Schon am Fastnachtsdienstag hört man in den Hochburgen des Narrenvolkes immer wieder ".... am Aschermittwoch ist alles vorbei...." und nimmt dies als Anlass, noch tiefer in's Glas zu sehen und noch ein paar Krapfen mehr zu essen.
Ob wohl jeder der Sänger so recht weiß, was er damit meint? Wahrscheinlich trauern die Meisten mehr der ausgelassenen, freien Zeit hinterher, als dass sie wirklich Angst vor der Fastenzeit haben! Denn diese wird ja bekanntlich in unserer Zeit und unseren Breiten nicht mehr gar so streng, wie z. B. im Mittelalter, eingehalten und öffentlich Buße, wie es bis zum Ende des 11. Jh. üblich war, müssen die armen Sünder heute auch nicht mehr tun.
Von der Symbolik her hängt Asche mit Feuer zusammen - Feuer verwandelt, reinigt, schafft aber auch Neues. Dadurch, dass der Mensch sich "Asche auf's Haupt" streut, zeigt er an, dass er bereit ist, sich zu wandeln, zu bessern, ein neuer Mensch zu werden.
Der christliche Aspekt der Fastenzeit, wo mit dem Aschermittwoch die 40 -tägige Fastenzeit vor Ostern beginnt, ist uns wohl allen wenigstens bekannt.
Der Sinn des Fastens, oder besser die Bedeutung haben sich gewandelt. "Fasten" ist seit einigen Jahren wieder modern. Allerdings ist das Ziel nicht ein "reiner" Körper, sondern eher ein "knackiger" und ob dabei Geist und Seele eine Erneuerung erfahren, wage ich zu bezweifeln!
Fasten muss aber nicht nur etwas mit dem Essen zu tun haben. Beschränkungen können wir uns auch auferlegen, indem wir liebe, aber ungesunde Gewohnheiten abstellen oder einschränken - thematisch gesehen gibt es da sicher viele Möglichkeiten bei uns allen!
Wie dem nun auch sei und für welchen freiwilligen Verzicht wir uns entscheiden, um unser Gewissen zu beruhigen, essen müssen wir dabei in jedem Falle, wenigstens etwas!
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits