Burger grillen: Grillrezepte für Hamburger & Co

Burger vom Grill: selbst kombinieren

Grillen gehört in dieser herrlichen Jahreszeit einfach zu den schönsten Gaumenfreuden, vor allem in geselliger Runde an einem lauen Sommerabend. Doch auch wenn das Fleisch „nur“ auf den Grill geworfen werden muss - und nebenbei gesagt, ein wenig Geschick, das Fleisch auf den Punkt zu braten, ist hier ebenfalls ein Muss -, kann dies bei einer größeren Menge an Gästen oder Gängen in Stress ausarten, nicht zu vergessen, dass die diversen Beilagen und Salate der Vorbereitung bedürfen.

Burger grillen

Viel entspannter und nicht minder lecker schmecken Burger vom Grill, die kommen bei Klein und Groß gleichermaßen gut an und haben noch weitere Vorteile: Burger sind eine gelungene Abwechslung zu Würstchen, Steak & Co., der Arbeitsaufwand für die Vorbereitungen ist sehr übersichtlich und jeder kann sich seinen Burger nach eigenem Geschmack „zusammenbauen“. Veranstalten Sie doch demnächst selbst einmal eine Burgerparty, Ihre Gäste werden begeistert sein! Was Sie benötigen und wie vielfältig ein Burger sein kann, verraten wir Ihnen gerne!

Burger ZutatenSie möchten aus einem langweiligen Grillabend eine Party machen, viele Gäste einladen aber dafür nur wenig Vorbereitungen treffen und am Ende wenig spülen müssen, weil mit den Händen gegessen werden darf? Und am besten sind alle Beteiligten am Ende pappsatt und höchst zufrieden? Dann klingt dies ganz nach einer Burgerparty! Mit relativ wenig Vorarbeit, ebenso wenig Zeit für die Zubereitung und kaum Probleme mit der Aufräumarbeit (die Zutaten sind alle weg gegessen, Besteck brauchte man nicht, es gibt fast nichts mehr zu tun!) kann dies nur ein gelungener Abend für Gast und Gastgeber werden!

Was man benötigt:

Burger: das richtige Brötchen

Unter Burgerbrötchen verstehen wir im Allgemeinen alle weichen Brötchen/Brote, die man belegen kann und sowohl ein Unterteil als auch einen Deckel haben.
Die Burgerbrötchen, die wir gerne für Hamburger verwenden, nennt man „Buns“. Sie haben meist noch ein Sesam-Topping und sind in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich. Im Durchschnitt rechnet man zwei kleine „Buns“ für eine Person, bei der größeren Version reicht vielen meist ein Brötchen, wenn noch andere Beilagen serviert werden.

Tipp: Die Brötchenhälften unbedingt vorher toasten oder kurz angrillen, so erhalten die „Buns“ nicht nur schöne Röstaromen, sie werden außerdem durch Mayonnaise, Tomate und Fleischsaft nicht so schnell matschig!

Fleischbelag für den Burger

In der klassischen Version kommt auf einen Burger eine dünne Fleischscheibe aus Rinderhack. Das Hackfleisch wird mit Salz und Gewürzen abgeschmeckt, ein Ei sorgt für die nötige Bindung. Viele geben noch, wie bei einer Frikadelle, Zwiebeln, Speck oder Semmelbrösel bzw. ein eingeweichtes Brötchen in die Masse, dies ist zwar nicht ganz stilecht, bleibt aber ganz dem eigenen Geschmack überlassen. Überdies sind andere Fleischbeläge möglich, von den verschiedensten Hackfleischsorten bis hin zu Steak und Schnitzel ist alles erlaubt. Zudem eignen sich Fisch oder Gemüse als „Hauptbelag“.

Tipp: Beim Herstellen der Hackfleischscheiben darauf achten, dass diese wirklich dünn sind und von der Größe genau auf das Burgerbrötchen passen. Am besten rollt man die Hackfleischmasse gleichmäßig aus und sticht mit einer entsprechenden Form die richtige Scheibengröße aus, aber Achtung: Das Fleisch schrumpft beim Grillen/Braten noch ein wenig zusammen!

Burger mit Cheese

Gemüsebelag für den vegetarischen Burger

Des Weiteren dürfen natürlich knackige Gemüsezutaten nicht fehlen, was bei wem Anklang findet, entscheidet jeder für sich selbst:

  • Salat (z.B. Eisbergsalat)
  • Tomaten
  • Zwiebeln (frisch oder geröstet)
  • Salat- oder Gewürzgurken

 

Tipp: Selbstverständlich sind dies nur die Basiszutaten für einen Burger, nach Gusto können Sie auch mit anderen Gemüsesorten (Paprika, Avocado, Zucchini, Aubergine) oder Obst (z.B. Ananas, Mango) variieren.

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Cheeseburger vom Grill

Willkommen bei Hack'n'Roll. Heute machen wir richtig tolle Cheeseburger. Dafür produzieren wir unser Hackfleisch selber. Wir haben große Stücke geschnitten aus der Oberschale vom Rind, das ist ideal für ein Burger, das lass ich jetzt komplett durch. Maschine aus und jetzt kommen wir zum würzen.

