Histamin Intoleranz


Einleitung

Das Gesicht schwillt an, die Augen brennen, die Haut juckt besonders nach dem Verzehr von Schokolade, Nüssen oder Zitrusfrüchten? Vielleicht leiden Sie unter einer Histamin- Unverträglichkeit…

Nussallergie Hätten Sie gedacht, dass ein einziger Nahrungsbestandteil so unterschiedliche Beschwerden auslösen kann? Bauchkrämpfe, Durchfall, Blähungen, Hautausschläge, Juckreiz, rasende Kopfschmerzen, bleierne Müdigkeit, Verwirrtheitszustände oder gar aggressives Verhalten können die Folge sein, wenn der Körper „unnormal“ auf Histamin reagiert.
Histamin ist ein körpereigener Botenstoff, der bei der Bildung von Abwehrstoffen freigesetzt wird. Wenn zu wenig histaminabbauendes Enzym Diaminoxidase (DAO) im Körper vorhanden ist oder wenn mehr Histamin zugeführt wird, als der Organismus abbauen kann, spricht man von Histamin-Intoleranz. Die oben genannten allergieähnlichen Symptome wurden erst in den letzten Jahren als Reaktion auf eine Histamin-Unverträglichkeit erkannt und diagnostische sowie therapeutische Möglichkeiten entwickelt. Eine histaminarme Diät nimmt dabei die wichtigste Rolle der Therapie ein. Auf den folgenden Seiten finden Sie neben Hintergrundwissen zum Thema natürlich auch Informationen zu histaminarmen und –reichen Lebensmitteln sowie leckere Kochrezepte für Betroffene.


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Artikel vom 08.06.2009
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