Darf ich mich mal auskotzen? Der Kampf geht weiter ...
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
Ich hatte schon hier mal von unseren Schwierigkeiten berichtet: www.chefkoch.de/forum/2,80,564139/Braeuchte-Tipps-wg-fristloser-Kuendigung-und-wie-es-jetzt-weitergeht.html Seit dem 20.05. ist es nun amtlich, dass die Kündigung in eine fristgerechte umgewandelt werden und der Ex-Chef das Gehalt für die Zeit nachzahlen muss. Alles schön und gut, wir haben uns mega über das Urteil gefreut. Aber dann mussten wir nochmal 5 Wochen abwarten und haben erst nach zweifachen persönlichem Anfragen nun endlich das Geld, die Lohnsteuerkarte und das Arbeitszeugnis bekommen. (In der Zwischenzeit hat sich mein Freund zigmal weiterbeworben und nur Absagen bekommen. Aber ist doch klar, die anderen sind ja auch nicht blöd. Wenn man schon nach 8 Monaten die Stelle wechselt und nicht mal ein Arbeitszeugnis von der ehemaligen Stelle vorzeigen kann, kann man sich einiges dazu denken) So und kommen wir zum Problem: Das Arbeitszeugnis, das mein Freund nun endlich bekommen hat, ist wirklich ein einziger Witz. Wenn es eine Schulnote wäre, wäre es höchstens eine 4 Mein Freund hat noch engen Kontakt zu seinen ehemaligen Kollegen und weiß von ihnen, dass der Ex-Chef total sauer ist, dass ihn die fristlose Kündigung so teuer zu stehen kam (Gehaltnachzahlung + Bußgeld wegen Nichterscheinen vor Arbeitsgericht). Jetzt möchte er es meinem Freund nochmal heimzahlen und hat anscheinend vor die Sache so lange herauszuzögern, wie es nur geht. Das heißt für uns noch mehr Anwaltskosten, verlorene Zeit und Stress. Das kotzt mich wirklich total an, ich mag nicht mehr LG zuckerhasi |
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![]() Mitglied seit 06.04.2011 |
Moin moin Zuckerhasi,
wie sieht es denn mit einer Rechtschutzversicherung aus um die Anwaltskosten zu deckeln. Die finanzielle Belastung wird doch immer groesser. Kann man da nix machen? Ich kann ir gut vorstellen, dass die Situation einen auffrisst LG Drommi |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo zuckerhasi,
ist dein Freund nicht in der Gewerkschaft? Dir helfen einem in so einem Fall immer..auch mit kostenlosem Anwalt. katir die euch viel Glück wünscht. |
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
... nein, mein Freund ist weder in der Gewerkschaft noch hat er eine Rechtschutzversicherung
LG zukerhasi |
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![]() Mitglied seit 06.04.2011 |
....dann wirds uebel.
Ich hatte aber mal gelesen, dass man in solchen Situationen kostenlosen Rechtsbeistand von der Arbeiterkammer / Angestelltenkammer bekommen kann. Ich weis jedoch nicht ob es das noch gibt. LG Drommi |
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![]() Mitglied seit 11.03.2005 |
Aber er hat doch hoffentlich Prozesskostenhilfe beantragt? Liebe Grüße Angelika
Ach ja, Büffelmozzarella, den kenn ich. Das tut den Tieren ja so grauenhaft weh, wenn man den da pflückt. (Horst Lichter)
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
Hallo Angelika!
Ja, wir bekommen Prozesskostenhilfe. Die Anwaltskosten wurden zwar übernommen, wir müssen sie jedoch in Raten wieder zurückzahlen. Ich weiß auch nicht, ob die Prozesskostenhilfe auch für die Kosten aufkommt, die jetzt im Nachhinein durch die Sache mit dem Arbeitszeugnis entstehen werden. LG zuckerhasi |
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![]() Mitglied seit 17.08.2004 |
Hallo zuckerhasi,
katir hat Recht, Berufsrechtschutz und Gewerkschaft , und Dein Freund kann sich beruhigt darauf verlassen, ohne Angst zu haben, dass er bei diesem Kampf arm wird. Aber jeder muss selbst entscheiden, was richtig ist. Mir haben beide geholfen, als mein Arbeitgeber so richtig fies geworden ist. Aber hatte ich das nicht schon mal in einer KM an Dich erwähnt? LG. byzanth Um glücklich zu sein, muß man seine Vorurteile abgelegt und seine Träume behalten haben. (Gabrielle-Èmilie Marquise de Chatelet (1706-1749) |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Ne Rechtschutz bringt Hasi nunmal aber jetzt nichts mehr... sie haben keine und bums.
Man kann höchstens für die Zukunft raten eine abzuschließen. Hasi ich drück dir einfach mal ganz fest die Daumen das sich noch alles zum guten wendet Liebe Grüße Daina |
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
So ist es Daina
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
zuckerhasi,
besser für die Zukunft wäre es er ginge in die Gewerkschaft Da Rechtschutzversicherung nicht immer die Kosten übernehmen. Solche Klauseln enthalten viele Rechtsschutzversicherungen. Wenn der Arbeitgeber verloren hat, muss der dann nicht die Rechtsanwaltskosten übernehmen? Oder ist das im Arbeistrecht anders? katir |
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
Im Arbeitsrecht trägt jede Partei seine Kosten selber, egal wer verloren oder gewonnen hat!
LG zuckerhasi |
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![]() Mitglied seit 06.09.2004 |
Hallo!
