Trinken Sie sich fit


Wussten Sie schon?

Karottensaft

Wasser, Saft oder Limonade – womit löschen die Deutschen am liebsten ihren Durst?

Immerhin 61 % trinken am liebsten Saft-Schorlen, 62 % bevorzugen Fruchtsäfte, so die aktuelle Apollinaris Geschmacksstudie. Knapp geschlagen werden Säfte und Schorlen vom kohlensäurehaltigen Mineralwasser: 63 % der Befragten ziehen es als Durstlöscher vor. Übrigens: Auch regelmäßige Weintrinker wollen auf Wasser nicht verzichten. Über die Hälfte von ihnen (52 %) findet, dass Wasser zu gutem Essen und Weingenuss dazugehört.

Obst und Wasser vertragen sich nicht?

Von den Kirschen aus Nachbars Garten naschen und danach ein Glas Wasser trinken – das wird mit heftigen Bauchschmerzen bestraft. So jedenfalls sagten es unsere Eltern. Nur ein Mythos? Nicht ganz. Die Kombination aus Obst und Wasser war aufgrund der Keimbelastung des Trinkwassers früher durchaus nicht zu unterschätzen. Diese löste einen Gärprozess im Magen aus, die zwangsläufige Folge: Er zwickt und schmerzt. Heute aber sind Obst und Wasser auch gemeinsam bekömmlich, so die Bundesforschungsanstalt für Ernährung. Denn im Wasser sind heutzutage kaum mehr Bakterien enthalten, ein Gären im Magen ist nicht zu befürchten.

Kohlensäurehaltigen Getränken wird oft unterstellt, dass sie den Säurespiegel im Körper steigen lassen. Stimmt das wirklich?

Streng genommen ist die Bezeichnung Kohlensäure, wie sie beispielsweise auf Mineralwasserflaschen beschrieben wird, nicht ganz richtig, da das freie Kohlendioxid CO2 im Kopfraum der Flasche im Gleichgewicht steht mit seiner gelösten Form, der Kohlensäure H2CO3, wobei sehr viel mehr des CO2 als Gas vorliegt, denn als Kohlensäure in Lösung. Es entweicht sehr leicht, was jeder weiß, der das Zischen beim Öffnen eines kohlensäurehaltigen Getränks gehört hat. Bei diesem Vorgang zerfällt die Kohlensäure sehr rasch. Im Körper bleibt praktisch nichts vom Kohlendioxid zurück, und es kann somit nicht zur Übersäuerung führen.

Wann ist ein Saft ein Saft?

Saft, Nektar oder Fruchtsaftgetränk – lecker sind sie allesamt. Doch wie viel Frucht in jedem von ihnen steckt, wissen viele erst nach einem Blick auf die Zutatenliste. Dabei sieht man das meist schon am Namen. Am einfachsten erkennt man den Fruchtgehalt beim Fruchtsaft, denn nur ein Getränk, das zu 100 Prozent aus Fruchtsaft ohne Farb- und Konservierungsstoffe besteht, darf die Bezeichnung „Saft“ tragen. Häufig verwechselt werden die Fruchtsäfte mit Fruchtsaftgetränken. Bei diesen lohnt sich ein Blick aufs Etikett, denn ihr Fruchtanteil ist sehr unterschiedlich: Der Mindestgehalt liegt für Kernobst (Apfel & Co.) bei 30 Prozent, für Mischungen bei zehn Prozent und für Zitrusfrüchte bei sechs Prozent. Da Fruchtsaftgetränke aber im Gegensatz zu Säften und Nektar mit Zusatzstoffen wie Antioxidantien, Ballaststoffen oder Calcium angereichert werden dürfen, gehören auch funktionale Multifruchtsaftgetränke mit hohem Fruchtgehalt zu dieser Kategorie. Auch beim Nektar darf dem reinen Fruchtsaft Wasser oder Zucker zugefügt werden. Sein Saftgehalt beträgt je nach Fruchtart mindestens 25 bis 50 Prozent. Viele Obstsorten gibt es nur als Nektar, weil der reine Saft so viel Fruchtsäure oder Fruchtfleisch enthält, dass er ungenießbar wäre. Das gilt zum Beispiel für schwarze Johannisbeeren oder Sauerkirschen. Im Gegensatz zu Säften kann es Fruchtsaftgetränke und Nektare übrigens auch als kalorienreduzierte Produkte geben.

Wir bedanken uns für die Informationen bei der Coca-Cola GmbH Corporate Identity, Public Affairs & Communications.


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Artikel vom 05.03.2009
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