Buß- und Fastenzeit - Bräuche und Rezepte zu Fest- und Feiertagen

Zeit um über über unsere Verantwortung nachzudenken

Inzwischen ist es März und alles wartet auf die Sonne, wärmere Temperaturen - den Frühling eben!


Wir befinden und mitten in der Fastenzeit , die bekanntlich 40 Tage dauert, wobei die Sonntage nicht mitgezählt werden. Im 4. Jahrhundert wurde diese Zeit vor Ostern als Buß- und Fastenzeit festgelegt, wobei die Zahl der Tage, 40, ihren Ursprung als eine bedeutende und wichtige Zahl in der Bibel hat. Die katholische Kirche hat erst 1966 die strenge Form des Fastens vor Ostern gelockert und beschränkt dieses auf Aschermittwoch und Karfreitag. Die evangelischen Kirche sieht diese Zeit von jeher mehr als Bußzeit an. Im Mittelalter, als im 14. Und 15. Jahrhundert das Fasten sehr streng sogar kontrolliert wurde, waren nur 3 Bissen Brot und 3 Schluck Wasser erlaubt. Erst am Ende des 15. Jahrhunderts, ca. 1485/86 wurden vom Papst auch Milch, Käse und Quark erlaubt. Zu manchen Zeiten durften nicht mal Kranke oder Kinder mehr zu sich nehmen. Inwieweit sich alle daran gehalten haben, weiß ich nicht!

Heute wird nicht mehr streng gefastet, allenfalls der Figur wegen. Diese Zeit könnten wir aber zur inneren Einkehr und zum Nachdenken über unsere Verantwortung, unser Leben gesund zu gestalten, nutzen. Hin und wieder auf Dinge wie Alkohol, Nikotin und manches andere zu verzichten. Der einzige Tag in der Fastenzeit der übrigens gefeiert wurde, ist der 19. März, der Josephitag.