Was ist koki? (Afrika)
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moin! Meine Freundin praktiziert gerade in Kamerun und berichtete, daß es \'koki\' zu essen gäbe, ob ich denn wüsste, was das sei. Nachdem die Telefonleitungen denkbar schlecht sind, konnte ich nur ein bißchen nachfragen, und wie es geschrieben wird, weiß ich auch nicht... Beim googlen bin ich über viele Ko mmunale Ki nos gestolpert und die finnische Wikiseite, bin also nicht wirklich schlauer... Ist wohl irgendwas stärkehaltiges, wird als Beilage gegessen und ist in der Konsistenz etwas feiner als Griesbrei/Grieskklöße... Also: wer weiß was? Vielen Dank! Herzliche Grüße! \'corny!\' |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Corny,
ich hab spontan an Fufu denken müssen, das ist ein Brei aus Maniok und/oder Gries, Wikipedia sagt dazu \"Fufu oder Foufou ist ein fester Brei aus Maniok, Kochbananen und/oder Yams. Er ist in Ghana und ganz Westafrika Hauptbestandteil oder Beilage vieler Gerichte. Zur traditionellen Zubereitung werden Maniok und grüne Kochbananen im Verhältnis zwei zu eins in Stücke geschnitten, etwa eine viertel Stunde gekocht und in einem großen Mörser zerstampft oder mit dem Mixer püriert, bis eine zähe Masse entsteht. Anschließend wird der Fufu zu portionsgroßen Klößen geformt und mit einer würzigen Suppe oder Sauce serviert. Gegessen wird Fufu, indem man mit den Fingern der rechten Hand mundgerechte Bällchen formt, in die Suppe tunkt und zum Mund führt. Statt Maniok können auch Yams, Taro oder andere sehr stärkehaltige Pflanzen verwendet werden, die verwendeten Wurzeln und Mengen variieren dabei je nach Region. In Ländern, in denen die Originalzutaten nicht erhältlich sind, kann ein Fufu-Ersatz aus Speisestärke und Instant-Kartoffelpüree im Verhältnis eins zu eins sowie Wasser hergestellt werden.\" Außerdem wird dort auf Nsima oder Nshima verwiesen, ein Brei aus Maismehl und Wasser, der in süd- und westafrikanischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Zur klassischen Zubereitung werden Maiskörner im Mörser mit Salz und wenig Wasser zerstoßen und anschließend unter Zugabe von Wasser gekocht. Eine modernere Methode ähnelt der zur Zubereitung der europäischen Polenta. Dazu wird etwas Maismehl in Wasser verrührt und auf dem Herd aufgekocht. Anschließend fügt man unter Rühren nach und nach mehr Maismehl hinzu. Unter häufigem Rühren und bei Bedarf unter Zugabe von etwas Wasser wird der Brei etwa eine halbe Stunde gekocht, bis die Masse immer zäher wird und sich zu einer Kugel ballt. Serviert wird das ungewürzte Nshima mit den unterschiedlichsten Saucen, Eintöpfen oder Ragouts, an der Küste meistens mit Fisch, selten mit Fleisch, fast immer mit Gemüse. Eine Sauce kann z. B. aus Kürbisblättern, Tomaten, Zwiebeln, Öl und gemahlenen Erdnüssen bestehen. Gegessen wird der Maisbrei, indem man mit den Fingern der rechten Hand mundgerechte Stücke formt, in die Sauce tunkt und zum Mund führt. Alles kopiert und nicht selbst erdacht Könnte passen, oder? Gruß Tin _____________________________________________________________ They say 3 percent of the people use 5 to 6 percent of their brain. (Todd Snider) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moin tin! Könnte passen, stimmt. Sie sagte, es gäbe als andere Beilage couscous mit Kochbanane, von daher hätten die ihr wohl auch verraten, das koki auch eine Mischung von was auch immer ist... Naja, ich bleib mal dran, scheint ja doch spannender als erwartet zu werden Aber vielen Dank schonmal! Herzliche Grüße! \'corny!\' |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
In dem Buch \"Die Kunst der afrikanischen Küche\" von Phebe Ndam sind sechs verschiedene Koki-Varianten aufgeführt, aus Mais, Kassava, Cocoyams, Bohnen, Erdnüssen und Kürbiskernen. Die werden jeweils gerieben bzw. püriert, gewürzt, beispielsweise mit Räucherfisch oder getrockneten Shrimps, in Bananenblätter eingeschlagen und gedämpft.
Die Zutaten sind also ähnlich wie bei Fufu, die Zubereitung etwas aufwändiger. Gruß, K. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@Kavalierspitz: vielen Dank! Wärest Du so freundlich und würdest mir ein Rezept verraten, wenn es nicht allzuviel Arbeit macht? Immerhin bin ich jetzt schonmal froh zu wissen, was das ist... Schönen Tag noch, herzliche Grüße! \'corny!\' |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Mach ich, aber frühestens heute Nachmittag. Welches wäre dir am Liebsten? Gruß, K.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@K: Wie wäre es mit Kassava und getr. Shrimps? Vielen Dank für Deine Mühe! \'corny!\' |
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![]() Mitglied seit 24.01.2006 |
Kassava-Koki
aus Kamerun, für 8-10 Personen 2 Kg Kassava 1 Schale* vorgekochter Räucherfisch in kleinen Stücken 1 Schale Palmöl ½ Schale gemahlene getrocknete Shrimps Chili (nicht zwingend) Salz nach Geschmack präparierte Bananenblätter zum Einwickeln** Kassava schälen, waschen und reiben. Alle Zutaten dazu mischen. Dann eine Schale der Mischung auf einem Bananenblatt auf ca. 5-6 cm verteilen, so dass 2 cm am Blattrand frei bleiben. Das Blatt wird nun zylinderförmig eingerollt und an den Enden eingeschlagen. In einem Kochtopf mit Einsatz mit den eingeschlagenen Enden nach unten ca. 1 Stunde über großer Flamme dämpfen. Gelegentlich Wasser nachgießen. Es wird noch darauf hingewiesen, dass das Koki keinen direkten Kontakt mit dem Wasser haben soll. * ca. ¼ Liter ** die Blätter sind hart und müssen erst präpariert werden. Hierzu hält man sie über eine Flamme, bis sie weich werden oder blanchiert sie kurz in kochendem Wasser Viel Spaß beim Nachkochen, K. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Danke für die Mühe! Schönes langes Wochenende... Herzliche Grüße! \'corny!\' |
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