Wintertraum Schwarzwurzel

Artikel vom 07.01.2014


Wintertraum Schwarzwurzel

Sie ist unbequem zu putzen, sieht im Rohzustand nicht gerade appetitlich aus und macht sich in vielen Gemüsetheken noch rar: Die Schwarzwurzel. Trotzdem feiert sie schon seit einiger Zeit ihr heimliches Comeback. Warum das so ist, erfahren Sie hier!

Ihren Ursprung hat die Schwarzwurzel auf der iberischen Halbinsel, wo sie zunächst als Heilpflanze eingesetzt wurde. Gezielt und als Gemüse wurde sie erst ab dem 18. Jahrhundert kultiviert - heute vor allem in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Erntezeit ist im Winterhalbjahr, von Oktober bis April. Deshalb - und wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem weitaus geschätzteren Frühlingsbruder - dem Spargel - werden die länglichen Wurzeln auch Winterspargel genannt.

Lange Zeit wurden sie von Arm und Reich wegen ihres zarten, nussigen Geschmacks gleichermaßen geschätzt, um dann von Kartoffeln und anderen Gemüsesorten verdrängt zu werden. Erst jetzt haben Profi-Köche sie neu entdeckt. Zu Recht - denn die Schwarzwurzel ist nicht nur ausgesprochen aromatisch, sondern auch gesund.

Nahrhaft, Diät unterstützend und perfekt für Diabetiker

Gemeinsam mit Erbsen, Bohnen und anderen Hülsenfrüchten hat die Schwarzwurzel ihren hohen Nährstoffgehalt, der sie zu einem ausgesprochenen Sattmacher macht. Ihr Vorteil jedoch: Sie ist ausgesprochen kalorienarm, wirkt appetithemmend und mit 78% Wasseranteil sogar entwässernd. Ideal für alle Abnehmwilligen! Zudem enthält sie mehr Vitamin E als jedes andere Gemüse.

Und auch für Diabetiker ist sie eine attraktive Ergänzung auf dem Speiseplan. Der Grund: Der Winterspargel enthält viel Glycosid Inulin. Dieses besteht aus Fruchtzucker, der vom Stoffwechsel von Zuckerkranken leichter verarbeitet werden kann.

Beim Einkaufen zu beachten

Gekauft werden sollten ausschließlich frische Wurzeln. Die Frische erkennt man daran, dass die Wurzeln gerade gewachsen, nicht gewaschen und auch sonst unbeschädigt sind. Auch ein kurzer Ritz-Test hilft: Tritt eine milchige Flüssigkeit aus, ist alles in Ordnung. Und noch ein Tipp: Greifen Sie vor allem zu mittelgroßen Wurzeln, denn die sind weniger holzig als größere.

Zu den Rezepten!

Und auf der nächsten Seite: So gelingen Putzen und Zubereitung besonders leicht - und: 3 exklusive Rezepte zum Ausprobieren. Bleiben Sie dran!

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Schon gewusst?

Schon die größten Herrscher wussten die Heilkraft der Schwarzwurzel zu schätzen. Karl der Große aß sie regelmäßig und jung und gesund zu bleiben, Sonnenkönig Louis XIV aß sie nach üppigen Gelagen zum Auskurieren von Magenbeschwerden. Und allgemein war man lange Zeit von ihrer Wirksamkeit gegen Schlangenbisse und sogar die Pest überzeugt.

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