Krapfen, Berliner und Mutzen - Rezepte für leckeres Gebäck

Krapfen aus lockerem Teig mit Puderzucker

Krapfen oder Berliner gehören zur Karnevalszeit wie das Alaaf nach Köln! Der in Fett ausgebackene Pfannkuchen mit Zucker bestreut erfreut sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit, in der fünften Jahreszeit gehört der Krapfen mit Puderzucker jedoch traditionell dazu. Wir erklären Ihnen, wie Krapfen, Berliner & Co aus Hefeteig gelingen, wie Sie die Deko aus Puderzucker aufpeppen und welche Füllungen neben Erdbeermarmelade einfach richtig lecker schmecken. Jetzt müssen Sie sich nur noch für ein Rezept entscheiden!

Krapfen

Krapfen, Berliner Pfannkuchen, Puffel oder Kräppel?

Die leckeren frittierten Bällchen sind vor allem als Krapfen oder Berliner bekannt. Prinzipiell sind sich die beiden Rezepte sehr ähnlich, der größte Unterschied ist die Form: Während Berliner runde Küchlein sind, gibt es Krapfen auch in anderen Formen, zum Beispiel als Stangen, Kringel oder Herzen. Gefüllt und mit Puderzucker bestreut oder einem Guss aus Zucker oder Schokolade dekoriert, gibt es jedoch beide Leckereien. Für die süßen Küchlein gibt es so viele verschiedene Bezeichnungen, wie es Dialekte gibt: In Berlin selbst ist das Rezept eher als Berliner Pfannkuchen bekannt, in Tirol heißt das Siedegebäck Faschingskrapfen, in Hessen Kräppel und in einigen westlichen Teilen Deutschlands Puffel. Mutzen und Mutzenmandeln werden häufig verwechselt oder mit Krapfen und Berlinern gleichgesetzt. Dabei bestehen Mutzen aus Mehl, Eiern, Zucker und Quark, während das Rezept für Mutzenmandeln aus Mürbeteig mit Mandeln besteht.

Krapfen, Berliner & Co: Welcher Teig?

Nicht nur der Name, auch das Rezept für den Teig ist nicht immer gleich. Krapfen können aus Brandteig, Mürbeteig, Rühr- oder Quarkteig hergestellt werden. Am häufigsten werden Krapfen jedoch aus einem klassischen Rezept für Hefeteig gemacht. Die Mühe lohnt sich aber, denn es geht nichts über frisch gebackene Hefekrapfen! Wichtig, wenn Sie Krapfen backen: Gönnen Sie dem Teig ausreichend Zeit zum Gehen, damit die Krapfen schön luftig werden. Wenn Sie typische Berliner erhalten möchten, formen Sie aus dem Teig Kugeln und drücken Sie diese vor dem Frittieren leicht flach, da der Berliner im heißen Fett wieder aufgeht. Beim Frittieren gilt außerdem: Die Krapfen sollten genügend Platz zum Schwimmen haben, damit sie nicht aneinander kleben. Der helle Ring in der Mitte gelingt, wenn Sie das Sieb so weit nach oben schieben, dass nur die untere Hälfte des Krapfens im Fett liegt. Wenden Sie dann den Berliner mit einer Zange und frittieren Sie dann die andere Hälfte, bis sie ebenfalls hellbraun ist. 2-3 Minuten pro Seite reichen aus.

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Quarkbällchen selber frittieren

Zugegeben, frittieren hat so seine Tücken. Aber frische Quarkbällchen sind das allemal wert. Worauf es ankommt, wenn heißes Fett im Spiel ist, das gucken wir uns jetzt an. Die erste Frage lautet, welches Fett. Fett zum Frittieren muss hoch erhitzbar sein. Deswegen sind super, Pflanzenöl, Kokosfett oder auch Butterschmalz.

Nicht geeignet sind Butter, Margarine und Olivenöl, weil die würden verbrennen, wenn wir sie zum Frittieren erhitzen. Die zweite Frage worin frittieren. Ich gehe mal davon aus, ihr habt keine Fritteuse Zuhause, das macht auch nichts, einfach eine tiefe Pfanne oder einen Topf nehmen. Zum Frittieren müsst ihr das Fett auf 170 Grad erhitzen.

