sind hier auch gelernte Köche die den Beruf gewechselt haben???
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![]() Mitglied seit 15.11.2007 |
ich bin gelernter Koch und habe mich, aus den bekannten Nachteilen, die die Gastronomie so an sich hat dazu entschieden den Beruf zu wechseln. (Aussteiger aus der Gastronomie sind ja keine Seltenheit) Mich würde jetzt mal interessieren, was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt. Ich denke mal, bei Bewerbungsgesprächen wird dann der Grund warum nicht mehr Gastronomie, sicherlich eines der ersten Themen sein, die angesprochen werden. Wurde euch dies dann später schon einmal als Nachteil angerechnet oder habt ihr euch dafür rechtfertigen müssen? Oder seit ihr der Meinung, dass nähere Gründe gar nicht erst angesprochen werden sollten, eben weil sie zum Nachteil werden könnten? Bin schon gespannt auf eure Meinungen und evtl. darauf was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt. Schöne Grüße Coolinarisch |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
die einzig vorstellbare Negativ- Assoziation wäre: dem Stress nicht gewachsen Gruß, Nick |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Coolinarisch,
wie genau willst du den Beruf wechseln? Machst du eine Umschulung oder arbeitest du dann eher als Hilfsarbeiter oder wie genau muss man sich das vorstellen? Ich hab danach eine Umschulung gemacht und habe somit 3 verschiedene Berufe. Niemand hat mir das jemals negativ angerechnet eher im Gegenteil. Bei mir fanden sie die Vielseitigkeit immer interessant. Und ich habe auch jahrelang immer mal wieder in der Gastronomie gearbeitet, so nebenbei. Fand ich klasse, weil ich einmal handwerklich zugange war und ein anderes Mal eben hauptsächlich Kopfarbeit geleistet habe. LG Knöderl |
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![]() Mitglied seit 21.10.2007 |
Hallo,
ja, ich habe den Ausstieg geschafft. Und das hatte nichts mit dem Stress nicht gewachsen zu tun - eher mit dem eigenen Ehrgeiz. Ich hab mein Abi nachgeholt und studiere derzeit Anglistik und Germanistik. Wollte ich schon immer machen, leider hielten mich die Noten davon ab und so bin ich mit mittlerer Reife erst mal den Ausbildungsweg gegangen. Bisher hab ich nur positive Erfahrungen gemacht und jeder hat verstanden, warum ich nicht mehr in der Küche versauern wollte. Andererseits bin ich wahrscheinlich mit meiner Geschichte (kein direkter Jobwechsel) vielleicht auch nicht der passende Ansprechpartner... Erzählen wollte ich es trotzdem Lg, Eternity |
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![]() Mitglied seit 06.04.2011 |
Moin moin,
auch ich war fuer lange Zeit als Koch taetig. Nach einem 2 jaehrigem Studium zum Techniker habe ich fuer 10 Jahre in der Qualitaetssicherung eines Lebensmittelbetriebes gearbeitet. Meine praktischen Erfahrungen als Koch gepaart mit dem neu erlangten theoretischem Wissen haben mir sehr geholfen. Nun konnte ich mit den neuen Erfahrungen in Kairo landen. Die Kocherfahrungen waren ueberall gerne gesehen, da man das Gefuehl fuers Lebensmittel hat. Ich habe nie erlebt, dass mir die "Veraenderung" vorgeworfen wurde. Wenn Du die Moeglichkeit hast, mache es. Zumal es viele Berufe gibt, die auch mit Lebensmitteln zu tun haben aber nicht in der Gastronomie angesiedelt sind. Liebe Gruesse, Drommi |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Bei mir wurde es bis jetzt auch immer als positiv angesehen. Als Koch gearbeitet zu haben, bedeutet sich organisieren zu können, selbstständig zu arbeiten, stressressistent zu sein, grosse Belastungen auszuhalten, etwas kreatives zu tun und noch vieles mehr. Kommt halt natürlich extrem darauf an, was du vor hast - auf der Bank sind halt prinzipiell ganz andere Fähigkeiten und Eigenschaften gefragt... Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
P.S. Und bis jetzt hat noch ausnahmslos JEDER verstanden, warum ich nicht mehr Koch sein wollte - die üblen Arbeitsbedingungen welche dieser Beruf mit sich bringt sind mittlerweile allgemein bekannt!
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