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wie lange macht man eine Berufsausbildung nach der FOS?

Vom 30.03.2011 23:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Himbeertoertchen Tellerwäscher


Mitglied seit 21.04.2010
6 Beiträge (ø0,01/Tag)
ihr Lieben, ich bin mal wieder unwissend und es wäre schön, wenn mich jemand aufklärt.

Ich hatte neulich mit jemandem eine Diskussion, deren Tochter die FOS für Soziales im Saarland besucht. Ich hab jetzt etliches gegoogelt aber nix passendes gefunden. Das Mädel wird jetzt bald 18 und ist jetzt in der 11. Klasse FOS. Sie möchte Erzieherin werden.

Wie funktioniert das ganze denn nun? Sie macht die 2 Jahre FOS und dann nochmal 3 Jahre ne Ausbildung zur Erzieherin ? Oder wird ihr aufgrund ihrer Schulbildung ein Ausbildungsjahr erlassen? Und warum dann nicht gleich die Ausbildung, was hat man denn davon bitte, wenn ich sowieso nur" Erzieherin" bin genauso wie ohne die FOS?

hoffentlich klärt ihr mich bald auf!
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Vom 30.03.2011 23:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hi,

ich kann dir nur sagen wie es in Bayern ist:
Da gibt es die Fachakademien, an denen man zwei Jahre Vollzeitunterricht hat und dann ein Jahr Praxisausbildung bis zum Erzieher. Die Schüler kommen normalerweise aus der Realschule (manche auch aus der Hauptschule) plus sozialpädagogischem Seminar bzw. Kinderpflegeschule -> Kinderpfleger; und erlassen wird niemandem etwas.
Wenn sie dann die Abschlussprüfung haben und eine Ergänzungsprüfung in Deutsch, Englisch und Mathe, dann haben sie (theoretisch) die Berechtigung für ein fachgebundenes Fachhochschulstudium.

Aber das hat man ja nach der FOS sowieso schon - ohne Einschränkungen ...

Am besten, du siehst dich mal auf der Seite des Kultusministeriums um; da solltest du die Antworten auf deine Fragen finden

LG
bluemoon
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Vom 30.03.2011 23:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tiffany  Suppenkoch


Mitglied seit 02.04.2005
5.359 Beiträge (ø2,05/Tag)
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Sie macht das, damit sie nicht "nur" Erzieherin ist.
was ich ehrlich gesagt ein bißchen unverschämte Bezeichnung finde.
Die Entwicklung geht dahin das man mit der Ausbildung zur Erzieherin auch die Fachhochschulreife macht, bzw sie schon vorher hat.

Damit es dann mal endlich nicht heißt "nur" ERzieherin" und man nicht immer noch nur für die Bastel und Singtante gehalten wird.

@ bluemoon
bist ud dir sicher das bei euch in Bayern Hauptschüler diese Ausbildung machen können, das ist soweit ich weiß nirgendwo möglich. Die Aufnahmebedingungen waren schon früher mindestens mittlere Reife.
Mit Hauptschulabschluß konnte man früher Kinderpflegerin werden.

Gruß Tiffany



Gruß Tiffany
I never met a calorie I didn`t like
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Vom 31.03.2011 00:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Utee Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
21.155 Beiträge (ø5,59/Tag)
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In Niedersachsen ist das auch so: in Klasse 11 Fachoberschule kommt man mit Realschulabschluss, in Klasse 12 mit der Versetzung von Klasse 11 oder einem Berufsabschluss im einschlägigen Beruf. Nach Abschluss in Klasse 12 hat man die Fachhochschulreife und kann an einer Fachhochschule studieren.

LG UTee
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Vom 31.03.2011 01:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Piri Kaltmamsell


Mitglied seit 27.12.2005
3.640 Beiträge (ø1,55/Tag)
Hallo,
Fachhochschulreife wird von den Schulen im Saarland gewünscht. Ohne hat man ganz schlechte Aussichten.
Dazu kommt als 2., dass Schüler mit einem Mindestalter von mindestens 18 Jahren gewünscht sind.

Soweit ich weiß, dauert die Ausbildung insgesamt sogar 4 Jahre, ein Jahr Vorkurs, 2 Jahre fachtheoretische Ausbildung, 1 Annerkennungsjahr.

