Frisch vom Baum in den Mund, auf den Kuchen, als Kompott, Mus, Marmelade oder Chutney – Pflaume, Zwetschge & Co bieten vielfältigen Genuss!
Spätestens wenn der Zwetschgenkuchen beim Bäcker mit seinem verführerischen Duft lockt, weiß man – die Pflaumenzeit ist da!
Die blauen, violetten, grün-gelben oder rötlichen Früchte reifen, je nach Sorte, von Anfang Juli bis in den Oktober. Die Familie der Pflaume ist mit weltweit 2.000 Mitgliedern recht groß und wird in verschiedene Gruppen unterteilt, dazu zählen u. a. die „Echten Pflaumen“, Zwetschgen, Mirabellen oder Reineclauden. Für viele sind Pflaume und Zwetschge umgangssprachlich dasselbe, für letztere gibt es von Region zu Region noch weitere Bezeichnungen, z.B. Zwetsche, oder Quetsche. Botanisch unterscheiden sich die Pflaumenarten jedoch, nicht nur optisch. Die Pflaume reift früher, ist rundlich, das Fleisch meist goldgelb und sehr saftig, der Kern lässt sich schwierig lösen und an der Schale erkennt man eine auffällige Bauchnaht. Die Zwetschge hingegen ist länglicher, hat spitze Enden, ein festes grünliches Fruchtfleisch, der Stein lässt sich gut lösen, die Bauchnaht fehlt. Spätzwetschgen sollen den ersten Frost abbekommen, denn der schließt die Zellgewebe auf und macht die Früchte noch süßer. Kenner meinen, diese Spätzwetschge sei erst perfekt, wenn ihr spitzes Ende schon faltig ist, denn dann ergeben Sie das allerbeste Mus! Was man aus Pflaume und Zwetschge alles zaubern kann, wie man die Früchte konserviert und verarbeitet, lesen Sie auf den nächsten Seiten!


