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sind hier auch gelernte Köche die den Beruf gewechselt haben???

Vom 10.05.2011 11:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Coolinarisch Kartoffelschäler


Mitglied seit 15.11.2007
124 Beiträge (ø0,07/Tag)
Hallo zusammen,

ich bin gelernter Koch und habe mich, aus den bekannten Nachteilen, die die Gastronomie so an sich hat dazu entschieden den Beruf zu wechseln.
(Aussteiger aus der Gastronomie sind ja keine Seltenheit)


Mich würde jetzt mal interessieren, was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt.
Ich denke mal, bei Bewerbungsgesprächen wird dann der Grund warum nicht mehr Gastronomie, sicherlich eines der ersten Themen sein, die angesprochen werden.

Wurde euch dies dann später schon einmal als Nachteil angerechnet oder habt ihr euch dafür rechtfertigen müssen?

Oder seit ihr der Meinung, dass nähere Gründe gar nicht erst angesprochen werden sollten, eben weil sie zum Nachteil werden könnten?


Bin schon gespannt auf eure Meinungen und evtl. darauf was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt.

Schöne Grüße

Coolinarisch
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Vom 10.05.2011 15:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nick67  Sternekoch


Mitglied seit 12.09.2004
13.618 Beiträge (ø4,84/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Moin!
die einzig vorstellbare Negativ- Assoziation wäre: dem Stress nicht gewachsen


Gruß, Nick

Let´s cook baby! -- Das Speisen sei die Befriedigung der Sinne. Essen und Trinken sei ein Fest, das das Schweigen breche, das das Herz heiter stimme, die Menschen zusammenbringe und Wohlgefühl in Leib und Seele vermittle. -- Let´s cook baby!
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Vom 10.05.2011 16:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

semmelknöderl Chefkoch


Mitglied seit 26.09.2006
10.306 Beiträge (ø4,97/Tag)
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Coolinarisch,

wie genau willst du den Beruf wechseln? Machst du eine Umschulung oder arbeitest du dann eher als Hilfsarbeiter oder wie genau muss man sich das vorstellen?

Ich hab danach eine Umschulung gemacht und habe somit 3 verschiedene Berufe. Niemand hat mir das jemals negativ angerechnet eher im Gegenteil. Bei mir fanden sie die Vielseitigkeit immer interessant. Und ich habe auch jahrelang immer mal wieder in der Gastronomie gearbeitet, so nebenbei. Fand ich klasse, weil ich einmal handwerklich zugange war und ein anderes Mal eben hauptsächlich Kopfarbeit geleistet habe.

LG
Knöderl
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Vom 10.05.2011 16:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Eternity-Star Smutje


Mitglied seit 21.10.2007
489 Beiträge (ø0,29/Tag)
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Hallo,

ja, ich habe den Ausstieg geschafft. Und das hatte nichts mit dem Stress nicht gewachsen zu tun - eher mit dem eigenen Ehrgeiz.
Ich hab mein Abi nachgeholt und studiere derzeit Anglistik und Germanistik. Wollte ich schon immer machen, leider hielten mich die Noten davon ab und so bin ich mit mittlerer Reife erst mal den Ausbildungsweg gegangen.

Bisher hab ich nur positive Erfahrungen gemacht und jeder hat verstanden, warum ich nicht mehr in der Küche versauern wollte. Andererseits bin ich wahrscheinlich mit meiner Geschichte (kein direkter Jobwechsel) vielleicht auch nicht der passende Ansprechpartner... Erzählen wollte ich es trotzdemSich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Lg,

Eternity
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Vom 10.05.2011 17:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Drommi001 Smutje


Mitglied seit 06.04.2011
530 Beiträge (ø1,26/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Moin moin,

auch ich war fuer lange Zeit als Koch taetig. Nach einem 2 jaehrigem Studium zum Techniker habe ich fuer 10 Jahre in der Qualitaetssicherung eines Lebensmittelbetriebes gearbeitet. Meine praktischen Erfahrungen als Koch gepaart mit dem neu erlangten theoretischem Wissen haben mir sehr geholfen.

Nun konnte ich mit den neuen Erfahrungen in Kairo landen.

Die Kocherfahrungen waren ueberall gerne gesehen, da man das Gefuehl fuers Lebensmittel hat. Ich habe nie erlebt, dass mir die "Veraenderung" vorgeworfen wurde.
Wenn Du die Moeglichkeit hast, mache es.
Zumal es viele Berufe gibt, die auch mit Lebensmitteln zu tun haben aber nicht in der Gastronomie angesiedelt sind.

Liebe Gruesse,

Drommi
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Vom 10.05.2011 19:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

zinemin Hendlgriller


Mitglied seit 06.04.2010
4.106 Beiträge (ø5,24/Tag)
Hallo

Bei mir wurde es bis jetzt auch immer als positiv angesehen. Als Koch gearbeitet zu haben, bedeutet sich organisieren zu können, selbstständig zu arbeiten, stressressistent zu sein, grosse Belastungen auszuhalten, etwas kreatives zu tun und noch vieles mehr.

Kommt halt natürlich extrem darauf an, was du vor hast - auf der Bank sind halt prinzipiell ganz andere Fähigkeiten und Eigenschaften gefragt...

Gruzz - Zinemin
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Vom 10.05.2011 19:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

zinemin Hendlgriller


Mitglied seit 06.04.2010
4.106 Beiträge (ø5,24/Tag)
P.S. Und bis jetzt hat noch ausnahmslos JEDER verstanden, warum ich nicht mehr Koch sein wollte - die üblen Arbeitsbedingungen welche dieser Beruf mit sich bringt sind mittlerweile allgemein bekannt! Lachen
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