LG Piri
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Vom 31.03.2011 07:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Himbeertoertchen Tellerwäscher


Mitglied seit 21.04.2010
6 Beiträge (ø0,01/Tag)
es muss sich ja keiner auf die Füße getreten fühlen, ích bin ja auch nur Arzthelferin. Seis drum. Was ist sie denn dann, wenn nicht nur Erzieherin. Letztendlich macht sie doch später nix andres und verdient vermutlich nicht mehr bloß weil sie ne Fachhochschulreife hat. Wenn doch ist das für mich natürlich ein Grund. Ebenso wenn man bessere Chancen auf eine spätere Anstellung hat. Und selbst in dem Fall ist es doch einfach so dass es wie in vielen andren Berufen vermutlich heute auch bloß ein Titel ohne Mittel ist. Ich würde es zwar nicht machen wollen, obwohl ich Kinder gerne mag, aber dennoch ist es meiner Meinung nach ein ehrbarer Beruf, der einfach schlecht bezahlt wird.

Es ist doch so dass durch Schulbildung noch niemand dümmer geworden ist. Wenn ich mir allerdings überlege wieviele studierte Männer vor Jahren schon mit der Schippe am Baustellenrand bei meinem Dad standen, zweifel ich allerdings trotzdem an so manchem. Mir hat die Höhere Handelsschule nach der Realschule mal gar nix genützt. Ne Ausbildungsstelle hab ich trotz super Zeugnissen nicht gekriegt und hab damit ich endlich auch mal zu ein bisschen Kohle kommt und nicht noch studieren muss, damit ich nicht nur rumhänge, einfach irgendwas gelernt. Ich fand den Beruf immer schon blöd, muss im Nachhinein aber sagen ich habs in der Zeit als ichs ausgeübt hab noch relativ gerne gemacht.


Gibt es denn überhaupt noch Erzieherinnen, die nur die Ausbildung machen und keine FOS oder sonstiges? Wie ist das mit dem Mindestalter? 18 zwingend bei Lehrbeginn.? Fänd ich blöde. Haben die früher auch nicht gemacht und komischerweise waren wir alle im Kindergarten und leben noch und erinnern uns gerne an die "Kindergärtnerin" wie man hier sagte zurück. Ich hab damals mein Fräulein Paulus geliebt und die hatte sicher keine Fachhochschulreife oder sonstiges.
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Vom 31.03.2011 09:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Utee Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
21.155 Beiträge (ø5,59/Tag)
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Klar gibt es für jeden Beruf Mindestvoraussetzungen, die im Allgemeinen zur Ausübung des Berufes auch ausreichen. Wenn es aber eine Bewerberschwemme um relativ wenig Ausbildungsplätze geht, werden diejenigen mit einer besseren Vorausbildung im Allgemeinen vorgezogen.

Arzthelferinnen (jetzt: Medinzinische Fachangestellte) verdienen leider wirklich nicht gut. Relativ viele steigen nach der Familienphase da nicht wieder ein.
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Vom 31.03.2011 11:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Piri Kaltmamsell


Mitglied seit 27.12.2005
3.640 Beiträge (ø1,55/Tag)
Hallo,
18 ist kein Mindestalter, die Schulen hättens aber gerne.
Wenn es mehr Bewerber als Plätze gibt, dann werden natürlich die Bewerber ausgesucht die das mitbringen, was die Schule gerne hätte.
Mit mittlerer Reife wird eine abgeschlossenen Ausbildung gewünscht, z.B als Kinderpflegerin.

Erzieherinnen arbeiten nicht nur im Kindergarten, das Berufsfeld reicht vom Kindergarten über Jugendeinrichtungen, Ganztagsschulen, Jugendwohnheimen und -Gruppen bis hin zur Arbeit mit psychisch/geistig behinderten Erwachsenen in Wohnheimen/Gruppen und Kliniken.

Die Zeiten ändern sich. Heute kann man Erzieherin schon an der Uni studieren, und es wird immer wieder darüber diskutiert die Ausbildung dem europäischen Ausland anzupassen, sprich: Studium.

Auf den Beruf kann man aufbauen, es gibt viele Möglichkeiten der Weiterbildung und Spezialisierung.

LG Piri
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