Früher
wurde sogar an diesem Tag gefastet. Vielleicht rührt es daher, dass
noch heute zu Silvester gern Karpfen oder Heringssalat gegessen wird.
Aber auch hinter den ausgelassenen Bräuchen des Lärmens und Knallens
verbirgt sich ursprünglich ein ernster Sinn. Unsere heidnischen
Vorfahren wollten durch den Lärm die Unholde vertreiben, damit sie an
der Schwelle zum neuen Jahr nicht Macht über die Zukunft gewannen. Was die Zukunft bringen würde, wollte man zu gern durch manche abergläubische Orakel erfahren. Wer zum Beispiel eine halbe Zwiebel in der Silvesternacht unter sein Kopfkissen lege, dem würde im Traum das Gute und Schlechte des Neuen Jahres verraten. Bekannt ist auch das Figurengießen mit Blei oder Wachs und der Versuch, aus den Formen Symbole herauszulesen, die Ereignisse des kommenden Jahres vorhersagen.
Die Zukunft kann man am Silvesterabend angeblich auch aus
Apfelschalen herauslesen, durch Schuhe werfen, Kartenlegen, Gießen von
Freikugeln und manch anderem erfahren. Unbeschadet all dieser Bräuche wurde der Silvesterabend meist feucht und fröhlich, aber auch besinnlich gefeiert. Deshalb könnten wohl unzählige Speisen vom spartanischen Mahl bis zur Luxusschlemmerei empfohlen werden. Erhalten hat sich die Tradition, Schmalzgebackenes wie Krapfen, Pfannkuchen und Mutzen zu backen, einen Punsch zu brauen oder ein zünftiges Karpfengericht zu verspeisen.
Neben Tanz und Spiel wird am Silvesterabend noch bis heute meistens besonders festlich und gern gegessen.
Wir möchten Ihnen Vorschläge und Tipps für ein gelungenes Silvesterbüfett machen. Büfetts, ob groß oder klein, Festlich oder rustikal, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Henglein
Rama Cremefine

