Mungobohnensproßen werden grün und Herstellung der "richtigen"
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![]() Mitglied seit 08.01.2007 |
ich liebe ja diese "Sojasproßen" von Chinesen und wollte die jetzt mal selber machen. Soweit ich weiß sind die Sojasproßen in Wirklichkeit Mungobohnensproßen... Ich weiche sie 12 Sunden ein und lasse sie dann keimen und spüle sie auch mehrmals täglich. Trotzdem werden die bei mir nicht so wie beim Asiaten. Die Sproßen sind kürzer und oben kommen immer schon die grünen Keimblätter. Jetzt hab ich das ganze mal in einem dunklen Gefäß gemacht, aber es will nicht recht klappen... Was machen die Asiaten anders? und nächste Frage wie bekommen die die Hülsen ab? (Bei den gekauften Sproßen sind nie welche dabei und ich friemle immer ewig rum...) Hat jemand Ideen? Gruß Drea |
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![]() Mitglied seit 14.04.2004 |
Hallo
Vielleicht hilft Dir das weiter: Mungosprossen sind keine Sojasprossen In der Bevölkerung werden Mungsprossen oft mit Sojasprossen verwechselt. Dabei handelt es sich um 2 völlig verschiedene, aber in ihrem Aussehen sehr ähnliche Keimlinge. Während Sojasprossen eher herb schmecken, zeichnen sich Mungsprossen durch einen leicht pfeffrigen Geschmack aus. Woher kommen Mungsprossen und wie werden sie gezüchtet? Die kleinen grünen Mungbohnen, die wie Linsen und Erbsen zur biologischen Familie der Hülsenfrüchte gehören, sind die Samen für die Sprossen. Die Hauptanbaugebiete der Mungbohne sind äquatornahe asiatische Länder wie Malaysia, Indien oder der Süden Chinas. Dort wird sie seit mehr als 3.000 Jahren angebaut und geerntet. In Deutschland wurden Mungsprossen in den späten fünfziger Jahren bekannt, als sie im Zuge eines Booms asiatischer Restaurants auf dem Teller vieler Bundesbürger landeten. Die Zeiten, in denen Mungsprossen teuer aus Asien importiert werden mussten, sind allerdings lange vorbei. Seit mehr als 30 Jahren werden sie auch bei uns industriell gezüchtet. Lediglich die Samen, also die Mungbohne, werden aufgrund der in Deutschland nicht vorhandenen Klimaverhältnisse weiterhin zu uns verschifft. Denn für ihr Wachstum ist eine hohe Luftfeuchtigkeit notwendigen. Der größte deutsche Züchter von Mungsprossen ist eine Hamburger Unternehmensgruppe. Dort werden täglich bis zu 15 Tonnen als Frischware oder zu Konserven verarbeitet. In einem Zuchtraum mit einhundertprozentiger Luftfeuchtigkeit keimen die Mungbohnen 4 Tage lang bis sie ausgewachsen und für die Weiterverarbeitung geeignet sind. Doch nicht nur eine hohe Luftfeuchtigkeit ist Voraussetzung für das Wachstum der Bohne zu Sprossen: Mehrmals am Tag müssen die Keimlinge bewässert werden. Denn nur durch die notwendige Feuchtigkeitszufuhr können sie wachsen und sich in Geschmack und Nährgehalt voll entfalten. Züchtung zu Hause: Wer Spaß am Hobbygärtnern hat, kann Mungsprossen auch zu Hause züchten. Dafür werden nur wenige Hilfsmittel benötigt, die überall günstig im Handel erhältlich sind. Die langen, ausgewachsenen Mungsprossen wachsen allerdings nur unter industriell geschaffenen Klimaverhältnissen. Auf der Fensterbank lassen sich nur Mini-Mungsprossen ernten. Die büßen an Geschmack nichts ein und sind genauso gesund wie ihre größeren Geschwister. Mungsprossen wahre Energiebündel: Mungosprossen sind echte Energiebündel. Ihr Eisenanteil ist etwa so hoch wie der von Schweinefleisch. Eine ernährungswissenschaftliche Erkenntnis, die vor allem für Vegetarier interessant sein dürfte. Auch der Vitamin C-Gehalt von Mungsprossen kann sich sehen lassen und braucht den Vergleich mit anderem Gemüse nicht zu scheuen. LG axel |
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![]() Mitglied seit 19.03.2006 |
Hallo,
eine kleine Ergänzung. Wenn man an den Keimen GRÜNE Spitzen bekommt, ist Licht im Spiel, denn grüne Anteile können nur im Licht entstehen. (Denkt mal an Spargel). Ich würde sie dunkel stellen und die Temperatur ändern. Über die Temperatur kann ich ohne Recherche nichts aussagen. Die kapseln springen bei guter Reifung von selbst ab und schwimmen beim Waschen oben auf, sodaß sie leicht wegzuspülen sind. LG Irene. |
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![]() Mitglied seit 08.01.2007 |
Ja genau die Mungobohnensproßen meine ich...
Mit dem Licht hab ich mir auch gedacht, aber trotzdem werden die Dinger immer zu kurz... Also das Keimblatt kommt schon und die Sproße ist vllt. halb so lang wie die beim Asiaten... Was machen die denn anders? Ich denke mal die Restaurants ziehen sich Ihre Sproßen selbst... Kann fast nicht glauben das die die alle aus HH holen... Die langen, ausgewachsenen Mungsprossen wachsen allerdings nur unter industriell geschaffenen Klimaverhältnissen. --> wie sind die denn? ratlose Grüße Drea |
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![]() Mitglied seit 08.03.2004 |
Hallo Drea,
komerziell gezüchtete Mungbohnensprossen werden mit hoher Luftfeuchtigkeit, bei höherer Temperatur gezogen, dabei häufiger gewendet und mit Wasser besprüht... die Auskunft hab ich von meinem Gemüsehändler. Ich züchte öfter auch meine eigenen Keime. Ich finde es nicht schlimm...geschmacklich, dass die Sprossen nicht so lang werden und das Grün ist auch nicht gesundheitsschädlich Liebe Grüße Ulrike |
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