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Hefe ungekühlt

Vom 03.10.2011 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

IngridVo Kaltmamsell


Mitglied seit 14.09.2008
98 Beiträge (ø0,07/Tag)
Huhu, Hefe ist ja ein ganz sorgsam zu behandelndes Gewächs ;) - und ich frag mich gerade, wie lange ich einen Hefewürfel (nach dem Einkaufen) ungekühlt durch die Gegend tragen kann, ohne dass er kaputt geht. Hat da jemand Erfahrungen? Merci :)
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Vom 03.10.2011 11:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hefide  Hendlgriller


Mitglied seit 11.04.2009
1.146 Beiträge (ø1/Tag)
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Hallo,

also zwei bis drei Stunden sind bei normalen deutschen Temperaturen bestimmt kein Problem. Das mal als erste Schätzung.

LG

Helmut
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Vom 03.10.2011 12:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Turandot Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
6.042 Beiträge (ø1,6/Tag)
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Hallo,

die normale Backhefe kann ruhig auch länger ohne Kühlung bleiben. Auf Dauer würde ich sie immer in den Kühlschrank tun, aber solange die Hefe nicht angefangen hat, sich zu vermehren, wird sie auch nicht verderben. Hefe braucht Nährstoffe und Sauerstoff, um sich zu vermehren, und dazu Temperaturen zwischen um die 30°. Aber nur die Temperatur bewirkt gar nichts, bei höheren Temperaturen stirbt sie, ohne Verpackung vertrocknet sie.

Ist zwar nicht gefragt, aber man kann Hefe auch für eine längere Zeit einfrieren, die wird wieder lebendig, wenn sie erwärmt wird.

LG Turi
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Vom 03.10.2011 12:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

IngridVo Kaltmamsell


Mitglied seit 14.09.2008
98 Beiträge (ø0,07/Tag)
Na da bin ich ja beruhigt, so warm ists ja auch nicht mehr ;) Vielen Dank!
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Vom 03.10.2011 13:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Carco Chefkoch


Mitglied seit 18.06.2010
4.951 Beiträge (ø6,96/Tag)
Hallo ,

wenn ich im Sommer Hefe kaufe, dauert es oft 2 - 3 Std bis sie wieder in den Kühlschrank kommt. Achja, ich wohne in einer sehr warmen Gegend.

LG, Carco
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Vom 03.10.2011 15:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carrara  Sternekoch


Mitglied seit 21.02.2007
22.486 Beiträge (ø11,69/Tag)
@ Turi

Pfeil nach rechts Hefe braucht Nährstoffe und Sauerstoff, um sich zu vermehren Pfeil nach links

Sicher nicht! ---- Hefen sind fakultativ anaerob, sprich, wenn sie keinen Sauerstoff zur Verfügung haben, läuft ihr Stoffwechsel auch ohne -----> Gärung.
Nährstoffe, genauer gesagt Kohlenhydrate sind allerdings durchaus von Vorteil Lachen ---- wobei mir auch schon vergessene Hefe im Kühlschrank verdorben ist: da duftet dann beim Öffnen der Kühlschranktür das ganze Haus. Keine Ahnung, ob sie unter Extremstress kannibalistische Züge entwickelt. *ups ... *rotwerd*

Ein paar Stunden ohne Kühlung sehe ich als unproblematisch, würde es aber ohne zwingenden Grund nicht freiwillig übertreiben.

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Vom 04.10.2011 14:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Turandot Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
6.042 Beiträge (ø1,6/Tag)
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Hallo Carrara,

vielen Dank für die Erklärung. Ich hab mal die Erfahrung gemacht, dass ich einen Hefewürfel in der Speisekammer "zur Seite gelegt" hatte (um ihn dann in den Kühlschrank zu räumen), aber für fast ne Woche vergessen hatte. Dann war er nochmal einen Tag im Kühlschrank und wurde dann verbacken (zur Hälfte, ich nehm immer viel weniger, als im Rezept steht). Und die Hefe hat wunderbar gearbeitet, wie immer.

"Fakultativ anaerob" hab ich mir so übersetzt, dass es zwar ohne Sauerstoff wie im Teig geht, aber auch mit Sauerstoff.... Für letzteres hab ich allerdings keine Idee. Die Formulierung steht auch so in meinem (selbst angelegten) Warekunde-Ordner und ist so alt, dass ich leider keine Quelle mehr hab.

Kannibalistische Hefe - tolle Idee. Lachen Ich kenne Hefe, die "die Grätsche" gemacht hat und nach dem Auftauen nur noch fließen wollte *gg*

Liebe Grüße
Turi
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Vom 05.10.2011 22:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mojoverde Sternekoch


Mitglied seit 14.11.2008
7.585 Beiträge (ø5,87/Tag)
hallo
Eingefrorene Hefe ist nach dem Auftauen flüssig, aber voll einsatzfähig.
gruß mo
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Vom 07.10.2011 21:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

greeneyedmonster  Kaltmamsell


Mitglied seit 19.10.2004
4.938 Beiträge (ø1,78/Tag)
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Hallo,

zum Thema gefrorene Hefe: ich friere meine immer ein, damit ich immer einen Vorrat habe. Beim Zubereiten gebe ich sie noch gefroren in Wasser, Bier, Milch oder was auch immer als Flüssigkeit dient und lasse das ein paar Minuten stehen. Dann rühre ich alles mit einem Schneebesen durch und dann gebe ich die Hefeflüssigkeit zum Mehl und den restlichen Zutaten. Funktionierte bis jetzt einwandfrei.

Und der Transport vom Laden nachhause schadet bestimmt nichts.

Gruß vom greeneyedmonster
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Vom 07.10.2011 22:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Turandot Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
6.042 Beiträge (ø1,6/Tag)
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Mach ich auch so - allerdings habe ich mir wieder angewöhnt, einen kleinen Vorteig zu machen, wenn ich eingefrorene Hefe verwende. Denn hin und wieder - selten! - mag sich dann doch mal eine nicht mehr aufrappeln... Das kann ich am Vorteig leicht erkennen (und außerdem habe ich gerade gelernt, dass auch bei Weizenmehl ein Vorteig mehr Geschmack bringen soll - ich glaubs erstmal *gg*).

LG Turi
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