Burger machen ist ja eine kleine Wissenschaft für sich. Wichtig ist es beim Hackfleisch, dass wir ein Fettgehalt haben von circa 15 Prozent. Wenn ihr euch da unsicher seid, geht zu eurem Fleischer, der lässt euch das auch durch. Ansonsten Salz und Pfeffer mit ran, leicht vermengen, dass das Fett überall schön gleichmäßig ist. Normalerweise habt ihr so Paddys Zuhause, die sind so 100, 120, 125 Gramm schwer. Aber da wir Burger machen wollen, sind die ein bisschen schwerer.

Wir formen ein paar Kugeln, die werden circa 200 Gramm schwer. Jetzt kommt ein Trick und der ist wichtig. Jetzt müssen wir die Masse leicht hin und her bewegen. Und zwar aus folgendem Grund, dass die Eiweiße sich ein bisschen lösen und dass wir eine Bindung an das Fleisch bekommen. Weil sonst würden die einfach beim Grillen kaputtgehen, zu viel Fleischsaft würde austreten und das wollen wir natürlich nicht. Wenn ihr merkt, dass die Burger an euren Händen anfangen zu kleben, dann sind sie fertig. Zur Seite legen und den nächsten beginnen.

So sieht es aus, jetzt nehmen wir eine Burger-Presse. Da ist es wichtig ein bisschen Wasser zu nehmen, damit das Hackfleisch nicht an der Presse kleben bleibt oder ansonsten einfach mit der Hand formen, das geht natürlich auch, aber die Presse sieht cooler aus. Das Schöne an der Burger-Presse ist, die hat oben so eine kleine Kuhle, und die ist wichtig. Die könnt ihr euch Zuhause auch mit der Hand reindrücken, das mach ich mal hier, einfach den Burger so formen. Jetzt seht ihr, dass die auch nicht so kaputt gehen und einfach so eine kleine Kuhle reindrücken. Wenn wir die nachher grillen, dann zieht sich der Fleischsaft ins Fleisch und dann würden die rund werden. Und ein runder Burger zu belegen das ist immer so eine Sache, der Deckel kippelt immer so. Also Kuhle rein, dann passiert das nicht.

So sehen sie aus mit der Presse und so per Hand sieht schöner aus oder. Ein guter Tipp noch, einfach den Burger kurz in den Kühlschrank, dass sie noch mal runterkühlen, so 30 Minute bis eine Stunde und dann ab auf den Grill. Ich hab den Grill vorgeheizt auf circa 240 Grad. Die erste Burgerseite wird circa 4 Minuten, die zweite Burgerseite circa 2 1/2 Minuten, jetzt warten wir einfach ab. Die Wartezeit ist jetzt vorbei. Jetzt sieht man schön die Eiweiße, die sind geronnen, jetzt ist der Burger zum Wenden bereit. Ihr seht jetzt hier oben schöne Brandings. Andere Seite jetzt noch mal so circa 2 Minuten. Jetzt sind unsere Burger so weit. Wir haben eine schöne Bräunung. Die ziehen wir jetzt hier rüber.

Jetzt kommen unsere Zwiebeln drauf und dann schön den Käse. Der helle ist ein Manchego und der orangefarbene ist ein Cheddar-Käse. Den geben wir jeweils oben drauf, dann kann der schön schmelzen. Bacon nicht vergessen. Die Deckel lege ich oben auf die Warmhalteroste und die Böden mit der Schnittseite nach unten auf die direkte Grillroste. Die müssen leicht kross sein, sonst schmecken sie nicht. Den Bacon kurz einmal wenden, der soll nicht zu kross werden, weil sonst wird er trocken, das schmeckt nicht. Deckel kurz zu und wir warten.

Unsere Böden, unsere Deckel sind soweit, der Bacon ist schön kross geworden, fangen wir mit den Böden an und bauen uns hier eine kleine Burgerstraße auf. Eine schöne Sauce habe ich schon mal vorbereitet, das ist ein Mix aus Ketchup, Senf und einer BBQ-Sauce, alles eins zu eins. Das Auge isst ja auch mit, wisst ihr ja. Unsere schönen Tomaten. Jetzt ganz wichtig, unseren Bacon nicht vergessen der kommt oben drauf, schön verteilen, das ist ein Burger. Wer da zum Vegetarier wird, ist selber schuld. Lecker. Unsere Burger sind fertig und so sollte ein Burger aussehen. Und da beiß ich jetzt einfach rein. Hammer.

Burger selbst gemacht: weitere Zutaten nach Wahl

  • Scheibenkäse
  • Senf
  • Ketchup/scharfe rote Sauce
  • Mayonnaise
  • Gewürze (Salz, Pfeffer etc)

Tipp: Um dem Burger noch mehr Grillaroma zu verleihen, das Fleisch nach dem Grillen mit Rauchsalz würzen!

Herstellung des Burgers:

Sind alle Zutaten vorbereitet, d.h. das Fleisch (alternativ Fisch, Gemüse) gegrillt, die „Buns“ angeröstet, das Gemüse geschnitten sowie die weiteren Zutaten, wie Senf, Ketchup, Mayo etc., bereitgestellt, muss nur noch „gebastelt“ werden. Die Reihenfolge bleibt, ebenso wie die Mischung der Zutaten, ganz Ihnen überlassen.

Tipp: Wird der Käse auf das frisch gegrillte Fleisch gelegt, kann er etwas anschmelzen!

Guten Appetit und viel Spaß bei Ihrer privaten Burgerparty!