Blattgold als Kochzutat


Mitglied seit 26.09.2005
17 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo,
im TV habe ich die Zubereitung einer (ziemlich dekadenten) Torte gesehen, bei der auch Blattgold verwendet wurde. Auch eine Suppe wurde damit angereichert.

Die einzigen Erfahrungen die ich mit Metall in Speisen habe beschränken sich auf eine Metallnadel in der Roulade und Alufolie am Butterbrot (Beides sehr sehr unangenehm beim draufbeissen).

Der Koch (immerhin wenigstens 5 Sterne) schwörte, es handle sich um ein einmaliges Erlebnis, Gold zu essen.

Weiß hier jemand ob Gold tatsächlich einen Effekt auf die Speise ausübt, der nix mit snobistischer Wichtigtuerei zu tun hat? Ich denke nicht nur an den Geschmack, sondern auch an das Gefühl im Mund beim Verzehr

Viele Grüße
Tim
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Mitglied seit 13.08.2003
229 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo Tim,
ich habe mal mit Blattgold verzierte Pralinen kosten dürfen.

... geschmeckt von dem Gold habe ich nichts
... und das Gefühl war genau wie bei jeder anderen Praline

Nach meiner Meinung dient das Gold nur der Optik.

LG
Kani
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Mitglied seit 29.09.2005
306 Beiträge (ø0,07/Tag)

hallo,

ich glaub nicht das gold geschmacklich eine rolle spielt, wie es mit der sensorik ist, da kommt es scher auf das gericht an. es gibt auch einen likör oder schnaps in dem goldblättchen herumwirbeln. ich den es ist eher was für die optik.
rein für die ernährun spielt es keine rolle weil der darm das reinemetall wohl nicht aufnehmen kann und das gold halt einfach durchgeht.
herrlich sch...e mit goldblättchen... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen


gruß rette
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Mitglied seit 26.06.2005
1.027 Beiträge (ø0,23/Tag)


Hallo,

da kann ich kani nur zustimmen.
Habe auch schon mal eine Praline mit Blattgold gegessen und konnte
dabei garnichts Besonderes dran finden.

Ist eine rein optische Angelegenheit.

Gruß Ursula
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Mitglied seit 27.03.2002
25.586 Beiträge (ø4,5/Tag)

Und in Berlin gibt es eine Bude da gibts Currywurst mit Blattgold

LG annelore



Versuchungen sollte man nachgeben.Wer weiß,ob sie wiederkommen!
Oscar Wilde
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Mitglied seit 17.01.2002
10.288 Beiträge (ø1,79/Tag)

Hallo Tim,

Blattgold oder kleinste Goldpartikelchen im Getränk (Danziger Goldwasser) sehen nicht nur attraktiv aus. Sie sollen auch eine positive Wirkung im Körper haben. Paracelsus hatte schon davon berichtet. Auch in der Homöopatie wird es eingesetzt.
Evtl. weitere Wirkungen werden zur Zeit in einer Klinikstudie erforscht.

Kulinarische Grüße

Let´s cook baby!


\"Plant das Schwierige da, wo es noch leicht ist. Tut das Große da, wo es noch klein ist. Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes. Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines.\" Autor: Laotse (3. od. 4. Jh.v.Chr.), historisch nicht faßbarer chin. Philosoph
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Mitglied seit 30.06.2005
876 Beiträge (ø0,19/Tag)

Hallo,
ich habe mal im Fernsehn gesehen, da gab es ein Dessert mit Blattgold.
Der Koch, der zu diesem Luxus befragt wurde, sprach nur vom optischen und magischen Reiz des Goldes, auf den Geschmack angesprochen sagte er, Gold schmeckt eben so, wie wenn Sie Ihren Ehering ablecken.
Laßt es euch schmecken
Schöne Grüße Glattfer
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Mitglied seit 13.11.2004
680 Beiträge (ø0,14/Tag)

Hallo,

hier sind noch ein paar goldige Antworten zu finden. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG

Zsemle
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Mitglied seit 13.11.2004
680 Beiträge (ø0,14/Tag)

Hat nicht wollen sein... *ups ... *rotwerd*

Jetzt klappt es aber!

LG

Zsemle
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Mitglied seit 25.05.2003
801 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hallo,
als Restaurator hab´ich mit Blattgold zu tun und auch schon mal einen Kuchen vergoldet. Ich würde beim Verwenden von Blattgold zum Verzehr darauf achten, daß es sich um Gold mit 24 Karat handelt. Blattgold mit weniger Goldgehalt besitzen zwangsweise Beimischungen mit anderen, unedlen Metallen und was das so alles ist, weiß nur der Hersteller.
Meiner Erfahrung nach hat Blattgold keinen Einfluß auf den Geschmack, dazu ist es zu wenig Gold, das man in den Mund und auf die Zunge bekommt.
Aber wer einmal die Gelegenheit, aus einem goldenen Becher zu trinken, bekommt, soll das unbedingt tun!

Liebe Grüße von Jürgen
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