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Liebe chefkoch- Gemeinde,
nach Gefühl habe ich am Samstag in einem kleinen Laden getrocknetes Agar-Agar-Gemüse, auch wie im Titel genannt, gekauft. Ich habe es in erster Linie mitgenommen, weil es mich interessierte und ich den Geschmack von bspw. Nori mag. Der nette Herr im Laden konnte mir nur sagen, dass man sie einweichen muss und es dann schon merkt, wenn sie gut sind. Das ist mir doch ein wenig zu vage. Hat jemand von euch Tipps oder sogar Rezepte für mich? Ich danke euch schon einmal und schicke liebe Grüße Apfelkiste |
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Hallo,
hat den gar keiner Idee? Das kann ich mir ja fast nicht vorstellen ;) Ich hoffe weiter auf eine Antwort! Liebe Grüße, Apfelkiste |
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hallo
hast schon versucht Dein Gemüse einzuweichen? hast Du probiert, ob man es so zu Salat verwenden kann? Oder war es zu fest- dann lieber noch mit wärmerem Wasser in Verbindung bringen? Du magst den Geschmack von Nori. meinst Du die getrockneten Platten? gruß mo |
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Hallo Mo,
ich habe noch nichts damit angestellt. Wie gesagt, der Verkäufer sagte mir, dass man es einweichen muss und dann schon sieht, wann es in Ordnung ist. Das probiere ich auf jeden Fall aus, allerdings dachte ich, dass ich hier noch nachfrage, ob jemand den ultimativen Zubereitungstipp hat. Ich werde aber berichten, wenn ich es in Angriff genommen habe. Ja ich meine die Platten, die ich mir auch mal leicht angeweicht in den Sojajoghurt oder in eine Suppe schnipple. Aber auch die getrockneten Wakamealgen sind sehr lecker. Liebe Grüße, Apfelkiste |
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hallo
die Platten röste ich als Knusperbeilage zu Suppe, wenn sie nicht um Reis gewickelt werden... grußmo |
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Nachtrag
müsste offensichtlich "Rau tiến vua xào" heißen und ist schlicht getrocknetes Gemüse in verschiedenen Mischungen, das zunbächst eingeweicht und dann weiter behandelt werden soll. Ist aus Vietnam und wahrscheinlich in Absicht von "heimatlichen" Gemüsen aus dem Markt. Gruß rodaroda |
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Hallo rodaroda,
das es sich um Agar-Agar-Gemüse handelt, habe ich oben ja schon geschrieben. Hast du evt. Rezepte in denen solche Dinge verarbeitet werden? Liebe Grüße und vielen Dank, Apfelkiste |
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Hi Apfelkiste,
nein, ich persönlich habe getrocknetes Gemüse eigentlich noch nie verwendet, egal welcher Herkunft. Aber ich habe einmal nachgesehen, da die Bezeichnung vietnamesisch ist. Gib im Google den Namen ein, da tauchen auch Rezepte auf. Die sind zwar - eben - auf vietnamesisch - können aber mit "diese Seite übersetzen" (mehr schlecht als recht) gelesen werden. Man kann sich zumindest einen Rim darauf machen- Wenn Du dann auch noch "Rau tiến vua xào" INHALT nachfragst, wirst Du merken, dass da offensichtlich - wenn überhaupt - kaum exotische Köstlichkeiten, sondern offensichtlich auch hier frisch erhältliches Gemüse gemeint ist. Allerdings, und das mag ein Grund sein, taucht immer wieder der Name "König" auf. Näher nachgesehen ist damit auch eine Schnedemaschine gemeint, die einen welligen Schnitt des Gemüses produziert - so geriffelte Karotten & Co. Schaut auf dem Teller wohl edler aus. Vielleicht ist das ein Grund für dieses "Trockenobst" LG rodaroda |
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Guten Morgen rodaroda,
vielen Dank für deinen Hinweis, ich werde Google nochmal bemühen und mir entsprechende Seite übersetzen lassen. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es sich um getrocknete Algen handelt und ich damit nicht allzu viel falsch machen kann. Nun, ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Getrocknetes Gemüse klingt gerade nicht mehr so lecker, aber man wird sehen. Ich wünsche einen schönen Tag, Apfelkiste |
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Vielleicht, Apfelkiste kann ich doch ein wenig Hintergrund (Nachtrag) dazu liefern.
Wie bekannt war Vietnam als "brüderliche" Volksrepublik mit der DDR innig verbandelt. Vietnamesen kamen zum "Arbeitseinsatz" und wollten nachträglich nicht mehr weg. Die DDR exportierte Maschinen etc. Bekanntlich bestand dort auch periodische Knappheiten an frischen Lebensmitteln. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass (erfinderisch) an deren Haltbarmachung gearbeitet wurde. Nun ist in den Google-Einschaltungen immer wieder von vietnamesischen König-Gemüse Marke "Fortschritt" die Rede. Und so ein "gängigen" Markenname ist eigentlich typisch für die DDR gewesen. So heißt diese Schneidemaschine, exportiert nach Vietnam, die schnitten das Gemüse, trockneten es und das ging.... so, jetzt kannst Du Dir das selber zusammenreimen Und anscheinend gibt es das heute noch, denn wenn sie nicht gestorben sind... weißt ja ohnehin LG rodaroda |
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Hallo,
ich habe da ein Rezept zu, vielleicht gefällt es dir ja: Rau tiến vua xào (Dragon Fruit Leaf) mit einem Hauch von Knoblauch Soll ich es dir abtippen? LG |
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@rodaroda: Soviel Getue um die Schneiderei :) Aber wenn es hilft... Kannst du mir sagen, was es dann mit dem Agar- Agar auf sich hat, als das es ja deklariert ist? Ich kenne es wie gesagt nur als Geliermittel.
