken nach Europa. Im 17. Jahrhundert entstanden in den europäischen Großstädten die ersten Kaffeehäuser. 1671 legten die Holländer auf Java die ersten Kaffeeplantagen an. Und rund 100 Jahre später kam bereits der meiste und auch beste Kaffee aus Südamerika.
Übrigens soll Voltaire 70 Tassen Kaffee täglich getrunken haben und Beethoven wird nachgesagt dass er 60 Bohnen für jede Tasse nahm.

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Artikel vom 27.04.2004
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