Wenn ich mich recht erinner, habt Ihr doch einen Vergleich geschlossen? Aus eigener Erfahrung weiß ich, das im Vergleich ein "wohlwollendes Zeugnis" Bestandteil war. Und ein Vergleich ist doch ein Titel den Du gegen den Arbeitgeber in der Hand hast. Beim Geld (was Du ja schon erhalten hast) weiß ich, das Du es mit dem Titel einfordern kannst,oder heißt es vollstrecken? Ich würde mich mal in diese Richtung erkundigen! Kristin Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen ist Schokolade auch Obst! |
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![]() Mitglied seit 24.07.2004 |
Interveniere über einen Anwalt und schicke dann einen Entwurf eines Arbeitszeugnis, so wie es dir vorschwebt. Ich bin immer wieder überrascht, wie stark solche "Entwürfe" angenommen werden, sei es aus Faulheit, aus Unwissenheit etc.
Gruß Lion |
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![]() Mitglied seit 06.03.2011 |
Eigentlich schon mal versucht mit dem Ex - AG auf normalen und freundlichen Weg zu sprechen und dies abzuklaeren ?
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
wenn der Ex-AG keine nachweislichen Lügen ins Zeugnis eingebaut hat, könnt ihr gar nichts machen! Der AG darf keine falschen Angaben machen, aber er kann auch nicht gezwungen werden ein Superzeugnis auszustellen, wenn er der Meinung ist. es wäre nicht gerechtfertigt.
Ein "tolles" Zeugnis in dieser Form zu erzwingen kann leicht zum Bummerang werden, man kann sehr wohl ein Zeugnis formulieren das absoluter Müll ist, aber jeder gerichtlichen Prüfung standhält. In dieser Situation ist sowas ziemlich sicher zu erwarten. gwex |
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![]() Mitglied seit 17.02.2001 |
Mich würde mal wirklich interessieren, warum der Arbeitgeber viel Stress und Ärger auf sich nimmt, wenn der Freund doch ein so toller und strebsamer Arbeitnehmer gewesen ist. Für so ein Theater außerhalb des Büro-/Arbeitsalltags haben AG überhaupt keine Zeit, außerdem steht kein Arbeitgeber gern vor Gericht - das spricht sich nämlich auch schnell herum.
Ich könnte mir vorstellen, dass da andere Dinge vorgefallen sind, die man nun auf gerichtlichem Wege ungeschehen machen will, indem man den Ex-AG zwingt, Falschaussagen zu machen. Gruß von fine |
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![]() Mitglied seit 06.09.2004 |
Fine,
da täusch Dich mal nicht. Ich kenne jetzt die Situation von Zuckerhasi nicht im Detail, aber diese Einstellung ist für normal denkende Menschen wie Du und ich (unterstelle ich mal) selbstverständlich. Tatsächlich sieht es oft anders aus, diese Erfahrung hab ich im engsten Umfeld erlebt. In der letzten Woche kam zum Thema Mobbing, Arbreitsschutz und Kündigungsrecht eine Talkshow bei Markus Lanz, die kann man sich noch in der Mediathek des ZDF ansehen. Nicht jeder spielt heutzutage fair! Lions Vorschlag finde ich gut. LG Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen ist Schokolade auch Obst! |
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
Tja Fine, leider kennst du den Ex-Chef meines Freundes nicht! Da muss ich auch Kristin Recht geben. Ich weiß, wenn ich früher sowas gelesen hätte, wäre ich auf die gleichen Gedanken wie du gekommen. Jetzt wurden wir eines Besseren belehrt.
Wenn man alleine schon bedenkt, dass während der 8 Monate, die mein Freund dort gearbeitet hat, 6 !!!! neue Leute eingestellt wurden, die aber nach spätestens 2 Monaten wieder freiwillig gegangen sind, sagt das doch schon einiges über das Arbeitsklima usw. dort aus, oder? ... und es ist kein großer Betrieb, ich glaube die hatten dort so um die 20 Angestellte. Die haben auch einen sehr hohen Krankheitsstand, aber kein Wunder bei dem Psychoterror, die sie jeden Tag aushalten müssen. Es geht uns auch nicht darum, dass wir falsche Aussagen ins Zeugnis einbauen möchten. Aber dort stehen zum Beispiel nur ein Bruchteil der Aufgaben, die er in dieser Zeit dort tatsächlich übernommen hat. Wenn das jemand anderer liest, würde er meinen, mein Freund hat da als irgendeine billige Aushilfskraft gearbeitet. Da ist keine Rede davon, dass er z.B. sogar die Stellvertretung vom Chef übernommen hat. Insgesamt besteht das Zeugnis aus höchstens 5 Sätzen und sieht aus, als ob er ein altes Zeugnis kopiert hat und dann nur den Namen meines Freundes eingefügt hat. Da ist nicht mal ein offzielles Stempel der Firma darauf, mein Freund könnte genauso gut sich selbst so ein Zeugnis ausstellen. @Kristin: Danke auch für deine nette KM ... und danke noch mal an Euch alle für eure Antworten!! LG zuckerhasi |
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![]() Mitglied seit 17.02.2001 |
Hallo,
das scheint ja wirklich eine seltsame Firma zu sein Da kann ich ja froh sein, dass ich solche "Chefs" nicht kenne und auch im Bekanntenkreis so etwas nicht an der Tagesordnung ist.. Alles Gute für Euch, fine |
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![]() Mitglied seit 07.07.2006 |
Sein ungelernter Stellvertreter z.B. arbeitet 6 Tage die Woche bis zu 12 Stunden am Tag. Und das für höchstens ein Drittel des Gehaltes, den man sonst üblicherweise in diesem Bereich in einem anderen Betrieb verdienen würde. LG zuckerhasi |
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