Pflaumen


Worauf Sie bei der Zubereitung achten sollten


Man kann sie aber auch in der Küche verwenden. Butter, Margarine oder Öl können beim Backen durch pürierte Trockenpflaumen ersetzt werden, auf diese Weise lassen sich bis zu 90 Prozent Fett einsparen, ohne Geschmack einzubüßen oder die sämige fettartige Konsistenz. Wenn Sie Trockenpflaumen beim Backen verwenden, pürieren Sie etwa 240 Gramm entkernte Pflaumen und sechs Teelöffel Wasser in einem Mixer. Rühren Sie nach und nach anstelle von einem Teelöffel Fett die gleiche Menge Pflaumenmus unter den Teig. Experimentieren Sie einfach eine wenig, bis Sie die gewünschte Konsistenz und den Geschmack erhalten. Übriggebliebenes Püree hält sich zugedeckt einige Wochen im
Kühlschrank.


Frische Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen etc. soll man immer roh essen, schon weil die frühen Sorten gekocht recht sauer werden und weil - nach US-Untersuchungen - bei den gekochten die Oxalsäure im Körper Kalzium bindet.
Sie ergänzen sehr gut Obstsalate, sollen aber zerkleinert werden, damit das Carotin besser verfügbar wird, und aus dem gleichen Grund mit etwas Fett (zum Beispiel aus Nussmus, Nüssen oder Rahm) ergänzt werden.
Die Fruchtsäuren fördern die Sekretion der Speicheldrüsen und des Magensafts, wirken appetitanregend. Da sie sehr salzarm sind, werden die Pflaumen für Kreislauf-, Nieren-, Leber-, Rheuma- und Gichtkranke empfohlen. Indische Ärzte geben sie Fieberkranken, weil sie kühlend auf die Körpertemperatur wirken.
Die etwas harten Pflaumenhäute enthalten viel schwerverdauliche Zellulose, die im Darm Gärungen provozieren kann, drum soll man's mit dem Essen von rohen Pflaumen nicht übertreiben und sie gründlichst kauen und nicht unbedingt Wasser oder Säfte dazu trinken!

Die Oberfläche reifer Pflaumen ist von einer natürlichen weißen Wachsschicht, dem "Duftfilm", überzogen. Der ist völlig unschädlich, hat ausnahmsweise mit Chemie nichts zu tun, zeugt, im Gegenteil, von schonender Behandlung der Früchte.
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Artikel vom 16.09.2003
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