Frisches Gemüse lässt sich einige Tage im Kühlschrank lagern, allerdings geht dies mit einem Vitamin- und Geschmacksverlust einher. Wie wir heute wissen, ist gekauftes Tiefkühlgemüse wertvoller, als Gemüse welches länger als einen Tag in der Gemüsetheke verbracht hat. Damit das Gemüse nicht noch mehr leidet, ist es ratsam, es auch zu Hause für den späteren Verzehr vorzubereiten und einzufrieren. So werden die wertvollen Inhaltsstoffe geschützt, Mikroorganismen können sich nicht weiter vermehren und die Struktur und Aroma des Gemüses zerstören, der Alterungsprozess wird so gut wie gestoppt.
Grundsätzlich kann fast jedes Gemüse (Salatgurke eignet sich nicht) eingefroren werden, auch roh. Allerdings ist es besser, das Gemüse vorher zu blanchieren, denn dadurch wird die Enzymaktivität reduziert, die sonst Veränderungen von Farbe und Geschmack sowie Vitaminverlust fördern. Dafür wird das Gemüse geputzt und in Stücke geschnitten (bei Blumenkohl in Röschen) und in kochendem Salzwasser 2 - 4 Minuten vorgart, je nach Festigkeit der Gemüsesorte. Anschließend in Eiswasser abkühlen, trocken tupfen und einfrieren. Am besten kleinere Portionen machen, denn es sollte schnell gefrieren. Je schneller, desto kleiner bleiben die Eiskristalle in den Zellwänden und diese werden nicht so geschädigt.
Für frische Kräuter gibt es mehrere Möglichkeiten des Einfrierens. Zuerst sollten die Kräuter jedoch nach Bedarf kurz mit Wasser abgespült werden, um sie von evtl. Dreck zu befreien. Nachdem sie fein gehackt wurden, kann man sie entweder in Eiswürfelschalen geben und mit Wasser auffüllen, oder in Geriertüten verpacken.