Wenn ihr kein Thermometer habt, kein Problem, nehmt einfach ein Holzstäbchen und haltet das in das Fett rein. Wenn kleine Bläschen dran emporklettern, dann ist das Fett heiß genug. Wir werden heute Quarkbällchen frittieren. Dafür habe ich meinen Teig vorbereitet. Den gebe ich jetzt mit einem Portionierer in das heiße Öl. Statt des Portionierers könnt ihr natürlich auch einfach zwei Löffel verwenden, das macht keinen Unterschied.

Hier müsst ihr immer schön vorsichtig arbeiten, das Fett ist sehr heiß. Aufpassen, dass nichts spritzt. Wichtig beim Frittieren ist, dass ihr die Quarkbällchen schön nacheinander in das Fett gebt. Also nicht zu viele rein, sonst sinkt die Temperatur des Fettes ab und die Quarkbällchen werden gar nicht so schön knusprig.

So, die kommen jetzt raus. Dafür habe ich einen Teller vorbereitet auf dem ist ein bisschen Küchenkrepp, damit das Fett schön abtropfen kann. Mit einer Kelle holen wir die jetzt raus und hier können die noch ein bisschen abtropfen. Die Quarkbällchen zwischendurch ein bisschen wenden. Sie sind fertig, wenn sie schön braun gebacken sind. Frittierfett könnt ihr übrigens mehrmals benutzen.

Dafür müsst ihr es filtern. Zum Beispiel, indem ihr es durch einen Kaffeefilter gießt oder durch ein Sieb, das mit Küchenkrepp ausgelegt ist. Wenn ihr es entsorgen wollt, dann kalt werden lassen und in einen Müllbeutel geben und im Müll entsorgen.

So, die sind jetzt fertig. Ich wette, mit unseren Tipps könnt ihr jetzt auch das kleine Frittierdiplom erwerben.

Darauf ein Quarkbällchen.
Von: Rike Dittloff, Länge: 3:04 Minuten, Aufrufe: 19.054

Das Rezept zum Video:

Krapfen, Berliner & Co: süße Rezepte Füllung und Deko

Krapfen und Berliner werden nach traditionellem Rezept mit Zucker oder Puderzucker bestreut oder mit einem Guss aus Zucker überzogen. Sie sollten dabei den Krapfen noch warm in Zucker wenden. Besonders hübsch an Karneval: Mischen Sie den Guss aus Zucker mit Lebensmittelfarbe und dekorieren Sie den Krapfen mit bunten Dekostreuseln. Auch bei der Füllung der Krapfen haben Sie eine große Auswahl. Das klassische Rezept für Berliner ist die Erdbeermarmelade. Aber auch Marmelade aus anderen Früchten wie Aprikosen, Mandarinen oder Ananas schmeckt lecker in Krapfen, genauso wie Vanillecreme, Schokopudding oder geschlagene Sahne. In manchen Regionen darf man sich auch den Spaß erlauben, einen der Krapfen an Karneval mit Senf zu füllen. Egal ob süße oder herzhafte Überraschung: Spritzen Sie mit einer Spritztülle die Füllung vorsichtig in den Krapfen - fertig! Wenn Sie Marmelade verwenden, sollten Sie vorher die groben Fruchtstücke heraussieben.

Berliner zu Karneval

Praktisch: Sie können Krapfen & Co auch auf Vorrat backen. Wärmen Sie die Krapfen dann aber vorher nochmal kurz in der Mikrowelle oder im Backofen auf, dann ist das Fett im Gebäck bekömmlicher und die Krapfen werden wieder lockerer. Am besten schmecken Berliner, Krapfen & Co jedoch frisch gemacht.

Leckere Rezepte für Krapfen, Berliner Pfannkuchen & Co in den verschiedensten Varianten haben wir auf der nächsten Seite für Sie zusammengestellt. Nicht nur zu Karneval, sondern auch allen anderen Tagen im Jahr sind die Krapfen mit Füllungen aus Marmelade, Schokolade oder Sahne und mit Guss aus Zucker, mit Schokostreuseln oder Puderzucker dekoriert, einfach lecker!

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