Kochen mit Glühwein: Rezepte und Tipps

Glühwein selber machen schmeckt am besten

Glühwein

Die kalte Jahreszeit ist da und die (Vor-) Adventszeit und hat wie immer die weihnachtlichen Aromen im Gepäck, auf die wir uns seit Wochen freuen. Besonders der verführerische Glühwein mit seinem Duft nach Zimt, Sternanis, Gewürznelken, Piment und Zitronen- und Orangenschale macht den beginnenden Winterzauber erst komplett. Glühwein gehört zu Weihnachten und Advent einfach dazu. Selbstgemacht mit Rotwein und Aromen wie Gewürznelken und Zimt schmeckt er einfach noch viel besser. Wir haben Tipps und Rezepte für euch.

Doch der Glühwein schmeckt nicht nur als Getränk an kalten Tagen besonders gut. Mit ihm lassen sich auch wunderbar viele Gerichte und Rezepte verfeinern. Das würzige Glühweinbukett aromatisiert Kuchen, Desserts und Saucen mit der leckeren weihnachtlichen Note und sorgt so für Festtagsstimmung auf unseren Tellern. Wie wär's? Wir zeigen euch, wie ihr die Advents- und Weihnachtstage mit einem selbst gemachten Glühwein und tollen Rezepten mit dem Heißgetränk so richtig genießt.

Nicht jeder Glühwein schmeckt gleich, stellt man schnell fest, probiert man sich durch die zahlreichen Angebote im Supermarkt. Die fertigen Mischungen enthalten in der Regel sehr viel Zucker. Auch auf den Weihnachtsmärkten gibt es erhebliche Unterschiede. Rezepte gibt es viele und es finden sich erhebliche Unterschiede in der Qualität der Glühweine. Selbst gemacht stehen Punsch und Glühwein jedoch ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

Kein Wunder, denn in einen heißen (von Hause aus guten) Rotwein kommen in der eigenen Herstellung nur aromatische Gewürze, wie Piment, Gewürznelken, Sternanis oder Zimt sowie die unbehandelte Schale und Frucht von Zitronen oder Orangen. Besonders gut eignen sich Spätburgunder oder Regent, um Glühwein zuzubereiten. Damit der Wein nicht trüb wird, sollte auf Gewürze in Pulverform verzichtet und stattdessen ganze Zimtstangen und Würzstoffe verwendet werden. Gesüßt wird selten mit Zucker und eher mit Fruchtsäften, Apfel-, Kirsch- oder Johannisbeersaft, je nach Geschmack. Ganze Früchte, z.B. Schattenmorellen, machen aus einem Glühwein einen Glühkirsch.

In den letzten Jahren ist zudem weißer Glühwein immer beliebter geworden. Um die Weißwein-Variante des beliebten Heißgetränks zuzubereiten, verwendet ihr am besten frische Weißweine wie z.B. Silvaner oder Riesling. Durch dieses Basis wird weißer Glühwein und einiges saurer als der rote Klassiker, gewinnt so aber auch an Fruchtigkeit und Frische. Zimt, Nelken und Orange sorgen auch beim weißen Glühwein für Weihanchtsstimmung. Ein toller Kontrast!

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Glühwein Heißer Hirsch

Glühwein Gewürz

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Wen die klassischen Rezepte zu schwach sind, kann das Basisrezept von Glühwein mit Rum oder Amaretto verfeinern. Aber Vorsicht, bei einer solchen Mischung reicht bei vielen schon eine Tasse, um die Wirkung zu spüren! Bei mehreren Bechern Glühwein ist unter Umständen mit Kopfschmerzen am nächsten Tag zu rechnen, vor allem wenn durch viel Zucker ein sehr süßer Glühwein entstanden ist. Inzwischen gibt es zahlreiche Rezepte und Abwandlungen des Klassikers Glühwein, in einem sind sie sich aber alle einig: Glühwein schmeckt am besten an richtig kalten Wintertagen!

Glühwein

Wer ein echter Fan von Glühwein ist, sollte nicht nur mit Rotwein, sondern auch einmal mit Glühwein selbst kochen. Letztlich können alle Rezepte, die in der Zubereitung nach einem Schuss Rotwein verlangen, ebenso mit Glühwein hergestellt werden. Die würzigen Aromen gelangen so in Hauptgerichte, Desserts und Kuchen und sorgen für perfekte Weihnachtsstimmung beim Essen. Auch bei Glühwein gilt: Schmeckt der Rotwein schon als Getränk nicht, wird auch das Gericht dadurch nicht besser. Weiterhin solltet ihr bedenken, bei Glühwein mit viel Zucker, die weitere Zugabe von Zucker einzuschränken, sonst wird es schnell zu süß. Auch wenn der Glühwein verkocht, bleibt selbst bei längerer Kochzeit noch ein Restalkoholgehalt zurück, weshalb Kinder auf Speisen mit Glühwein besser verzichten sollten.

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Glühwein und seine leckeren Alternativen

Nicht nur der Glühwein ist ein beliebtes weihnachtliches Heißgetränk. Vor allem die Feuerzangenbowle erfreut sich in der Adventszeit und auch an Silvester großer Beliebtheit. Die heiße Bowle schmeckt dabei nicht einfach nur köstlich, sondern wird dank der spektakulären Zubereitung auch zum Event für alle Anwesenden. Über der Getränkemischung mit Rotwein wird ein mit Rum getränkter Zuckerhut entzündet, was für ein farbenprächtiges Flammenspiel sorgt und eine tolle Stimmung mit sich bringt. Aromatisiert wird je nach Geschmack zum Beispiel mit Gewürznelken und Zimt - die Süße kommt durch den Zucker, der karamellisiert vom Zuckerhut in die Bowle tropft.

Auch der Eierpunsch ist für viele aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Das süße Getränk wärmt und verbreitet festliche Stimmung zugleich. Ein weiteres Highlight der heißen Getränke-Küche ist natürlich der Grog, der warm hält und unkompliziert zuzubereiten ist. Grog besteht hauptsächlich aus Rum und heißem Wasser - aber Vorsicht: So ein Grog kann es ganz schön in sich haben!

Wer es lieber ohne Alkohol mag, für den ist der sogenannte Kinderpunsch genau das Richtige. Das Heißgetränk ist aber nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für alle anderen, die sich einfach nur aufwärmen möchten und dabei auf die Umdrehungen von Glühwein, Feuerzangenbowle, Eierpunsch, Grog & Co gut verzichten können.

Auf den zwei folgenden Seiten haben wir für euch zum einen eine Auswahl an köstlichen Glühwein Rezepten zusammengestellt. Zum anderen findet ihr dort viele tolle Rezepte, in denen Glühwein als winterliche Zutat eine entscheidende Rolle spielt.

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