@JulauG: Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir das Rezept abschreiben könntest! Zum Ausprobieren würde ich mich gern erstmal an ein Rezept halten und danach kann ich ja immer noch frei rumtüfteln, wenn es denn geschmeckt hat. Also nochmals vielen vielen Dank, Apfelkiste |
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Na klar, gerne
+- 20 Drachenfruchtblätter (so heißen die auf deutsch 3 EL möglichst feiner Zucker 3 EL Reisessig, bzw. 2 EL distillierter heller Essig 1 EL Fischsoße od. Sojasoße 1 daumengroße Knoblauchzehe, feingehackt 1 roter Chili, entkernt und feingehackt, oder 1 Prise getrocknete Chiliflocken Die Blätter mind. 2 Stunden einweichen lassen. Soak the long leaves in cold water for at least 2 hours. Abgießen und gut ausdrücken um das überschüssige Wasser zu entfernen, aber aufpassen dass die Blätter dabei nicht kaputt gehen. Die Strunkenden entfernen und dann die Blätter kreuzweise in kleine Stücke schneiden. In einer großen Schüssel den Zucker, Essig, Soße, Knoblauch und Chili verrühren bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Dabei den Knoblauch gegen den Schüsselrand drücken so dass sich sein Aroma besser in der Flüssigkeit entfalten kann. Bei Raumtemperatur etwas stehen lassen damit sich die Aromen entfalten können. Dann die Blätter hinzufügen und das Ganze gut vermischen. Serviert werden kann sofort aber je länger es steht desto besser entwickelt sich der Geschmack (am besten noch 1-2 Stunden stehen lassen und zwischendurch umrühren und evtl. nach Geschmack nachwürzen) Guten Appetit |
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JulauG vielen vielen Dank, das Rezept wird dieses Wochenende definitiv ausprobiert!
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Hallo Apfelkiste,
super, schön, dass dir das Rezept gefällt! Hast du es jetzt gemacht? Wenn ja wie hat es dir geschmeckt? LG |
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Hallo JulauG,
ich hab es leider noch nicht geschafft, aber es mir jetzt sogar in den Kalender eingetragen, damit ich die längere Einweichzeit einkalkuliere ;) Danach werde ich auf jeden Fall berichten. Liebe Grüße, Apfelkiste |
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Jetzt hab ich ihn nun endlich gemacht und glatt vergessen, das Ergebnis kund zu tun.
Nachdem ich sehr lange überlegt habe, wie ich die Blätter kreuzweise kleinschneide, waren sie dann doch irgendwann geschnitten. Den Salat habe ich dann über Nacht durchziehen lassen. Da die Blätter doch recht geschmacksneutral waren, hatten sie das leckere Dressing nötig, und damit waren sie gut, wenn auch sehr bissfest. @JulauG: Kannst du mir sagen, wie sich die Blätter nach dem Kochen verhalten? Alles in allem also ein sehr leckerer Salat, den es mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gab, aber jetzt trau ich mich auch ein wenig weiter rumzuprobieren. Vielen Dank für das Rezept und die damit verbundene Inspiration! Liebe Grüße, Apfelkiste |
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Freut mich, dass dir das Rezept geschmeckt hat!
Hast du Fotos gemacht? Kreuzweise heißt, 1x längs und 1x quer Für das erste Mal ist eine einfache Basissoße oder eine Vinaigrette alles was du brauchst. Bezüglich der Textur: die Bissfestigkeit ist normal. Am besten ist es vorsichtig kauen, bzw. sich auf eine Knusprigkeit einstellen die man im ganzen Zimmer hören kann. Eine Senf-Öl-Soße oder eine ordentliche Lage Chili-Knoblauch-Paste passen auch super! LG Julau |
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Jetzt kam der große AHA- Effekt bezüglich des Schneidens :) Stimmt das ergibt dann irgendwie Kreuze.
Ich werde sie mal mit der Naam-Jim-Priau-Wan- Sauce probieren, die ich immer auf Vorrat koche. Also nochmal vielen vielen Dank! |
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Hehe, wie hast du sie denn schließlich geschnitten?
Naam-Jim-Priau-Wan- Sauce passt bestimmt super dazu, das muss ich auch mal ausprobieren Immer gerne Liebe Grüße, Julau |
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Ich würde es als grobes Hacken bezeichnen, wobei man da ja auch nicht ausschließen kann, dass es mal zum Kreuzschnitt kam :)
Mit Kokosmilch könnte ich es mir allerdings auch gut vorstellen... Liebe Grüße, Apfelkiste |
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Oder als Beilage in einer Miso-Suppe
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Die Guten werden noch zum Grundnahrungsmittel
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Huhu,
mein Rezept wurde jetzt endlich freigeschaltet http://www.chefkoch.de/rezepte/2200481352905966/Rau-tien-vua-x-o.html LG |
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